SÜDAFRIKA RUNDREISE – TAG 19 KRUGER NATIONAL PARK

AN DIESEM REISETAG GIBT ES EIN TIERISCHES ABENTEUER UND VIELE WILDE TIERE AUS NÄCHSTER NÄHE! WENN SCHON SÜDAFRIKA DANN AUF JEDEN FALL IN DEN KRUGER NATIONAL PARK? BEI UNSERER PLANUNG STAND DIESER WELTWEIT BEKANNTE NATIONAL PARK JEDENFALLS GANZ OBEN AUF DER LISTE. OB SICH DER BESUCH LOHNT? WIR SIND AUF JEDEN FALL SEHR GESPANNT ALS WIR UNS MORGENS AUF DEN WEG MACHEN. LASST EUCH VON UNSEREN SAFARI ERLEBNISSEN IN WORT UND BILD BERICHTEN!

 

 

Für unseren Besuch des Kruger NP haben wir uns die Bushwise Safari Lodge im Marloth Park ausgesucht. Der Marloth Park selbst ist schon ein kleines Wildreservat, in dem sich Giraffen, Impala, Zebras und andere ungefährliche Tiere frei bewegen.

Nach einem feinen Essen am offenen Lagerfeuer sind wir gestern zeitig schlafen gegangen denn der Wecker musste trotz Urlaub auf halb 5 Uhr gestellt werden. (Link zum gestrigen Tag)

In der Nacht hören wir durch das geöffnete Fenster die seltsamsten Geräusche. Flusspferde brüllen aus Leibeskräften im Flussbett unter unserem Fenster und aus der Ferne sind auch Löwen zu hören.

Zurück zum heutigen Tage. Heute geht es auf Safari in den Kruger National Park. Wir stehen ziemlich aufgeregt und gespannt wie Flitzebogen pünktlich vor der Tür. Unser Guide erscheint ebenfalls pünktlich und noch im Dunkeln starten wir um 5:30 Uhr unsere Safari im offenen Geländewagen.

 

 

 

 

Huch, das ist um diese Uhrzeit noch ganz schön frisch. Gut, dass der Guide uns gestern Abend am Lagerfeuer noch warme Jacken empfohlen hat.

Zusätzlich liegen wärmende Decken bereit von denen wir gerne Gebrauch machen. Die Temperaturen werden sich doch sicher noch ändern – oder?

Punkt sechs Uhr stehen wir jedenfalls am Tor zum Kruger National Park und können es kaum erwarten die Tiere aus nächster Nähe zu beobachten.

 

KRUGER NATIONAL PARK

 

Der Krüger-Nationalpark (auch häufig englisch Kruger National Park) ist das größte Wildschutzgebiet Südafrikas.

Er liegt im Nordosten des Landes in der Landschaft des Lowveld auf dem Gebiet der Provinz Limpopo sowie des östlichen Abschnitts von Mpumalanga.

 

 

 

Seine Fläche erstreckt sich vom Crocodile-River im Süden bis zum Limpopo, dem Grenzfluss zu Simbabwe, im Norden.

Die Nord-Süd-Ausdehnung beträgt etwa 350 km, in Ost-West-Richtung ist der Park durchschnittlich 54 km breit und umfasst eine Fläche von rund 20.000 Quadratkilometern. Damit gehört er zu den größten Nationalparks in Afrika.

 

 

 

Das Schutzgebiet wurde am 26. März 1898 unter dem Präsidenten Paul Kruger als Sabie Game Reserve zum Schutz der Wildnis gegründet. 1926 erhielt das Gebiet den Status Nationalpark und wurde in seinen heutigen Namen umbenannt.

Im Park leben 147 Säugetierarten inklusive der „Big Five“, außerdem etwa 507 Vogelarten und 114 Reptilienarten, 49 Fischarten und 34 Amphibienarten. Bei WIKI gibt es noch viel mehr Info zum Park hier <KLICK>

 

 

 

Es dauert nicht lange, da sehen wir die ersten Impalas am Wegesrand grasen.

Und ehe ich jetzt zu jedem Tierchen schreibe wie schön, niedlich, beeindruckend, umwerfend, toll usw. sie doch alle sind (denn das sind sie auf jeden Fall) möchte ich einfach ein bisschen über unsere Erfahrung der letzten zwei Wochen schreiben.

 

 

 

Was hat uns besonders gefallen? Und was würden wir beim nächsten Mal anders machen? Was lohnt sich aus unserer Sicht auf jeden Fall?

Die “MUST SEE’s” dieser Welt z.B. mag ich persönlich überhaupt gar nicht. Das Internet quillt quasi über mit “MUST SEE!”

Hans auf Herz, im Urlaub oder auf einer Reise müssen wir schon mal gar nichts. Na klar haben auch wir uns vorher kundig gemacht, Reiseführer gelesen und das Internet nach Reisetipps abgeklappert.

Bei MUST SEE (liefert bei GOOGLE z.Z. immerhin 725.000.000 Ergebnisse, das schafft niemand!!) und bei MUST DO & SEE geht bei mir ´ne Klappe zu.

Ich mag diesen “Befehlston” und das Sensationsheischende einfach nicht. Und so möchte ich auf unserer Seite einfach nur schreiben “hat uns gefallen” oder “möchten wir empfehlen”, entscheiden müsst ihr sowieso selber.

 

 

 

Diese Seite ist und bleibt werbefrei. Wir freuen uns, wenn jemand vorbeischaut und wir den ein oder anderen Tipp geben können. That´s all!

Es wird jetzt einmal Zeit für „Geständnisse“ und Grundsätzliches…

Bei unserer Rundreise durch Norwegen haben wir im Nachhinein festgestellt, dass es klüger gewesen wäre über Finnland und Schweden zügig zum Nordkap zu reisen um anschließend gemütlich an der Westküste entlang wieder gen Süden zu reisen.

Hintergrund ist, dass der Beifahrer (in diesem Falle ich) unserer Meinung nach besser auf der „Wasserseite“ sitzen sollte.

Es lässt sich weit besser fotografieren, wenn man nicht versuchen muss das Objektiv am Fahrer vorbei zu positionieren.

 

 

 

Und dieses erworbene Wissen sollte jetzt in Südafrika endlich angewandt werden. Die Rundreise wurde also von Kapstadt nach Johannesburg geplant.

CLEVER! Ja, clever wenn man in Südafrika auf der „richtigen“ Seite fahren würde. Bei Linksverkehr (aus meiner Sicht halt falsch) sitzt der Beifahrer auf der Strecke von Kapstadt nach Johannesburg auf der dem Landesinneren zugewandten Seite!!

Doch wieder zurück zum Krüger und weiteren Tiererlebnissen.

 

 

 

Dieser kleine Elefant kommt auf dem Foto ja schon putzig daher – etwas lebendiger sind doch bewegte Bilder – oder?

 

 

 

Es ist sehr spannend Elefanten aus nächster Nähe zu sehen. Mir persönlich haben die Kleinen besonders gut gefallen.

Dieser halbwüchsige “Racker”, sehr nah am Straßenrand, bescherte uns echtes Gänsehautfeeling pur.

Ehe wir noch einige Tierbilder des heutigen Tages einfügen möchte ich ein wenig über unsere grundsätzlichen Safarierfahrungen erzählen.

Nächste Erkenntnis – SAFARI! Wer nach Südafrika reist, und wie wir, zum allerersten Mal im Leben, wird sicher auch die südafrikanische Tierwelt bestaunen wollen.

An unser erstes Erlebnis werden wir uns ganz sicher immer erinnern können. Unser Besuch des ADDO ELEPHANT PARKS ist bis zum heutigen Reisetag eines der großen Highlights dieser Rundreise.

Danach waren wir im KARIEGA GAMES RESERVE auf vier Safaris unterwegs und haben ebenfalls zahlreiche Tiere gesehen.

Doch wenn schon Südafrika so sollte es auch für uns auch auf jeden Fall in den „KRUGER“ gehen.

 

 

 

Und so sind wir hier heute unterwegs und unser Guide gibt sich alle Mühe uns die „BIG FIVE“ komplett zu machen.

  1. Elefanten: Haben wir im ADDO und im Krüger reichlich gesehen und werden diese Erlebnisse sicher nie vergessen
  2. Nashorn: Nashörner, sogar mit 2 Monate altem Baby, haben wir im Kariega mehrmals täglich in Ruhe beobachten können – traumhaft und unvergesslich.
  3. Afrikanische Büffel: Sind uns im Kariega einige Male über den Weg gelaufen
  4. Löwen: Dank des ehrgeizigen Guide im Kariega waren wir einer Löwin bis auf ca. 5 m nahe – spektakulär!
  1. Leopard: Das bzw. der hat nicht sollen sein, alternativ freuen wir uns sehr über einen Geparden gefreut – Details folgen.

 

Der Ehrgeiz um diese BIG FIVE sorgt bei dem ein oder anderen Besucher sicher für üble Laune, wenn das große Ziel nicht erreicht wird.

Unserer Meinung nach sind alle Tiererlebnisse auf ihre eigene Art und Weise ein unvergessliches Erlebnis und man sollte den Tag oder die Safari lieber unbekümmert genießen ehe man sich selbst vom “MUST SEE” zu sehr die Tour verdirbt.

Mein Favorit waren eh die Giraffen und die haben wir in allen Parks reichlich beobachten können.

Und wenn schon kein Leopard so entdeckt unser Guide in weiter Ferne (wir hätten ihn vermutlich übersehen) einen Gepard, englisch „cheetah”.

 

 

 

Der Gepard ist eine hauptsächlich in Afrika verbreitete Katze. Die in ihrem Jagdverhalten hoch spezialisierten Geparde gelten als schnellste Landtiere der Welt.

Er erreicht im Lauf bis zu 93 km/h und kann diese hohe Geschwindigkeit etwa 400 m durchhalten.

 

 

 

Erfreulicherweise macht dieser Gepard für eine Weile keinen Gebrauch seiner Fähigkeiten. Fast zu schön um wahr zu sein bringt er sich in Position und schaut mehrmals direkt zu uns herüber.

 

 

 

Das war sicherlich eines der Highlights unseres heutigen Besuches. Wie ihr den Unterschied zwischen Gepard und Leopard erkennen könnt beantwortet mit Klick die Seite Rhinoafrica.com.

Ein kleiner, sehr persönlicher Vergleich, der drei besuchten Parks an dieser Stelle:

ADDO – wer Elefanten mag wird den ADDO lieben! Hierher würden wir auch ein zweites Mal reisen und im Wiederholungsfall direkt im Park nächtigen!

Wir waren hier allein mit unserem kleinen Flitzer unterwegs und konnten anhalten wann wir wollten und fahren wohin wir wollten.

Das entspricht eher unserem Geschmack als geführte Touren. Wir haben viele Elefanten und auch viele andere Wildtiere aus nächster Nähe gesehen.

 

 

 

KARIEGA – hier hat uns oft besonders die Fahrt durch das Gelände gefallen. Die Fahrt jenseits der geteerten Wege und auch abseits der Pisten bergauf und ab war für uns der Hit da es doch ein wenig mehr das Gefühl von Freiheit und Abenteuer mit sich brachte.

Die Unterkunft war zwar riesig groß, da wir jedoch nur unterwegs waren wurde diese lediglich zum Schlafen genutzt.

Eine kleine günstige Unterkunft wäre ausreichend gewesen. Die Artenvielfalt der Tiere und das Engagement des Guides haben uns besonders gut gefallen.

 

 

 

KRUGER – riesig groß und ohne Guide aus unserer Sicht wenig ratsam. Im normalen PKW sitzt man viel zu tief und kann kaum über das hohe Gras hinwegsehen.

Die Hinweise des „Buschfunk“, wo welches Tier gesichtet wurde helfen dem Aufspüren der Tiere doch sehr und ohne Guide fehlt diese Informationsquelle.

Nur auf Teerstraßen und oft auch im Konvoi zu fahren fand ich persönlich eher langweilig.

 

 

 

Viele Besucher wollen/müssen die „BIG FIVE“ sehen und unser Guide ist sehr ehrgeizig die fünf Tierarten vor die Linse zu bekommen.

Einen Vergleich möchten wir an dieser Stelle nicht anbringen. Jeder Park hat uns auf seine Art und Weise gut gefallen und kann durchaus weiterempfohlen werden.

Trägt man bei Google “Südafrika und Safari” als Suchwort ein wird man quasi von Angeboten überhäuft. Es ist für jeden Besucher und jeden Geldbeutel etwas Passendes dabei.

An dieser Stelle viel Freude bei der Suche und beim Erleben der Safari sowieso.

 

 

 

Die Sonne verschwindet schon am Horizont als unser Guide in Richtung Ausfahrt fährt.

Nach mehr als elf Stunden Safari sind wir im gleichen Maße glücklich und müde, freuen uns auf eine heiße Dusche und ein leckeres Essen am Lagerfeuer.

 

 

 

Morgen fahren wir weiter nach Nelspruit in die beste aller Unterkünfte dieser Rundreise, doch das wissen wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht.

Unterkunft für diesen Tag:

Anreise 18 Mai Montag

Abreise 20 Mai Mittwoch

Bushwise Safari Lodge

2821 Seekoei Street, 1340 Marloth Park, Südafrika (Telefon: +27836517464) Unterkunft ansehen

€ 305 ZAR 4.000 (für 2 Nächte)

 

  

Gefahrene km: mit Leihwagen keine, da Safari

 

Klickt euch gerne zur Fortsetzung oder schaut wieder vorbei oder und denkt wie immer daran:

 

ES GIBT NICHTS GUTES

AUSSER MAN TUT ES

Hauptsache glücklich und jede(r) wie er/sie mag

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2 Kommentare

  1. Sehr schöner Bericht und tolle Fotos. Bestimmt beeindruckend, wenn plötzlich so ein Elefant auftaucht. Auch die scheinbar putzigen Jungtiere haben ja schon eine stattliche Größe. 🙂

Besten Dank für deinen Kommentar und bis zum nächsten Mal...