KOBLENZ – WO RHEIN UND MOSEL ZUSAMMEN FLIESSEN

KOBLENZ – HISTORISCHE PLÄTZE, MIT DER SEILBAHN ÜBER DEN RHEIN, DURCH DEN FESTUNGSPARK UND BUMMEL DURCH DIE ALTSTADT. IN KOBLENZ GIBT ES SOOO VIEL ZU ERLEBEN – LASST EUCH INSPIRIEREN!

 

 

Diesmal berichten wir euch von unserem Wohnmobil Wochenende “zu viert in Koblenz”. Mit zwei Wohnmobilen stehen wir seit gestern auf dem recht großen Stellplatz direkt an der Mosel.

 

 

Der gebührenpflichtige Stellplatz bietet Platz für 50 Mobile. Der Stellplatz liegt am Wasser und auf einem öffentlichen (Bus)Parkplatz.  Der Platz ist überwiegend sonnig und der Untergrund aus Schotter. 

Fußläufig sind das Deutsche Eck, die Festung Ehrenbreitstein, das Kurfürstliche Schloss und auch die Altstadt gut zu erreichen.

PREIS PRO NACHT:       Inklusive zwei Erwachsene: 5 Euro.

BEZAHLUNG:                Parkscheinautomat. Ganzjährig geöffnet.

ADRESSE:                    Pastor-Klein-Straße, 56070 Koblenz

INTERNET:                   www.koblenz-touristik.de

 

 

 

Einen Campingplatz gibt es direkt gegenüber des Deutschen Ecks. Dort findet ihr Campingplätze, Wohnmobil-Stellplätze und sogar Mietunterkünfte. Weitere Info gibt es mit Klick hier.

 

 

KOBLENZ – SEIT 2002 TEIL DES WELTKULTURERBE

 

 

Im Jahr 2002 hat die UNESCO das obere Mittelrheintal, eine der großartigsten und ältesten Kulturlandschaften, in die Reihe der Welterbestätten aufgenommen.

Von der alten Römerstadt Koblenz bis zur sagenhaften Loreley spannt sich der Bogen der Burgen und Schlösser in den Steillagen der bekannten Rheinweine.

 

 

Am Zusammenfluss von Rhein und Mosel, am weltbekannten Deutschen Eck, liegt eine der schönsten und ältesten Städte Deutschlands.

Koblenz: Vier Mittelgebirge, Weinberge und Wälder bilden die einzigartige Kulisse rund um die Stadt, von deren 2.000-jähriger Geschichte wunderschöne Kirchen und Schlösser, ehemalige Adelshöfe und herrschaftliche Bürgerhäuser zeugen.

Und genau das schauen wir uns heute an. Jedenfalls einen Teil davon. Noch vor dem Frühstück mache ich mich erst einmal alleine auf den Weg. Der Rest der “Bande” schläft halt gerne etwas länger.

Meiner Meinung nach kann man das Reiterdenkmal zur frühen Stunde (alternativ abends) besonders gut fotografieren.

Erstens steht die Sonne günstig und zweitens, fast noch wichtiger, sind (noch) nicht so viele Touristen unterwegs.

 

 

 

Der Weg vom Wohnmobilstellplatz zum Deutschen Eck führt direkt an der Mosel entlang und ist in 20 bis 30 Minuten gut zu schaffen, je nach Kondition und Lust und Laune.

Am Ufer haben über Nacht einige  Flusskreuzfahrtschiffe angelegt, doch erfreulicherweise sitzen die Passagiere noch gemütlich am Frühstückstisch. Und das ist gut so!

Als ich nach knapp 20 Minuten am Reiterdenkmal eintreffe steht das Denkmal wie bestellt in der Sonne und weit und breit ist kein Mensch zu sehen. Nein, das stimmt so nicht ganz.

Es sind sogar reichlich viele Menschen unterwegs allerdings im Park hinter dem Denkmal.  Zur Flussseite hin ist erfreulicherweise noch kein einziger Mensch in Sichtweite.

Hinter dem Denkmal findet ein Flohmarkt statt und die besten Schnäppchen erwischt man bekanntlich in den frühen Morgenstunden. Der frühe Vogel…ach, ihr wisst schon!

 

DAS DEUTSCHE ECK

 

Durch die Ansiedlung des Deutschen Ordens am Zusammenfluss von Rhein und Mosel im Jahr 1216 erhielt dieser geschichtsträchtige Platz seinen Namen „Deutsches Eck“.

Dem Zusammenfluss von Rhein und Mosel verdankt Koblenz auch seinen Namen – aus „Castellum apud Confluentes“, lateinisch für „das Kastell bei den Zusammenfließenden“ wurde im Laufe der Zeit der heutige Name Koblenz.

 

Kurz nach dem Tode Kaiser Wilhelm I., entstand die Idee, dem Kaiser, der nach drei Kriegen die vollendete Einigung Deutschlands herbeigeführt hatte, ein Denkmal zu setzen.

Drei Jahre später, 1891, wählte Kaiser Wilhelm II., der Enkel des Verstorbenen, das Deutsche Eck in Koblenz als geeigneten Ort.

Um Platz für das Denkmal zu schaffen wurde ein Nothafen zugeschüttet, der sich zu dieser Zeit an der Moselmündung befand. Das Deutsche Eck in seiner heutigen Form entstand.

 

REITERSTANDBILD AM DEUTSCHEN ECK

 

Im Jahr 1897 wurde am Deutschen Eck ein monumentales Reiterstandbild des ersten Deutschen Kaisers Wilhelm I. errichtet.

Der Sockel des im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigten Standbildes diente von 1953 bis 1990 als Mahnmal der Deutschen Einheit.

Eine Nachbildung der Skulpturengruppe wurde 1993 nach vorausgegangenen kontroversen Diskussionen wieder auf dem Sockel angebracht.

 

 

 

Und zeitgleich mit den ersten Touristengruppen erreicht mich die folgende Nachricht: „Kaffee ist fertig, Brötchen stehen auf dem Tisch!“

Für mich gleichbedeutend mit dem Kommando den Heimweg anzutreten.

 

 

 

Nach dem Frühstück geht es direkt wieder los – zu viert laufen wir den Rest des Tages in Koblenz durch reichlich viele Gassen, fahren über den Rhein und bestaunen die grandiose Aussicht… Kommt ihr mit? Fein!!

Als erstes steuern wir die Seilbahn an. Über den Dingen bzw. den Rhein schweben..

 

SEILBAHN ÜBER DEN RHEIN

 

Die atemberaubende Seilbahn-Fahrt über den Rhein hinauf zur Festung Ehrenbreitstein sollte bei keinem Koblenz-Besuch fehlen.  

Insgesamt 18 Panoramakabinen bieten einen spektakulären Blick ins UNESCO-Welterbe „Oberes Mittelrheintal“ und auf die Stadt mit ihrer über 2000 Jahre alten Tradition am Zusammenfluss von Rhein und Mosel.

Die Seilbahn Koblenz kann bis zu 7.600 Personen pro Stunde befördern und ist damit die Luftseilbahn mit der weltweit höchsten Förderkapazität.

Es ist noch ein bisschen frisch doch unsere chronische Zuversicht lässt auf Sonne hoffen. Das wird schon noch…

Selbst Anja, die Höhenangst in Person, zeigt sich tapfer und so fahren wir ein Weilchen später mit der Seilbahn über den Rhein und genießen die Tour mehr (ich) oder weniger (Anja).

Für Anja ist es sicher besser dass wir nicht ausgerechnet die Gondel mit dem Glasboden erwischt haben. Info am Rande: Gondel 27 ist die mit Glasboden!!

Zahlen und Fakten zur Seilbahn gibt es mit Klick hier. 

 

 

Auf der anderen Seite und wieder auf festem Boden gelandet genießen wir erst einmal die Aussicht und erkunden dann die Festung.

 

FESTUNG EHRENBREITSTEIN

 

118 Meter über dem Rhein hat man von der Festung aus einen fantastischen Ausblick auf Koblenz und den Zusammenfluss von Rhein und Mosel.

Die Festung Ehrenbreitstein, die zweitgrößte erhaltene Festung Europas, wurde in ihrer heutigen Gestalt zwischen 1817 und 1828 erbaut. Ihr Ursprung reicht bis in das Jahr 1000 zurück.

Auf der Festung befinden sich neben dem Landesmuseum Koblenz auch das Ehrenmal des Heeres und die Jugendherberge Koblenz.

 

Wie bestellt scheint mittlerweile die Sonne und der Himmel ist strahlend blau. Zeit für ein Erdinger in der Sonne. Bei dieser Aussicht schmeckt es doch doppelt gut – oder?

 

 

Nach der ausgedehnten Erholungspause laufen wir noch durch den angrenzenden Festungspark.

AUSSICHTSPLATTFORM

Die hölzerne Aussichtsplattform über dem Abhang zum Rheintal ist seit der Bundesgartenschau 2011 ein Anziehungspunkt für Jung und Alt.

 

 

 

 

Das auffällige Bauwerk mit seinem markanten Dreieck-Grundriss ragt mit seiner Spitze zehn Meter über den Abhang auf der Festung Ehrenbreitstein hinaus.

Das überdachte Gebäude bietet den Besuchern freie Sicht zu allen Seiten und fasziniert uns ungemein.

Die Altstadt ruft! Wir „machen wieder mit der Seilbahn rüber“ und schlendern fein in der Sonne am Rhein entlang. Das Leben ist schön!!

Zu Ehren des ersten deutschen Bundeskanzlers Konrad Adenauer wurde 1976 die Rheinfront vom Deutschen Eck bis zum Kurfürstlichen Schloss (Höhe Stresemannstraße) in Konrad-Adenauer-Ufer umbenannt.

Und genau hier wollen wir eigentlich nur ein Bierchen trinken doch die Speisekarte im CS-KOBLENZ (ehem. Rhinegold) bietet schöne Leckereien zu angemessenen Preisen. Das passt uns ganz ausgezeichnet. Das Wetter meint es heute so gut mit uns, dass wir sogar gemütlich draußen in der Sonne essen können.

Der anschließenden Altstadtbummel verläuft eher planlos nicht orientierungslos. Mit Stadtplan bewaffnet und zielsicher Sehenswürdigkeiten suchen ist nicht so unser Ding.

 

 

 

Einfach laufen und sich überraschen lassen entspricht eher unserem Geschmack und so schlendern wir durch Gassen und Fußgängerzonen an so manchem Prachtbau vorbei und weichen dabei geschickt lautstarken Junggesellenabschieden aus.

 

 

 

Die Historiensäule ist der wesentliche Teil eines Brunnens auf dem Josef-Görres-Platz in der Altstadt von Koblenz und ein wahrlicher Augenschmaus! Ich liebe Spiegelbilder!

Auf der nachfolgenden Aufnahme spiegeln sich hübsche Fassaden in der blitzblank polierten Motorhaube eines Oldtimer.

 

Vor einem Café lädt eine gemütliche Lounge Sitzgruppe zum Verweilen ein – und, just als wir vorbei laufen, werden vier Plätze frei… Welch Glückes Geschick!!

Man hätte direkt sitzen bleiben können (wollen) doch irgendwann wollen wir auch zu den Wohnmobilen zurück.

An der Mosel entlang laufen wir zum Stellplatz zurück. Den Weg kann man nicht verfehlen und sooo weit es auch wieder nicht!

 

 

Auf dem Rückweg kaufen wir noch die Zutaten für einen gemütlichen Grillabend ein und lassen diesen tollen Tag an Rhein und Mosel gemütlich ausklingen. Diesen tollen Tag in Konstanz werden wir so schnell nicht vergessen!

Konnten wir euch ein wenig für Konstanz, Vater Rhein und Mutter Mosel begeistern? Oder seid ihr schon dort gewesen? Prima, was habt ihr dort erlebt? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!

Ihr wandert gerne? Dann könnte euch die Seite “Koblenz – einfach wanderbar!” gefallen – es werden Wanderrouten in und um Koblenz vorgestellt.

Wie wäre es während eures Besuches mit einer Faszinierenden Flusslandschaft? Klick für mehr Info!

Ehe wir uns für heute verabschieden zeigen wir euch: 

<< KOBLENZ IM GROSSFORMAT <<

 

 

Am nächsten Wochenende fahren wir an den Niederrhein und schauen uns Rees, Xanten und Duisburg – ich sag´s euch die Gegend ist ebenfalls schön und sehenswert.

Schaut gerne wieder vorbei und denkt wie immer daran:

 

ES GIBT NICHTS GUTES

AUSSER MAN TUT ES

Hauptsache glücklich und jede(r) wie er/sie mag

 

Ihr habt Fragen, Anregungen, Kritik oder Korrekturen? Fein, nur her damit – ich freue mich über Mails und Kommentare! Das Formular findet ihr wie gewohnt am Seitenende!

Ihr möchtet auch von unseren nächsten Touren lesen? Welch Freude! Verfolgt uns gerne auf Facebook, GOOGLE+, Instagram, Twitter recht neu auf Pinterest oder auf der Straße!

 

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