AMSTERDAM – 100 KM GRACHTEN UND 1000 BRÜCKEN UND VIELE GRÜNDE DIESE TOLLE STADT ZU BESUCHEN

AMSTERDAM GEHT IMMER! VON AMSTERDAM NOORD, NDSM WERFT UND  CAFÉ NOORDERLICHT FAHREN WIR UMSONST UND DRAUSSEN MIT DER FÄHRE ZUM BAHNHOF CENTRAL. DURCH DIE CUYPERSPASSAGE GIBT ES DIREKT VLAAMSE FRIETEN BEI MANNEKEN PIS. VORBEI AM DAMPLATZ UND DEM KÖNIGLICHEN PALAST FÜHRT DIE TOUR ZUM MUSEUMSHAVEN UND NACH EINER OBLIGATORISCHEN GRACHTENFAHRT LANDEN WIR IM ROTLICHTVIERTEL MIT SEINEN VIELEN COFFEESHOPS. BEGLEITET UNS VIRTUELL DURCH AMSTERDAM UND LASST EUCH ETLICHE TIPPS GEBEN!

 

„Amsterdam geht immer!“ und zu viert erst Recht! Die Wetteraussichten waren für das letzte Januar Wochenende der Jahreszeit entsprechend mäßig.

Bei einer fifty fifty Chance auf Regen, Sturm und wenig Sonne lässt uns das geplante Reiseziel Texel spontan binnen vier Whats App Nachrichten auf Amsterdam wechseln. Genau dort treffen wir am Donnerstagabend unsere Lieblingsmenschen auf dem Wohnmobilstellplatz.

 

 

 

Das City Camp haben wir schon oft besucht. Es bietet aufgrund seiner zentralen Lage den idealen Ausgangspunkt für Sightseeing Touren. Innerhalb kurzer Zeit (mit gratis Fähre und kurzem Spaziergang) ist man im Zentrum von Amsterdam.

 

WOHNMOBILSTELLPATZ AMSTERDAM

Amsterdam City Camp  

Adresse: Papaverweg 50, 1032 KE Amsterdam und mit Klick zur Webseite.

 

 

UMSONST UND DRAUSSEN: FÄHRE FAHREN IN AMSTERDAM

 

Und schon sind wir beim „umsonst und draußen Tipp Nr. 1“ – Fähre fahren in Amsterdam. Drei Fährverbindungen führen von und zum Hauptbahnhof Amsterdam. Vom Bahnhof aus gesehen fährt die Fähre ganz links zur NDSM Werft, die Fähre rechts daneben rüber zum Eye und die linke Fähre fährt euch hinüber zum Ijplein.

 

 

 

Die kostenlose Überfahrt ist nur Fußgängern, Radfahrern, Mofa- und Rollerfahrern gestattet und gehört für uns zu jedem Amsterdam Besuch einfach dazu.

Ehe wir euch auf unseren Stadtrundgang mitnehmen ein paar Fakten zu Amsterdam.

 

AMSTERDAM IN ZAHLEN

 

Gegründet wurde Amsterdam am Sonntag, 27. Oktober 1275. Gut 800.000 Einwohner setzen sich aus 180 Nationalitäten zusammen und verteilen sich auf 219 km². Diese Fläche setzt sich aus 165 km² Wasserfläche und 54 km² Landfläche zusammen. Groß Amsterdam zählt über 2 Millionen Einwohner.

 

 

 

Aus den Coffeeshops zieht ein süßlicher Geruch auf die Straße, schwule Pärchen schlendern Händchen haltend durch die Kalverstraat, und im Rotlichtviertel “De Wallen” stellen Frauen hinter schummrig beleuchteten Fenstern ihre halbnackten Körper zur Schau. Gefühlt jeder zweite Passant ist dunkelhäutig.

Das ist Amsterdam, die Multikulti-Hauptstadt Europas – ein Sinnbild für niederländische Toleranz und Liberalität. Und genau das mögen wir und zieht uns mehrmals im Jahr nach Holland und Amsterdam im Speziellen.

 

 

AMSTERDAM NOORD – NDSM WERFT, CAFÉ NOORDERLICHT UND NOCH VIEL MEHR

 

 

Am Freitagmorgen machen wir uns zu viert auf den Weg. Vorbei an der NDSM Werft und dem sehenswerten, und im Sommer gut besuchten, Café Noorderlicht laufen wir zum Fähranleger.

 

 

 

Die NDSM Werft liegt in Amsterdam Noord und in unmittelbarer Nähe des Wohnmobilstellplatzes. Bis in die 1980er Jahre befand sich hier eine Schiffswerft, heute gibt es auf dem ehemaligen Areal Ateliers und junge Unternehmen.

Mit ihrer lebendigen Künstlergemeinschaft und einer ständig wachsenden Vielfalt an Bars und Restaurants ist die NDSM Werft in den letzten Jahren zu einem enormen kulturellen Hotspot aufgeblüht.

 

 

 

Hier findet in den IJ-Hallen einmal monatlich der größte Flohmarkt Europas statt. Auch bei schlechtem Wetter ist dieser Flohmarkt ein beliebtes Ausflugsziel, da ein Großteil der 450 Stände überdacht sind.

Der Eintritt für die Hallen und damit für den Flohmarkt beträgt aktuell (2018) 5,00 Euro. Die genauen Termine findet ihr auf Website der IJ-Hallen.

Uns fallen direkt zahlreiche neue Gebäude auf, die scheinbar zurzeit wir Pilze aus dem Boden schießen. Egal in welche Himmelsrichtung wir schauen, stechen uns Baukräne ins Auge.

Die verbleibende Wartezeit auf die nächste Fähre wird am Anleger angezeigt und ich vertreibe mir die Zeit mit Fotosafari auf die umliegenden Schiffe und das vor sich hin rostende Uboot „4711“.

Solltet ihr für euren Amsterdam Aufenthalt eine ganz besondere Unterkunft suchen schaut euch einmal das → Amstel Botel an.

 

 

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Kurze Zeit später legt die Fähre pünktlich ab und wir lassen uns auf der viertelstündigen Fahrt über den Ij den frischen Wind um die Ohren wehen.

„Wir können ja froh sein, dass es nicht regnet,“ stelle ich fest und erhalte von Anja ein „die Sonne kommt bestimmt auch noch raus!“ zur Antwort. Der Himmel sieht Freitagmittag so ganz und gar nicht danach aus.

Doch es gibt den Spruch “wenn Engel reisen” und oft genug haben wir Glück und das Wetter wird “wie bestellt” geliefert.

 

 

 

Können wir während der Fahrt bei merkwürdig diffusem Licht den Bahnhof kaum erkennen entdecken wir um 12:09 Uhr am Bahnhof Central angekommen bereits die ersten blauen Flecken am Himmel über dem Eye am gegenüberliegenden Ufer. Na, wer sagt´s denn?

 

BEMERKENSWERT: DIE CUYPERSPASSAGE UND IHRE FLIESEN

 

 

Wie rund 15.000 andere Menschen täglich nutzen auch wir die Cuyperspassage um vom Anleger in die Innenstadt zu gelangen. Der 110 Meter lange, zehn Meter breite und drei Meter hohe Tunnel ist auf der Fußgängerseite mit 80.000 (in Worten: achtzigtausend!!) handgefertigten Fliesen verziert an denen sich hoffentlich niemand vergreifen wird.

Sie überziehen Boden, Wand und Decke und lassen den geneigten Betrachter eintauchen in eine Welt aus Wind und Wellen, zahllosen Fischerbooten mit geblähten Segeln, ausgeworfenen Netzen und wehenden Flaggen.

 

 

 

In fünf Jahren Handarbeit wurden 46.000 Wand- und 33.000 Bodenfliesen im klassischen Format der Delfter Fliese von 13 x 13 Zentimeter hergestellt.

Das Ergebnis ist das größte handgemalte Fliesenbild der Niederlande und ein „true Dutch spectacle“, wie es die Architekten nennen.

 

 

VLAAMSE FRIETEN BEI MANNEKEN PIS

 

 

Wohin genau wir laufen wollen haben wir uns noch überhaupt nicht überlegt. Als uns auf Höhe von Manneken Pis jedoch der Duft von „verse vlaamse frieten“ (frische flämische Pommes) in die Nase steigt reicht ein Blick und kurze Zeit später wird erst einmal gefrühstückt.

 

 

 

Hier schmecken die Pommes wirklich super und die Auswahl der Soßen ist groß. Achtet beim Besuch auf die tollen Hähne, aus denen die unterschiedlichen Soßen gezapft werden und lasst euch von eventuell langen Schlangen nicht abschrecken. Die Herren arbeiten flott und man ist im Nu bedient.

Manneken Pis Amsterdam

Adresse: Damrak 41, 1012 LK Amsterdam

 

 

 

 

DER DAMPLATZ UND DER KÖNIGLICHE PALAST

 

 

Frisch gestärkt laufen wir weiter zum Damplatz. Hier tummeln sich zahlreiche Touristen, Straßenkünstler und noch mehr Tauben vor dem Königlichen Palast.

 

 

 

Zunächst wurde der Königspalast Mitte des 17. Jahrhunderts als Rathaus der Stadt erbaut. Mit dem prunkvollen Gebäude sollte der Reichtum der Stadt während der niederländischen Blütezeit kundgetan werden: Mehr Lesenswertes zum Königspalast findet ihr mit Klick hier.

 

 

AMSTERDAM UND DIE DREI X

 

Wenn ihr durch Amsterdam lauft fallen euch schnell die ‘XXX’-Symbole auf, die unter anderem auf Gebäuden, Flaggen, Straßenpfosten oder auf Verpackungen von Lebensmitteln zu finden sind. 

 

 

 

Und wenn man sich zu einem großen Sportevent oder zum Königstag (ehemals Königinnentag) in Amsterdam aufhält, färbt sich alles in Orange.

Was hinter den drei Kreuzen steckt und warum die Holländer die Farbe orange lieben könnt ihr mit Klick hier erfahren.

 

 

AMSTERDAM UND SEINE GRACHTEN

 

Entlang der Grachten laufen wir in Richtung Nemo und Schifffahrtsmuseum. Es gibt unzählige Sehenswürdigkeiten in Amsterdam und wenn man, wie wir, plan- und ziellos durch die Stadt läuft hat man die größte Attraktion stets vor Augen, „umsonst und draußen Tipp Nr. 2“.

Amsterdam und seine Grachten bieten so viel Augenschmaus, dass ich regelmäßig in einen Fotografier Rausch verfalle.

 

 

 

Die Grachten sind ein Symbol der Stadt und von großem kulturellen und geschichtlichen Wert. 2010 beschloss das Welterbe Komitee, den aus dem 17. Jahrhundert stammenden Amsterdamer Grachtengürtel in die Liste des UNESCO-Welterbes aufzunehmen. Dazu später noch mehr, versprochen.

 

 

Vereniging Museumhaven (Vereinigung Museumshafen)

 

 

Zwischen dem Nemo und dem Schifffahrtsmuseum findet ihr „umsonst und draußen Tipp Nr. 3“. Die Vereniging Museumhaven konzentriert sich in erster Linie auf die Restauration, den Erhalt und den Unterhalt von Segelbooten, die 50 Jahre und älter sind.

Zur Sammlung des Museumshafens gehören Klipper genauso wie luxuriöse Motorboote und Schlepper. In diesem historischen Hafen lagen im 17. Jahrhundert bereits die Kaufmannsschiffe der Niederländischen Ostindien-Kompanie (VOC) vor Anker.

 

 

 

Den Besuch des Schifffahrtsmuseums vertragen wir auf den kommenden Reisetag und schlendern der guten Aussicht wegen erst einmal auf das Dach des Nemo.

 

 

NEMO – NICHT NUR DER GUTEN AUSSICHT WEGEN

 

 

Ein absoluter Wohlfühlort und der „umsonst und draußen Tipp Nr. 4“ das Dach des Nemo. Das 1997 von Renzo Piano entworfene Gebäude steht auf den Fundamenten des IJtunnels. Es bildet den Eingang des Tunnels und wird, wohl beabsichtigt, oft mit einem Schiff verglichen.

Das Dach des NEMO ist ein beliebter Treff- und Aussichtspunkt und Picknicks sind ausdrücklich erwünscht. Wie gefällt euch die Aussicht auf den folgenden Bildern?

Ohne einen Besuch des Nemo und die Sicht von hier oben würde mir, glaube ich, nach einem Amsterdam Wochenende echt etwas fehlen.

 

 

 

Und siehe da, kaum haben wir uns mit unseren Kaffeebechern hingesetzt zeigt sich tatsächlich die Sonne. Geht doch! Mehr Info zum Nemo (super für Eltern mit Kindern an Regentagen in Amsterdam) gibt es mit Klick hier und die Adresse nachfolgend:

 

NEMO Science Museum in Amsterdam
Oosterdok 2
NL 1011 VX   Amsterdam

 

 

 

 

Entlang der Oosterdoks laufen wir wieder zurück und entdecken an und auf den Hausbooten so manche Eyecatcher. Mir gefallen die Kühe auf dem Grasdach am besten.

 

 

 

 

HAUS DER SCHIFFFAHRT – „HET SCHEEPVAARTHUIS“

 

Ganz in der Nähe des Oosterdok befindet sich auch eines der bekanntesten Bauwerke der Stadt: das Haus der Schifffahrt – „Het Scheepvaarthuis“. Es wurde 1928 als gemeinsames Bürogebäude für sechs Amsterdamer Schifffahrtsunternehmen errichtet.

Das Gebäude ist stark verziert mit Skulpturen und Schmiedeeisen, die auf die Geschichte der Schifffahrt in Holland verweisen.

 

 

 

Zu den Symbolen gehören Seepferde, Delfine, Wellen und Anker. Charakteristisch sind das verschwenderische Mauerwerk an den Kaminen, Firstbalken und -rahmen sowie das Design der Ecken.

Die letzten zwei Bilder wurden während der “gleich folgenden Grachtenfahrt” aufgenommen. Leider habe ich es nicht geschafft mir das besonders schöne Treppenhaus im Inneren anzuschauen. Ein Grund mehr möglichst bald wieder in die Grachtenstadt zu fahren.

 

ROTLICHTVIERTEL AMSTERDAM

 

 

Je näher wir uns dem Rotlichtviertel nähern desto größer wird das Gedränge auf den Straßen. Rund um die finden sich Fenster-Prostitution, Sex-Shows und witzige Kondom-Läden, urige Kneipen und Chinatown.

 

 

 

Die älteste Kirche von Amsterdam (um 1250) diente früher als Treffpunkt für Einwohner und Händler und trägt daher den Spitznamen „Wohnzimmer von Amsterdam“.

 

 

 

Die Rossebuurt, wie die Einheimischen dieses Viertel nennen, ist garantiert mit keinem anderen Ort zu vergleichen. Bekannt ist sicher, dass die Frauen unterschiedlichster Nationalitäten sich in rotgesäumten Schaufenstern präsentieren.

Ein Besuch dieses Viertels ist unbedingt eine Empfehlung wert und der „umsonst und draußen Tipp Nr. 5“.

Mit Klick hier gibt es weitere, und wie ich finde lesenswerte, Info zum “RED LIGHT DISTRICT“.

 

 

GRACHTENFAHRT DURCH AMSTERDAM

 

 

Die Frage „Wollen wir noch eine Grachtenfahrt machen?“  wird direkt und einstimmig mit „JA!“ beantwortet und um halb fünf mit einem Boot der Reederei Plas in die Tat umgesetzt.

Mit über 90 Jahre Erfahrung ist die Reederei Plas sozusagen verschmolzen mit der alten Innenstadt Amsterdams. Die Schiffe der Reederei liegen am Damrak, einst der Ausfluss des Amstelflusses.

Adresse: Rederij E.E. Plas – Damrak 28A – Stege 1 bis 3 – NL 1012 LJ Amsterdam

Vom Bahnhof aus kommend ist der Damrak auf dem Weg zum Dam Platz nicht zu verfehlen. Mit seinen Souvenirläden, Bars und Restaurants ist er nicht nur für Touristen ein Anziehungspunkt. Schräg gegenüber von den Ausflugsbooten findet ihr übrigens den oben erwähnten Schnellimbiss Menneken Pis.

 

 

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Die Zeit bis zur Abfahrt verbringe ich erst einmal mit Möwenjagd. Von den gefiederten Flugkünstlern gibt es hier reichlich und sie sind ganz schön dreist bei der Futtersuche. Also Vorsicht!

 

 

 

Pünktlich um 16:30 Uhr legt der Kutter ab und wir fahren zunächst vom Damrag aus über die offene Östliche Hafenfront zum Oosterdok. Sind wir hier nicht noch vor knapp 1,5 Stunden entlang gelaufen?

 

 

AMSTERDAM UND SEINE GRACHTEN

 

Das Amsterdamer Viertel der Kanäle, auch „Grachten“ genannt, besteht aus drei wichtigen Kanälen, der Herengracht, der Keizersgracht und der Prinsengracht.

Diese wurden alle zur gleichen Zeit im Rahmen eines ambitiösen Expansionsprojekts nach den Plänen des städtischen Schreinermeisters Cornelis Staets ausgehoben.

 

 

 

Dieser Plan wurde im Jahr 1612 von der Stadt genehmigt, und seine Ausführung begann. Als das Projekt 50 Jahre später abgeschlossen war, verfügte die Stadt Amsterdam über das effizienteste und hochentwickeltste System von Wasserwegen auf der ganzen Welt.

Ein System aus verschiedenen Verbindungskanälen ermöglichte die Anlieferung von Gütern und Waren aus aller Welt bis gleich vor die Tore hunderter von Lagerhäusern!

 

 

 

Wir sind schon etliche Male in Amsterdam gewesen und unzählige km durch die Gassen und an den Grachten entlang gelaufen.

Die schönsten Ansichten von Amsterdam genießt man unserer Meinung nach vom Wasser aus, insbesondere wenn die Stadt bei einbrechender Dunkelheit mit ihren vielen Lichtern strahlt!

Das gilt auch für das schwimmende Restaurant “SEA PALACE”. Es handelt sich um einen Nachbau des Jumbo Kingdom (5000 Gäste) der chinesischen Insel Hong Kong Island.

 

 

Es macht einen (großen) Unterschied ob man zu Fuß an den Grachten entlang läuft und die Häuser, Schiffe und Hausboote bestaunt oder das Gleiche von einem Rundfahrtschiff vom Wasser aus anschaut.

 

 

 

Unsere Grachtenfahrt führt uns vom Oosterdok weiter zur Kromme Waal und von dort über Oude Waal zur Oude Schans.

Von hier geht die Tour weiter durch die Schleuse Sankt Antoniealuis und die Zwanenburgwal Richtung Amstelfluss um ein Weilchen später nach rechts in die Herengracht abzubiegen.

 

 

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Wir fahren an der offiziellen Residenz des Amsterdamer Bürgermeisters vorbei und staunen über die prachtvollen Grachtenhäuser rechts und links der Ufer.

In der Goldenen Kurve (Gouden Bocht) stehen die reichen Stadtpaläste. Leider ist es nicht so einfach durch die Scheibe diese wundervollen Gebäude in entsprechenden Bildern einzufangen.

 

 

 

 

Die Reguliersgracht wurde im Jahre 1664 ausgehoben und hat seinen Namen vom alten Kloster der Ordensschwestern. Die heute geschützte Stätte bietet eine der schönsten Perspektiven auf die Kanäle Amsterdams.

Auf der Höhe der Kerkstraat sind alle sieben Brücken, welche die Gracht überqueren, zu sehen.

Apropos Brücken, vom Kapitän erfahren wir, dass es in Amsterdam 100 km Grachten und 1000 Brücken gibt. Und wer hätte gedacht oder gar gewusst, dass wöchentlich (!!) ein PKW in die Grachten fällt? Von den Fahrrädern ganz zu schweigen…

Am Ende der Herrengracht geht die Tour weiter auf der Brouwersgracht und durch die Schleuse Haarlemmersluis die Grachtenstadt hinaus zum IJhafen.

Mittlerweile hat die Dämmerung eingesetzt und die Bewohner der Hausboote und Giebelhäuser nach und nach die Räume erleuchtet. Zu dieser Tageszeit gefällt uns die Grachtenfahrt am besten.

 

 

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Leider nähert sich die Tour schon dem Ende und es geht final durch das Oosterdok und die offene Östlichen Hafenfront zurück zum Damrak.

Über Lautsprecher wurden uns die Highlights auf englisch, niederländisch und deutsch gut verständlich erklärt und die Rundfahrt ging viel zu schnell vorüber.

Wie die regelmäßigen Leser wissen bin ich kein Freund von „Top 10 Listen“ und „MUST SEE!“ und all diesen Sensationsmeldungen. Bei einer Amsterdam Reise mache ich eine Ausnahme denn eine Grachtenfahrt gehört aus unserer Sicht tatsächlich zum Pflichtprogramm.

Wir haben für eine Stunde pro Person 11,00 Euro bezahlt und am Ende noch ein „Dankeschön Trinkgeld“ gegeben. Und ich sag´s euch: Jeder einzelne Cent war diese Rundfahrt wert.

Am Damrak angekommen und wieder festen Boden unter den Füßen springt uns das grashüpfergrüne Gebäude des The Grasshopper unübersehbar ins Auge.

Hier standen bis 2014 neben Getränken, köstlichen Vorspeisen auch eine gute Auswahl an Marihuana und Haschisch auf der Speisekarte, bis die Lizenz entzogen wurde.

 

 

 

COFFEESHOPS IN AMSTERDAM

 

Alle harten Drogen sowie der Verkauf von Softdrogen auf der Straße sind verboten, bei Verstoß macht man sich strafbar. Bitte beachten: das Rauchen von regulären Tabakerzeugnissen ist in den Coffeeshops wegen des landesweit geltenden Rauchverbots untersagt.

Ihr benötigt für euren Amsterdam Besuch weitere Info und idealerweise einen Coffeeshop Guide? Den gibt es tatsächlich und mit Klick hier gibt es weitere Info und eine Liste der 11 besten Coffeeshops (ohne Gewähr und nicht getestet).

Den letzten „umsonst und draußen Tipp“ – in den Gassen der Innenstadt hängt der Grasgeruch überall kostenlos herum.

In der Cuyperspassage sehen wir schon von weitem das helle, bunte Licht und während der Fährfahrt auch aus Nähe. Das Eye wird als Leinwand benutzt und das komplette Gebäude wechselt in regelmäßigen Abständen seine Farbe. Gigantisch!

 

 

 

Konnten euch ein wenig von unserer Amsterdam Begeisterung vermitteln? Ihr kennt Amsterdam und habt noch Tipps für uns und unsere Leser? Fein, ich freue mich über eure Kommentare!

Morgen besuchen wir unter anderem das Schifffahrtsmuseum und sind (wieder) wirklich begeistert. Klickt euch direkt zur Fortsetzung oder schaut gerne wieder vorbei und denkt wie immer daran:

 

ES GIBT NICHTS GUTES

AUSSER MAN TUT ES

Hauptsache glücklich und jede(r) wie er/sie mag

 

Ihr habt Fragen, Anregungen, Kritik oder Korrekturen? Fein, nur her damit – ich freue mich über Mails und Kommentare! Das Formular findet ihr wie gewohnt am Seitenende!

Ihr möchtet auch von unseren nächsten Touren lesen? Welch Freude! Verfolgt uns gerne auf Facebook, GOOGLE+, Instagram, Twitter recht neu auf Pinterest oder auf der Straße!

13 Kommentare

  1. Wir sind ja noch die total analog mit einem Reiseführerhandbuch durch eine Stadt stolpernden Touristen, die an jeder Ecke sich durch die Seiten blättern und dann die spannendsten Sachen überlesen. Danke für deine tollen Tipps zu Amsterdam, damit konnten wir unsere Planung konkretisieren. Die Stadt lohnt sich wirklich und wir freuen uns darauf.
    Katy & Effi

    1. Hallo Katy & Effi,

      es freut mich sehr, dass der Bericht hilfreich war. Mein Tipp: weniger ist mehr! Die Hop On – Hop Off Boat oder Bustour bringt euch gezielt von einem Highlight zum nächsten… Wobei ich die Bootvariante vorziehen würde ansonsten “ab an die Grachten” und treiben lassen Bei Fragen gerne melden…
      Liebe Grüße
      Petra

  2. war vor 20 Jahren einmal in Amsterdam für 2 Tage allerdings gibt es hier keine Fotos. An manches kann ich mich noch im Hinterstübchen erinnern ! Das schwimmende Restaurant z. B. ! Krass finde ich das U-Boot !!!!! Eine Stadt die immer ein Besuch wert ist und ich denke hier kannst du immer was interessantes erleben !!!

Besten Dank für deinen Kommentar und bis zum nächsten Mal...

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