WOHNMOBILTOUR ZUM MAXIMARE IN HAMM

Ein Ausflug ins Grüne - entlang der Lippe durch Hamm
Ein Ausflug ins Grüne – entlang der Lippe durch Hamm

Die letzte Woche war wettertechnisch ein wenig zum verrückt werden, jedenfalls im Münsterland.

Von Montag bis Donnerstag konnte man vom Schreibtisch aus die Sonne genießen und pünktlich zum Wochenende werden Regenwahrscheinlichkeiten von nahezu 100% vorhergesagt. Was soll das?

 

Wohnmobilstellplatz an der Sauna MAximare in Hamm
Wohnmobilstellplatz an der Sauna MAximare in Hamm

Nun denn, da kann man nichts machen. Und so läuten wir am Freitag zunächst mit Freunden in Bochum das Wochenende ein und fahren am Samstag zum „davon erholen“ nach Hamm zum „Maximare“.

Die Sauna in Hamm haben wir schon oft besucht und fahren immer wieder gerne hierher.

TIPP: Hinter der Sauna gibt es sogar einen Wohnmobilstellplatz auf Wunsch sogar mit Strom.

 

Entlang des Dorsten Dattel Kanales
Entlang des Dorsten Dattel Kanales

Und was ist das jetzt? Entgegen jeder Vorhersage fordern der blaue Himmel und strahlender Sonnenschein nach Ankunft in Hamm förmlich zu einer Erkundungstour auf. Die Sauna läuft uns ja nicht weg…

Durch den Kurpark laufen wir zum Datteln-Hamm-Kanal. Der Datteln-Hamm-Kanal zweigt in Datteln vom Dortmund-Ems-Kanal ab.

Von hier aus verläuft er parallel zur Lippe auf ihrer Südseite in östlicher Richtung durch Waltrop, Lünen, Bergkamen bis nach Hamm.

 

Hin und wieder zeigen sich doch wieder dunkle Wolken am Himmel
Hin und wieder zeigen sich doch wieder dunkle Wolken am Himmel

Entlang des Datteln-Hamm-Kanals gibt es – ebenso wie an den übrigen Kanälen im Ruhrgebiet eine ganze Reihe von Häfen, Haltepunkten und Wanderrastplätzen für Sportbootfahrer, eine der größten unter ihnen ist die Marina Rünthe.

Ebenso gibt es zahlreiche Angler, die am Datteln-Hamm-Kanal ihre Freizeit verbringen.

 

Idyllisch gelegen - das Bootshaus in Hamm direkt an der Lippe
Idyllisch gelegen – das Bootshaus in Hamm direkt an der Lippe

Wir überqueren den Kanal und die Lippe an der Fährstraße und laufen am Nordufer der Lippe entlang nach Westen.

 

Kein Mensch weit und breit! Herrlich! Und wenn wir erst einmal so laufen gibt es kein Halten.

 

Entlang der Lippe und unter der Bahn gen Westen
Entlang der Lippe und unter der Bahn gen Westen

Die erste Brücke und Möglichkeit auf die andere Seite zu gelangen lassen wir hinter uns, unterqueren die Bahnlinie und erst als dunkle Wolken die Regenwahrscheinlichkeit wieder größer werden lassen biegen wir an der Römerstraße nach links und laufen im großen Bogen um das Hafengebiet herum.

 

Der Hafen von Hamm - rechts hinten die Ölmühle Brökelmann
Der Hafen von Hamm – rechts hinten die Ölmühle Brökelmann

Der Streckenabschnitt durch das Industriegebiet war ehrlich gesagt weniger attraktiv. Da gibt es sicher noch Alternativstrecken. Beim nächsten Mal…

 

Aber jetzt wissen wir immerhin das wir an der ältesten Ölmühle im deutschsprachigen Raum vorbeigelaufen sind.

 

Die Geschichte der Ölmühle „Brökelmann“ reicht bis ins Jahr 1276 zurück und gilt damit als die älteste im deutschsprachigen Raum.

 

Die Mühle ist das „Herz“ der Speiseölproduktion und es werden mehr als 1.500 Tonnen Ölsaaten pro Tag verarbeitet.

 

Springt mir unaufgefordert ins Auge - Löwenzahn auf der Mauer entlang der Hafenstraße
Springt mir unaufgefordert ins Auge – Löwenzahn auf der Mauer entlang der Hafenstraße

 

Warnung vor dem kreuzenden Kanu - was es nciht alles so gibt
Warnung vor dem kreuzenden Kanu – was es nciht alles so gibt

Als uns die Streckenführung endlich wieder an den Kanal zurück führt entdecken wir dieses lustige Verkehrsschild „Warnung vor dem Kanu“ und tatsächlich können wir ein paar Meter weiter den Kanuten beim Training zuschauen

 

Der Kanu-Verein Hamm e.V. wurde schon 1926 gegründet, gilt daher als einer der ältesten Kanuvereine Westfalens.

Nachfolgend einige Eindrücke.

 

Nach 16 km laufe ich noch kurz durch den Kurpark während Frank sich um das Frühstück kümmert.

 

Die Entwicklung des Kurparks hängt eng mit Hamm als Badekurort und dem Titel „Bad Hamm“ zusammen.

 

1883 stieß man auf eine Solequelle und entschloss sich, die Sole in die Nähe des damaligen Bürgerschützenhofs zu leiten und ein Badehaus sowie ein Logierhaus zu bauen.

 

 

Gradierwerke waren ursprünglich Anlagen zur Salzgewinnung. Heute dienen sie vor allem gesundheitlichen Zwecken.
Gradierwerke waren ursprünglich Anlagen zur Salzgewinnung.

Das Prinzip des Gradierwerks ist einfach: An Schwarzdornreisig, der in eine entsprechende Holzkonstruktion eingebracht wird, rieselt Sole herunter, die am Schwarzdorn weiter zerstäubt wird.

 

Gradierwerke dienen heute vor allem gesundheitlichen Zwecken.
Gradierwerke dienen heute vor allem gesundheitlichen Zwecken.

Durch die Verdunstung der Leinethaler Natursole kühlt sich die Umgebungsluft ab und nimmt Salzpartikel & Feuchtigkeit auf.

Diese feuchte, salzhaltige Luft wirkt sich positiv auf die Atemwege aus und eignet sich hervorragend zur Behandlung von Atemwegserkrankungen.

 

Bei leisem Plätschern gesunde Luft tanken
Bei leisem Plätschern gesunde Luft tanken

 

Mich begeistern heute aber noch mehr die Bäume und Pflanzen und die prächtig blühende Magnolie im Besonderen.

Die nachfolgenden Bilder geben eine kleine Kostprobe.

 

Kaum sind die letzten blauen Blümchen in Bildern festgehalten verkündet das Handy „Frühstück fertig“ und ich mache mich wieder auf den Weg zum Wohnmobil.

 

An der Ahse in Hamm durch den Kurpark
An der Ahse in Hamm durch den Kurpark

Wir hätten noch zum Maximilianpark laufen können aber a) ruft die Sauna und b) haben wir diesen Freizeitpark bereits besucht.

 

Der Maximilian Park wurde in Hamm zur Landesgartenschau 1984 auf dem Gelände der stillgelegten Zeche Maximilian errichtet.

 

Das Wahrzeichen ist der Glaselefant, eine rund 40 m hohe begehbare Plastik.

 

 

Der Glaselefant im Maxipark in Hamm
Der Glaselefant im Maxipark in Hamm

Wir haben uns 2012 im Maxipark die Alltagsmenschen von Christel Lechner angeschaut. Klickt euch gerne zu unserem Bilderbuch. Das Schmetterlingshaus möchten wir auch gerne empfehlen.

 

Übrigens lädt Hamm ein zur Elefantenparade. Seit der Elefantenparade im Jahr 2004 ist der Elefant aus dem Hammer Stadtgebiet nicht mehr weg zu denken. Mittlerweile zieren über fünfzig „hübsch verzierte Dickhäuter“ das Stadtbild von Hamm.

 

Eine gute Idee für den nächsten Besuch – alle 55 Elefanten fotografieren. Vielleicht hilft uns der Stadtrundgang für Selbstentdecker bei der Suche.

 

Nein, keine Brosche sondern ein Schmetterling - Schmetterlingshaus Maxipark 2012 - ist das schon wieder sooo lange her?
Nein, keine Brosche sondern ein Schmetterling – Schmetterlingshaus Maxipark 2012 – ist das schon wieder sooo lange her?

Auf der folgenden Seite gibt es noch weitere Tipps die euch vielleicht Lust auf Hamm machen – „Sehenswürdigkeiten in Hamm“.

 

Im MAXIMARE erholen wir uns von der Arbeitswoche, der gestrigen Party und ein klein wenig von der Wanderung. Obwohl, 16 km sind mittlerweile keine Anstrengung, sondern eher ein wenig „warm“ laufen…

 

Morgen geht es in die „alte Heimat“ nach Schüttorf. Schaut also wieder vorbei und denkt wie immer daran:

 

ES GIBT NICHTS GUTES

AUSSER MAN TUT ES

 

Nach Hamm fahren – mit oder ohne Sauna Maximare. Wir empfehlen „mit Sauna“ denn die Aufgüsse in der Arena Mare  sind wirklich empfehlenswert.

 

 

2 Kommentare

Besten Dank für deinen Kommentar