WINTERMÄRCHEN WILDSCHÖNAU

Wintermärchen Wildschönau
Wintermärchen Wildschönau

DONNERSTAG, 22. JANUAR 2015 UNSER ERSTER WINTERURLAUB!!

Viele unserer (Reise)Freunde berichten seit Jahren begeistert von ihren Winterurlauben. Unsere Wohlfühltemperatur liegt aber eher bei 18 bis 25 Grad. Aber man kann bekanntlich erst dann mitreden wenn man etwas selbst erlebt und ausprobiert hat. Und so folgen wir einer lieben Einladung „4 Tage Wintermärchen im Wildschönau“.

Während der 800 km Strecke fällt uns zum ersten mal bewußt auf dass wir noch nie eine solch weite Strecke „in einem Rutsch“ gefahren sind und noch viel wichtiger das wir die Vorzüge unseres Wohnmobil vermissen.

Kein Anhalten und schnell mal einen Kaffee kochen und auch keine spontane WC Pause. Man weiß die Dinge oft erst zu schätzen wenn sie nicht verfügbar sind. Wohl wahr!

 

Blick vom Balkon – traumhaft schön

Pünktlich um 16 Uhr treffen wir noch vor unserem Ziel unseren Gastgeber für dieses verlängerte Wochenende und direkt werden zum Chalet gelotst. Praktisch. Das herzlich Willkommen durch die Gastgeberin geht in der stürmischen Begrüßung durch die zwei Vierbeiner fast unter, aber nur fast.

 

Iris und Gerald zeigen uns das Ferienhaus und unser Zimmer. Allein die Aussicht vom Balkon ist beeindruckend. Mehr zu diesem wirklich empehlenswerten Ferienhaus gibt es hier zu sehen: <KLICK> Viel passiert heute nicht mehr – Erholung in der Sauna ist eine gute Idee.

 

Mit Schihose und warmer Mütze kann es gleich in den Schnee gehen…

Freitag, 23. Januar 2015 Gemütlich frühstücken ist ja nicht so unser aber in geselliger Runde ist es einfach herrlich.

Damit Frank und ich auch warm verpackt in den Tag starten können probieren wir erst einmal die geliehenen Schihosen an. (Das „SKI“ gibt es nicht mehr, seltsam und schade) Es dauert eine Weile bis „Elli“ versteht das sie das Kaninchen auf meinem Kopf nicht jagen kann. Ich habe seit meiner Kindheit eine große Abneigung gegen Kopfbedeckung aber diese Mütze ist einfach toll (und sehr warm!)

Nachfolgend ein paar Bilder zur Einstimmung.

 

Farbkleks an diesem Morgen – die rote Bank (und unsere Schihosen)

Freitag, 23. JaGerald macht sich direkt mit Schiern (blödes Wort) auf den Weg zum Gipfel und wir drei wählen die Spaziergänger Variante.Oben auf dem Berg ist es leider sehr nebelig und grau in grau.

Aber das hält uns von einer kleinen Wanderung nicht ab. Wir fahren zwar nicht Schi aber APRES SKI klappt danach profimäßig. Zu viert genießen wir den Tag im Schnee. Nachfolgend einige Bilder unserer Bergtour.

 

Lamas in Tirol – wer hätte das gedacht?

Samstag, 24. januar 2015 Nach einem ausgiebigen Frühstück machen Frank und ich uns alleine auf den Weg die Gegend zu erkunden. Den Weg von unserer Bleibe bis zum Bergbauernmuseum bin ich am Vortag schon mit Iris und den Hunden marschiert.

Herrlich am Bachlauf entlang geht es durch den mehr oder weniger hohen Schnee. Diese Seite des Winterurlaubes gefällt uns Beiden ausgesprochen gut. Und wer hätte gedacht das es im WildschönauLamas gibt? Am Bergbauernmuseum machen wir kehrt denn wir wollen ja heute zu viert auf den Berg und RODELN!!!! FREU!!

 

Fahrt in den Nebel… spannend!!

Nach unserem Spaziergang zum Bauernmuseum und nachdem die Vierbeiner genügend Auslauf gehabt haben machen wir uns zu viert auf den Weg. Das Problem mit den zwar niegelnagelneuen Schlitten allerdings ohne Leine ist schnell gelöst und so fahren wir mit dem Lift und unseren Schlitten ins graue Ungewisse.

Die Fahrt hinauf gefällt mir ausgesprochen gut. Das Gegenteil von Höhenangst ist wohl „Höhenbegeisterung“. Nachfolgend Bilder der Fahrt mit dem Lift – toll!!

 

Startaufstellung… gleich geht´s los…

Und so stehen wir dann am Start unserer 6,5 km langen Rodelbahn – auf geht´s !!

Respekt? Ist es Respekt und Vernunft oder einfach nur „Schiss“? Frank, Gerald und Iris sind auf jeden fall unerschrockener als ich und düsen bergab. Mir geht irgendwie nicht die Vorstellung aus dem Kopf dass ich durch Dusseligkeit schaffen könnte neben der Biste zu landen und dort geht es schutzlos steil bergab.

Geralds Info „du fällst nicht tief“ kann mich jedenfalls nicht komplett überzeugen und so rodel ich eben etwas langsamer hinab.

Spaß haben wir auch jeden Fall und es ist für mich ein  Highlight dieses Winterurlaubes.Bbilder können dieses Erlebniss leider nur versuchsweise wiedergeben.

 

Das Leben ist schön, schöner am schönsten…

Unten im Tal sind wir von den letzten zweihundert Metern steil bergab in die Wiese (also völlig gefahrlos) so begeistert dass wir wieder hinauf laufen um diesen Abschnitt ein zweites Mal zu geniessen. Dazu gibt es ein Video es muss aber noch bearbeitet werden.

Und jetzt haben wir uns aber mindestens einen Glühwein verdient..zwei drei…

APRES RODEL klappt ganz hervorragend – entsprechend lustig ist unser Heimweg.

Abends fahren wir nach Oberau und lassen es uns im Restaurant „Kellerwirt“ gut gehen.

 

Die Qual der Wahl….

Samstag, 24. januar 2015 Auffach, heute fahren wir nach Auffach.

Gerald und Iris packen nach dem Frühstück ihre Schier und zu viert fahren wir nach Auffach. Unterwegs steigen wir zu dritt aus und legen ein Teil der Strecke zu Fuß zurück. Eine tolle Strecke entlang eines Bachlaufes – idyllisch. Unterwegs helfen wir einem Auslieferungsfahrer seine Waren zum Supermarkt zu schieben und Iris und ich landen beide schmerzhaft auf unseren Gesäßflächen… AUUUAAA!!!

Aber der schöne Weg, die frische Luft, der tolle Schnee – da sind die schmerzen schnell vergessen… siehe folgende Bilder – wer will da noch jammern?

 

Hoch hinauf = tolle Aussicht

Samstag, 24. januar 2015 Nach einer wirklich tollen Wanderung erreichen auch wir Auffach. Am Lift angekommen entscheiden Frank und ich uns für eine Bergwanderung zu Fuß und iris schnappt sich ihre Schier und fährt mit dem Lift bergauf.

Wir entdecken einen beschilderten Rundweg „Rundweg Adlerhorst“ – 1,5 Stunden sind angegeben und das erscheint uns genau passend. Wir stapfen durch den Tiefschnee denn ausser uns scheint heute noch niemand auf die Idee gekommen zu sein diesen Weg zu nutzen.

Herrlich! Nachfolgende Bilder beschreiben unsere kleine Bergtour.

 

Mehr als verdient: APRES SCHI

Auf halber Strecke ca. wechselt die Beschilderung – aus Rundweg wird Rundpfad aber immerhin ist das Wort „Adlerhorst“ noch auf dem Hinweisschild… also weiter. Aber oben am Restaurant/Hotel „Adlerhorst“ angekommen endet der Rundweg. Wie ich das „nicht leiden kann“, aber egal. Wir vertrauen auf unser Gefühl und laufen noch ca 2 oder 3 km durch den tiefen Schnee.

Anstrengend aber schön! Und dann stehen wir auf einem Bauernhof vor dem Zaun und hier geht mal grad gar nichts mehr weiter.

Also kehrt Marsch und den gleichen Weg zurück. Die geschätzte Zeit auf dem Schild passt – nach 1,5 Stunden sind wir wieder am Ausgangspunkt, aber Rundweg geht eigentlich anders.

Jetzt haben wir beide Durscht… Frisch gestärkt laufen wir noch eine Runde durch den Ort und treffen Iris. Gemeinsam warten wir dann bei einem Glas Glühwein auf Gerald. Kurz vor Einbruch der Dunkelheit fahren wir heimwärts. Ein toller tag!!! Iris und ich laufen noch mit den Hunden – die zwei Racker haben total viel Spaß im Schee – siehe Bilder.

 

Sonne pur und strahlend blauer Himmel am Abreisetag

Montag 26.Januar 2015 Es nutzt alles nichts – der Heimweg naht. Erst einmal in Ruhe frühstücken, die Koffer sind routiniert schnell gepackt und dann heisst es Abschied nehmen. Abschied von den zwei Vierbeinern, von unseren lieben Gastgebern und auch von Wildschönau.

Ein strahlend blauer Himmel und Sonnenschein vom Feinsten erleichtern diesen Abschied nicht wirklich.

Ein herzliches Dankeschön an unsere Freunde – schön, dass wir bei euch sein durften!!!

Und wer noch mehr Schneebilder dieser zauberhaften Landschaft sehen möchte KLICK HIER

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