VRSAR UND ABSCHIED VON ISTRIEN

VRSAR – ein hübsches Fischerdörfchen mit Charme ganz in der Nähe eines empfehlenswerten Campingplatzes.

Am Lmski Kanal
Am nächsten Morgen setzen wir unsere Kroatien Rundreise fort. Wieder unterwegs… fein! Wenn auch nicht weit…
Erinnert ihr euch an den Bericht „Plitvicer Seen“ ? Beim Klönschnack abends im „Bärencamp“ erzählten die VW`ler begeistert von „Koversada“ das wollen wir uns heute einmal näher anschauen.

 

Am Limski Kanal
Dazu müssen wir nur auf die andere Seite des Limski-Kanal genauer gesagt nach VRSAR.
Der Limski Kanal auch oft Limski Fjord genannt springt schon beim Betrachten der Landkarte Istriens markant ins Auge. Die Bezeichnung Fjord ist allerdings nicht zutreffend, es handelt sich nicht um einen Fjord sondern tatsächlich um eine geflutete, lange Doline.
Von der D 75 zweigt eine Stichstraße zu einem Restaurant mit einigen Andenkenbuden ab.

 

Grotte des heiligen Romualdo von Ravenna
In der Nähe befindet sich auch die Grotte des heiligen Romualdo von Ravenna. Und genau die schauen wir uns jetzt einmal an.
Der Weg ist nicht sonderlich lang dafür geht es aber steil bergauf respektive bergab. Genau das Richtige an diesem Vormittag. Jaaaa klettern!!

 

Aber leider ist auch aus dieser Höhe die Sicht auf den „Fjord“ durch reichlich Buschwerk nicht sonderlich fotogen. Schade! Den Weg zur Grotte kann man laufen muss man aber nicht. Es reicht aus unserer Sicht jedenfalls nicht für einen Reisetipp. Da wollen wir mal ehrlich bleiben. Schublade: Nett!
Die Aussichtstürme an der weiteren Strecke geben anschließend zwar die Sicht frei aber leider liegt das Wasser dermaßen im gleißenden Sonnenlicht dass meine „Fotografier Künste“ nicht ausreichen und die meisten Aufnahmen gelöscht werden müssen. Besser keine als schlechte Bilder – oder? Nachfolgend daher nur ein paar Bildchen vom Limski Kanal.
Gebt bei GOOGLE Limski Fjord ein und klickt auf Bilder – es gibt viele schöne Aufnahmen!

 

Insel KoversadaUm die Mittagszeit erreichen wirKOVERSADA“. Das 3-Sterne-Naturistencamp liegt an der Westküste Istriens, zwei Kilometer südlich von Vrsar, und ist angeblich Europas Camp mit der längsten Naturisten Tradition.
Auf einer Fläche von gut einer Million m², eingerahmt von gut 1.000 Olivenbäumen und anderer mediterraner Vegetation, kann das Camp bis zu 5.000 Gäste aufnehmen.
Zum Camp gehört auch eine durch eine Brücke verbundene kleine Insel, die für Zelte reserviert ist.
Genau diese Insel wird als der Geburtsort des Naturismus betrachtet.

 

Neben fünf Kilometer Küstenlinie mit Kies- und Steinstränden bietet das Camp auch zwei für Kinder geeignete Sandstrände und reichlich Sportangebote.
Nachdem der Pössl geparkt ist und wir uns häuslich niedergelassen haben gönnen wir uns ein Ruhepäuschen in der Sonne. Hier gefällt es uns auf Anhieb ausgesprochen gut.
Nach einem Weilchen wird uns (wie immer mir mehr als Frank) schon wieder langweilig…
Auf geht´s! Wir sind hier doch nicht zum Spaß!! Jetzt schauen wir uns erst einmal den Campingplatz und das Gelände an.

 

 

Aufgrund der Größe des Platzes kann man hier den lieben langen Tag herum wandern. An vielen Stellen bieten sich soooo tolle Aussichten. Ach menno – das „fotografieren verboten“ macht mich ganz kirre….
Aber so ist es nun einmal (verständlicher Weise) auf FKK Plätzen. Dieses ist quasi heimlich „aus der Hüfte heraus“ geschossen.

 

 

Wir laufen auch rüber zur kleinen „Zelte Insel“. Hier stehen die Zelte verstreut unter Bäumen zum Teil im Schatten oder auch in praller Sonne. Wie es beliebt!
Man möchte direkt los laufen ein Zelt kaufen und sich hier einnisten. Aber macht das Sinn wenn man ein Wohnmobil sein eigen nennt? Wahrscheinlich nicht… Aber Zelten hat irgendwie etwas von „Freiheit und Abenteuer“ – oder?
Es muss nicht alles Sinn machen – Hauptsache es macht Spaß!!
Und bei dem Motiv auf diesem Bild konnte ich einfach nicht „Nicht fotografieren“!! Es war erfreulicherweise niemand in der Nähe – also ppppssssstttt!!!

 

 

Ein weiterer Vorteil vom KOVERSADA ist die Nähe zur nächsten Stadt.
Liegt VALATA leider 8 km von Rovinj entfernt so ist es von unserem Campingplatz nur ein Katzensprung bis VRSAR und das nutzen wir am späten Nachmittag erst einmal aus.
Habt ihr Lust auf einen kleinen Bummel durch Vrsar? Dann mal los…
Durch die Olivenhaise laufen wir am späten Nachmittag nach Vrsar und sind gespannt was uns dieses kleine Städtchen zu bieten hat.

 

Die lange touristische Tradition des ehemaligen Fischerdorfes Vrsar reicht bis zu den Sommerresidenzen der Porečer Bischöfe zurück.
Der Ort teilt sich in die Uferpromenade auf der einen und die hügelige Altstadt auf der anderen Seite.
Und während sich im Hafen viele Touristen tummeln ist es oben auf dem Berg an der Kirche beschaulich ruhig.
Wie (fast) immer laufen wir zunächst hoch zur Kirche – von dort kann man bestimmt gut auf die Stadt schauen… Und tatsächlich bietet sich nach einiger Weile schon eine reizende Sicht auf den Hafen.

 

 

Wir laufen kreuz und quer (fast alleine) durch schmale Gassen und genießen die Aussichten die sich an vielen Stellen bietet.
Ein wiederholtes Hoch auf die Nachsaison. Wir haben die Altstadt scheinbar für uns ganz alleine.
Nachfolgend einige Bildchen vom Spaziergang – das Highlight folgt allerdings ein bisschen später…

 

Dann entdecke ich den Kirchturm und die Möglichkeit ihn zu besteigen! Erdmännchen Alarm!
Die Stufen bringe ich flott hinter mich – verspricht der Aufstieg doch vermutlich eine schöne Aussicht.
Oben angelangt verschlägt es mir fast die Sprache. Schön ist die Untertreibung des Tages – die Sicht vom Turm ist wunderschön, prächtig, bemerkungswert, faszinierend oder einfach nur geil!!
Schaut doch mal – ist das nicht grandios? Noch ein paar schöne Bilder nachfolgend.

 

Langsam aber sicher zieht es uns wieder heimwärts. Durch den Hafen und am Strand entlang laufen wir zurück zum Campingplatz.

 

Still ruht der Strand…

 

Damit es lustig wird sollte man Lachmöven mit Kichererbsen füttern…

Aber auch solche Tage gehen zur Neige und nicht nur unser Besuch des kleinen Fischerdörfchens sondern die Kroatien Rundreise als solche.

 

Als wolle sich das Land noch einmal von seiner besten Seite zeigen dürfen wir auf dem Heimweg beim „Abschlußbierchen“ einen kitschig schönen Sonnenuntergang genießen.
Morgen machen wir uns auf den Heimweg – wieder durch Österreich (Hurra, ab in die Berge!!), besuchen den Chiemsee, Wisente und treffen unsere „Lieblingsmenschen“ in Koblenz. Schaut also wieder vorbei.

8 Kommentare

  1. Tolle Kroatien Fotos und Berichte…da bekommt man gleich wieder Lust. Ich habe auch noch so viele Fotos und Geschichten von Kroatien pendent….aber ich bin ja noch jung ;-)..irgendwann werden auch diese „online“ gehen…und solange gibt es ja glücklicherweise Dein Reiseblog für all die Reiselustigen! LG

    1. Hallo Petra, freut mich sehr dass die Bilder dir gefallen und deine Bilder warten ja geduldig ohne zu drängeln um ans Tageslicht zu gelangen. Stressfrei und tiefenentspannt in oder durch die 2. Lebenshälfte Liebe Grüße

    2. Hallo Petra, freut mich sehr dass die Bilder dir gefallen und deine Bilder warten ja geduldig ohne zu drängeln um ans Tageslicht zu gelangen. Stressfrei und tiefenentspannt in oder durch die 2. Lebenshälfte Liebe Grüße

Besten Dank für deinen Kommentar