SÜDAFRIKA RUNDREISE TAG 8 * HIGHLIGHT ROBBERG ISLAND

SÜDAFRIKA RUNDREISE- TAG 8 – VON WILDERNESS DURCH DIE BERGE NACH TSITSIKAMA  – HIGHLIGHT: WANDERN IM ROBBERG NATURE RESERVAT UND GRANDIOSE AUSSICHT IN KNYSNA “THE HEADS”

Nach einem perfekten Frühstück mit Blick auf den Ozean nehmen wir Abschied von unserem rundherum wundervollen Nachtquartier.

Gerne wären wir einige Tage länger geblieben und jetzt daheim kommt ein unglaubliches Fernweh auf.

 

 

Sollten wir wieder einmal Reise durch Südafrika planen werden wir hier mehrere Übernachtungen planen!

 

 

Ab ins Hinterland… (Übrigens toller Titel von Casper – Klick auf´s Bild erklärt was gemeint ist)

Wir folgen dem Reisetipp des Betreibers von „The Dune in Wilderness“ und fahren zunächst auf der N2 bis Sedgefield und biegen dort links ab in Richtung Karatara.

 

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Von Karatara aus geht es auf Schotter bzw. Sandpisten mal bergauf dann wieder steil bergab durch eine menschenleere Gegend.

Die Landschaft ist zwar urwüchsig doch nicht so sensationell, dass es aus unserer Sicht diesen Weg lohnt.

Mit einem Geländemotorrad oder einem Allradfahrzeug mag diese Strecke sicherlich eine Gaudi sein, wir sind ehrlich gesagt froh als wir wieder auf die N2 zurück kommen.

Auf unserem Weg nach Plettenberg folgen wir kurz hinter Knysna auf der N 2 der Beschilderung „The Heads“.

 

KNYSNA – THE HEADS

 

Als Knysna Heads wird die Hafeneinfahrt des Hafens von Knysna bezeichnet. Die Einfahrt wird von zwei Sandsteinklippen gesäumt und führt vom Indischen Ozean in die Lagune von Knysna.

Die Royal Navy bezeichnete die Einfahrt einst als die gefährlichste Einfahrt der Welt.

Von den Heads aus hat man einen Blick über die gesamte Lagune und auf die Brandung des Indischen Ozeans.

 

 

Wir fahren bis zur Spitze der Sandsteinklippe und parken den Wagen. Schon während der Fahrt zum Aussichtspunkt lässt der Blick aus dem Fenster die Vorfreude steigern.

Vom Parkplatz aus laufen wir über geschwungene Wege zu den verschiedenen Aussichtspunkten und genießen bei herrlichem Sonnenschein die Sicht auf das Meer und die Felsen.

Wenn ich solch bezaubernde Aussicht erwarte kann man im Übrigen nicht von Laufen sprechen. Oft renne ich dann einfach los und kann es nicht abwarten. Geduld ist nicht meine Stärke.

 

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Der Blick auf die Lagune ist von allen Stellen aus wahrlich grandios und es fällt uns schwer diesen schönen Ort wieder zu verlassen. Noch ahnen wir ja nicht, dass uns diese Zeit später fehlen wird.

Nach “The Heads” ist der nächste Punkt auf unserer heutigen „TO GO LISTE“ das Robberg Nature Reserve bei Plettenberg Bay.

Von „The Heads” aus fahren wir wieder bis zur N2 zurück und folgen anschließend den Hinweisschildern “Plettenberg Bay´S Airport” bis zum Ziel.

 

ROBBERG NATURE RESERVE

 

Das Robberg Nature Reserve befindet sich etwa 8 km südlich von Plettenberg Bay auf der gleichnamigen Halbinsel. Die beiden größten Attraktionen sind die Robbenkolonie und die ‚Nelson Cave‘. Diese Höhle wurde bereits vor mehr als 100000 Jahren von Steinzeitmenschen bewohnt.

Auf der Halbinsel stehen 3 Rundwanderungen zur Auswahl. Eine dauert 45 Min, die mittlere ca. 2 und die längste Wanderung etwa 4 Stunden. Bereits die kurze Wanderung bietet herrliche Ausblicke. Es gibt nur wenige Wanderwege, die auf einer so kurzen Strecke so abwechslungsreich sind.

Obwohl alle drei Strecken recht einfach sind, ist besonders für die beiden längeren Wanderungen unbedingt gutes Schuhwerk zu empfehlen.

So steht es im Reiseführer und genau das schauen wir uns jetzt aus der Nähe an.

 

 

 

An der Schranke zahlen wir das Eintrittsgeld und erhalten ein Faltblatt mit einigen Hinweisen.

Den Leihwagen parken wir einige Meter weiter auf dem Parkplatz. Hier gibt es auch einige Picknick/Grillplätze, die bei wunderschöner Aussicht zum Verweilen einladen.

TIPP: Picknickkorb mitnehmen und nach der Wanderung hier grillen oder Kaffee und Kuchen genießen – die tolle Aussicht dazu gibt es gratis.

Dem Besucher bieten sich drei unterschiedlich lange Rundwanderwege – Start und Endpunkt sind jeweils der Parkplatz und eine Entscheidung kann auch unterwegs noch getroffen werden.

Gap Circuit – Entfernung: 2.1 km – 1 Stunde

Witsand Circuit – Entfernung: 5.5 km -2 Stunden

Point Circuit – Entfernung: 9.2 km – 4 Stunden

 

 

Wer in der Nähe ist und gerne läuft sollte einen Besuch des Robberg Nature Reservat unbedingt einplanen und morgens zeitig loslaufen.

Auf Informationstafeln gibt es interessante Erklärungen zu Flora und Fauna.

 

 

 

 

Die Wege sind gut gekennzeichnet und gesichert und an gefährlichen Stellen geben Geländer den nötigen Halt. Die Sicht auf Strand und Meer sorgt für gute Laune.
Felsen in verschiedensten Formen und Farben sorgen für Kurzweil und am Wegesrand finden sich ständig Informationen.

 

Robberg ist nicht nur ein Naturschutzgebiet sondern auch nationales Denkmal und Marineschutzgebiet.

 

 

Felsen aus dieser Region sind 120 Millionen Jahre alt und stammen aus Zeiten, als das Gondwanaland auseinanderbrach.

Der Wanderweg ist so abwechslungsreich und spannend, dass die Zeit wie im Fluge vergeht. Die nachfolgenden Aufnahmen sind nur ein kleiner Teil unserer eingefangenen Eindrücke.

 

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Von mehreren Stellen aus kann man hier tief unten im Wasser und auf Felsen Robben erblicken.

Um sie einigermaßen sehen zu können, braucht man jedoch ein Fernglas oder ein gutes Teleobjektiv.

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Sobald man eine große Dünenfläche “Witsand” erreicht, kann man durch den tiefen Sand rechts hinab zum Strand laufen und über Felsklippen zum Ausgangspunkt der Wanderung zurückkehren.

Route 2 oder doch die 3 – das ist an dieser Stelle die Frage. Leider ist es schon nach halb drei Uhr als wir diese Stelle passieren. Jetzt fehlt die Zeit, die wir für Umweg und in Knysna investiert haben.

Wir müssen auch noch unser “Nachtlager” finden. Wir entscheiden uns für die mittlere Wanderstrecke und den Strand. Hätte, hätte Fahrradkette…

Weit und breit ist kein Mensch zu sehen und wir haben den riesigen Strand und die herrliche Wegstrecke durch den feinen, weißen Sand für uns ganz alleine.

Fast zu schön um wahr zu sein. Schaut euch einfach die Bilder an – sieht das nicht grandios aus? Wir rennen wie Kinder den Berg hinab und anschließend um die Halbinsel die auf den Strandbildern oben links im Bild zu sehen sind. Unterwegs entdecken wir die Robben, Möwen, Echsen und reichlich viele verschiedene Pflanzen.

Die nachfolgende Gallerie ist sehr umfangreich und kann bei Zeitnot gerne überblättert werden. Obwohl, mir gefällt jedes einzelne Bild und eine Wanderung durch dieses wunderschöne Naturschutzgebiet sei wärmstens ans Herz gelegt.

 

Während ich den Bericht jetzt schreibe bin ich immer noch ein wenig traurig. So gerne wäre ich wieder dort um auch die große Runde zu laufen. Vielleicht beim nächsten Mal…

Ihr solltet für einen Besuch auf jeden Fall genügend Zeit (je mehr desto besser) einplanen. Und packt die Badehose ein – die Strände laden zum Schwimmen ein!!!

Und ob wir wollen oder nicht nähern wir uns nach einer unvergesslichen Wanderung nach drei Stunden wieder dem Parkplatz.

Und auch wenn der Abschied schwer fällt irgendwann müssen wir auch unser Hotel für diese Nacht erreichen.

 

 

Knapp eine Stunde über die N2 entfernt liegt unser heutiges Nachtquartier und somit günstig für die morgigen Ausflüge.

Morgen schauen wir uns gigantische Bäume und imposante Brücken an. Es wird auch wieder ein unvergesslicher Tag.

 

Unterkunft für diesen Tag: Tsitsikama Village Inn

Anreise 8 Mai Freitag

Abreise 9 Mai Samstag

Tsitsikamma Village Inn

Darnell Street, 6308 Stormsrivier, Südafrika

(Telefon: +27422811711) Hotel ansehen

€ 67 ZAR 880

Gefahrene km: 219

Klickt euch gerne direkt zur Fortsetzung oder schaut gerne wieder vorbei und denkt wie immer daran:

ES GIBT NICHTS GUTES

AUSSER MAN TUT ES

Hauptsache glücklich und jede(r) wie er/sie mag

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3 Kommentare

  1. Pingback: Auf Traumpfaden zur Burg Pyrmont
    1. Hallo Katrin, oh freut mich sehr das zu lesen.
      Ja, die Ausblicke auf das Meer waren in der tat atemberaubend und sicherlich unvergesslich.
      Viele andere Eindrücke und Erlebnisse die wir während unserer Rundreise “gesammelt” haben haben zur Folge das wir Südafrika als Urlaubsland sehr empfehlen möchten und ein weiterer Besuch fest auf unsere “TO GO LISTE” notiert ist.
      Heute habe ich ein paar Stunden Zeit und werde nach und nach weitere Reiseberichte online stellen.
      Es freut mich wenn ich damit den ein oder anderen Leser erreiche.
      Einen schönen Sonntag wünscht die Petra

Besten Dank für deinen Kommentar und bis zum nächsten Mal...