WANDERUNG VOM HESSENPARK ZUM RÖMERKASTELL

EIN LETZTER BLICK AUF DEN BODENSEE UND AB HIER GEN NORDEN
EIN LETZTER BLICK AUF DEN BODENSEE UND AB HIER GEN NORDEN

Zum Abschluß unseres Schweiz Wochenende berichten wir von unserer zufälligen Wanderung vom Hessenpark zum Römerkastell. Möchtet ihr wissen was passiert, wenn man abends bei der Stellplatzsuche für die Nacht auf der Autobahn einfach den „braunen Schildern mit weißer Schrift“ folgt? Das erzählen wir euch gerne.

 

NICHT NUR IN APPENZELL
NICHT NUR IN APPENZELL

Von Gais aus steuern wir zunächst Weil der Stadt an. Obwohl ich nur zwei Mal dort war und das ist „verdammt lang her“ erkenne ich das Haus in dem die liebe Elke wohnt sofort wieder. Bei FB hatte Elke gelesen, dass wir in der Nähe sind und uns spontan eingeladen. Das letzte persönliche Treffen liegt sage und schreibe mehr als 25 Jahre zurück. Das stellen wir bei Kaffee und Kuchen fest. Es fühlt sich aber überhaupt nicht so an.

Sie erzählt frisch fröhlich von Neuseeland und ihren Trekkingtouren „hoch zu Ross“. Wir sind beeindruckt. So fit möchten wir in dem Alter auch noch sein. Hier greift auf jeden Fall die These „Wer rastet der rostet“. Elke macht weder das eine noch das andere! Nachdem wir uns für unsere Neuseelandreise wertvolle Tippsaus erster Hand notiert und unsere Südafrika Erfahrung weiter gegeben haben machen wir uns wieder auf den Weg. Den Verkehrsknotenpunkt Frankfurt passiert man besser abends und nicht am Montagmorgen!

 

DEM SONNENUNTERGANG ENTGEGEN
DEM SONNENUNTERGANG ENTGEGEN

„Langsam sollten wir ein Quartier für die Nacht suchen – gerne etwas abseits!“ So lautet am Sonntagabend der Wunsch des Chauffeurs. Dem wird natürlich Folge geleistet. Hat er mich doch seit Donnerstagabend schon wieder zuverlässig über 1000 km durch die Gegend kutschiert.

 

MAN KANN IHN JA KAUM ERKENNEN
MAN KANN IHN JA KAUM ERKENNEN

Und wie Blitz aus heiterem Himmel leuchtet mir das Touristisches Hinweisschild „Hessenpark“ den Weg zur nächtlichen Ruhe.

Die Qual der Wahl ist schnell beseitigt. „Möglichst weit entfernt vom Eingang und nur nicht im Weg stehen“. Das ist uns doch gelungen – oder?

So stand der Pössl abends, frühmorgens und als wir mittags nach der Wanderung noch einen Kaffee trinken steht er sogar in der Sonne. Aber fangen wir morgens an…

 

 

HESSENPARK INTERNATIONAL...
HESSENPARK INTERNATIONAL…

Frisch aufgebrühter Kaffee und eine Dusche am Morgen – Mensch, was brauchst du mehr? Aber die Sonne scheint und so hält uns (mich am allerwenigsten) nichts mehr im Wohnmobil. Raus und Gegend erkunden und dabei möglichst viel Natur, Landschaft, Sonnenschein und gute Laune. Hier am Hessenpark ist von allem reichlich vorhanden.

9:22 Uhr – Hessenpark, here we are!

Der Hessenpark ist ein Freilichtmuseum in Neu-Anspach im Hochtaunuskreis. Gegründet wurde das Museum 1974 durch die hessische Landesregierung.Es ist ein beliebtes Ausflugsziel für Touristen aus dem In- und Ausland, insbesondere auch für Familien und Schulklassen. Montagvormittag sind nur zwei Münsterländer dort. Sonst niemand.

 

 

BLAUER HIMMEL - WIE SCHÖN
BLAUER HIMMEL – WIE SCHÖN

Aber ehe wir uns den Hessenpark anschauen wollen wir laufen. Es kommt auf ein oder zwei km mehr oder weniger nicht an. Auf einer Wanderkarte entdecken wir das Römerkastell Saalburg.

Der Weg ist gut beschildert und so laufen wir ziemlich zielstrebig bergauf. Außer Vogelgezwitscher ist hier „morgens um halb zehn in Deutschland“ nichts zu hören. Wunderbar!

 

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RÖMERKASTELL SAALBURG
RÖMERKASTELL SAALBURG

Das Römerkastell ist bei unserer Ankunft bereits von mindestens zwei Schulklassen lautstark erobert worden. Nein, das brauchen wir jetzt nicht unbedingt.

Wir laufen lieber noch eine Runde auf dem Limeserlebnispfad. Ebenfalls perfekt beschildert führt dieser Weg über sanfte Hügel bergauf und bergab durch den Wald.

 

 

GUT BESCHILDERT - DIE WANDERWEGE UM DEN HESSENPARK
GUT BESCHILDERT – DIE WANDERWEGE UM DEN HESSENPARK

Aber ehe wir uns zu weit vom Pössl entfernen (Rundwege werden bei uns regelmäßig zu Irrwegen) geben wir nach einigen km im „steil bergauf Modus“ wieder die Koordinaten des Hessenparks ein. Sicher ist sicher!

Und jetzt schaut euch doch einmal die nachfolgenden Bilder an? Ist es nicht schön dort? Ich glaube der Montagmorgen ist nicht der schlechteste Termin für eine Besichtigung – oder?

 

 

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In der Bäckerei auf dem Marktplatz kaufen wir uns frische Brötchen und schauen dann doch wehmütig auf die Uhr. Noch liegen 300 km Heimfahrt vor uns. Ach ich werde in solchen Momenten immer so… ja doch ein bisschen traurig.

So viel Schönes haben wir gesehen, solch liebenswerte Menschen um uns herum genossen. Das möchte man doch konservieren! Ein Grund mehr diese Berichte zu schreiben und die Momente in Bildern festzuhalten.

 

 

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Ich bedanke mich an dieser Stelle für eure Aufmerksamkeit und ob ihr wollt oder nicht es muss sein – der Gratishinweis des Tages lautet (wieder einmal):

ES GIBT NICHTS GUTES

AUSSER MAN TUT ES

Gute Freunde treffen z. B. über Ostern in Leipzig

 

Noch mehr Bilder gibt es bei „Bedarf“ hier – KLICK

Besten Dank für deinen Kommentar und bis zum nächsten Mal...