SÜDAFRIKA RUNDREISE TAG 9 * TSITSIKAMA – BRÜCKEN UND WASSERFALL

VOM TSITSIKAMMA VILLAGE FAHREN WIR AN DIESEM REISETAG ZUM BIG TREE UND BESTAUNEN DIE STORMS RIVER BRIDGE: WIR SIND VON DEN HÄNGEBRÜCKEN FASZINIERT UND WANDERN ANSCHLIESSEND AN DER FELSIGEN KÜSTE. EHE WIR NACH PORT ELISATH FAHREN SCHAUEN WIR IN JEFFREYS BAY VORBEI – EIN TRAUMHAFTER UND ABWECHSLUINGSREICHER TAG!

 

 

 

Wieder kein WLAN dafür eine sehr ruhige Nacht im Tsitsikamma Village Hotel. Nach dem Frühstück machen wir uns direkt auf den Weg – der BIG TREE ist unser erstes Ziel. Wie schön, der riesige Parkplatz ist so früh am Morgen noch komplett leer. Ein Hoch auf die Nachsaison.

 

 

RATEL FOREST TRAIL

 

Der Wanderweg ist nach dem Honey Badger oder Ratel in Afrikaans, der in dieser Gegend zu finden ist, benannt. Der Weg ist einfach und für die ganze Familie geeignet. Der Besucher kann zwischen drei Distanzmöglichkeiten wählen: grün 1 km, gelb 2,6 km oder rot 4,2 km.

 

 

 

Der Eingang zum Parkplatz befindet sich 3,2 km vom Stormsriver Total Petroport auf der Kapstädter Seite entfernt und ist mit einem Schild mit der Aufschrift “Big Tree” gekennzeichnet. Etwa 60 km von Plettenberg Bay und 170 km von Port Elizabeth entfernt. Koordinaten: S33 57.893 E23 53.896

Das Highlight ist ein 800 Jahre alter Yellow Wood Baum und genau den möchten wir uns an diesem Morgen anschauen.

Hinweis: Solltet ihr dort auf Paviane stoßen füttert sie nicht sondern laßt sie einfach wieder im Wald verschwinden.

 

 

 

Nach dem Hinweisschild “Nur noch 500 m bis zum Riesenbaum” laufen wir unabgesprochen beide etwas schneller. Es ist schon erstaunlich, wie man diesen riesigen Baum anstarrt und denkt, dass er schon seit über 800 Jahren hier steht.  

Der Big Tree ist ein rund 800 (in Worten achtundert!) Jahre alter Yellowwood-Baum. Seine Höhe beträgt 37 m, der Stamm ist alleine 18 m hoch, hat einen Umfang von rund 9 m und ein Volumen von über 50 m³. Mensch wie klein und vergänglich du doch bist.

 

 

 

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Den Wanderweg laufen wir noch bis zum Ende und erreichen nach einem Weilchen wieder unseren verwaisten Mietwagen. Ins Navi geben wir kurz die Adresse der Storms River Bridge ein und erreichen diese um kurz vor elf Uhr.

 

 

STORMS RIVER ODER PAUL SAUER BRIDGE

 

Die Paul Sauer Bridge, auch Storms River Bridge genannt, überquert auf der Garden Route (N2) bei Stormsrivier die Schlucht des Storms River.

Benannt ist sie nach Paul Olivier Sauer (1898–1976), dem Führer der Nasionale Party. Sie wurde von 1954 bis 1956 nach den Plänen des italienischen Ingenieurs Riccardo Morandi gebaut.

 

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Die 192 m lange Bogenbrücke überquert die tief eingeschnittene Schlucht in einer Höhe von 123,4 m Höhe und der Bogen hat eine Spannweite von 100,6 m.

 

Nach einem Kaffee in der Sonne mit Blick auf die imposante Brücke fahren wir zur nächsten und (aus unserer Sicht) viel spannenderen Brücke.

 

 

SUSPENSION BRIDGE IM TSITSIKAMMA PARK

 

Eine kurze Wanderung trennt uns noch von der Suspension Bridge, einer Hängebrücke über der Mündung des Storms River.

 

 

 

Der Weg vom Parkplatz zur Hängebrücke dauert ungefähr 25 Minuten und führt durch einen Feuchtwald, wie er für die Küste hier typisch ist.

Als ich das “Objekt der Begierde” zwischen den Büschen entdecke gibt es kein Halten mehr. Oh wie ich solche Brücken liebe!

 

 

Die Hängebrücke erstreckt sich über die Mündung des Storm River, der an dieser Stelle 69 m breit und 9 m tief ist.

Die im Jahr 2006 erneuerte Brücke ist 77 m lang und kann schon etwas schaukeln wenn man sie überquert. Ihre Tragkraft beträgt 2.250 kg, sie ist für 25 Personen zugelassen.

In der Nähe gibt es noch zwei weitere Hängebrücken, sie sind jedoch nur 39,5 m und 50,5 m lang. Soweit zur Theorie – jetzt geht es endlich auf und über die Brücke, haltet euch gut fest.

 

 

 

Und weil sie soooo schön ist bzw. mich solche Brücken faszinieren gibt es sie noch einmal in voller Pracht, sorry, dass muss jetzt einfach sein. Unter diesem schönen Erinnerungsfoto folgt noch ein kleines Video von der “Überquerung”.

Es nur kurze Zeit gedauert bis wir Deutschlands (seinerzeit) längste Hängebrücke nach der Eröffnung besucht haben – auch sie ist einen Besuch wert!

 

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Das Video sei Anja und allen Höhenangst geplagten Menschen gewidmet,  die am besten im Auto sitzen geblieben wäre(n).

 

 

DASSIES ODER KLIPPENSCHLIEFER 

 

Auf dem Rückweg entdecken wir zahllose Murmeltiere! Dachten wir zunächst, doch es handelt sich um Klippschliefer bzw. Dassies.

Klippschliefer sind kaninchengroße Tiere, die in ariden und felsigen Gebieten Afrikas und Westasiens vorkommen. Sie wiegen etwa 2 bis 4,5 Kilogramm.

In der Farbe sind Klippschliefer sehr variabel. Alle Brauntöne können vorkommen. In der Gestalt ähneln sie einem Pfeifhasen oder einem Murmeltier, diese Ähnlichkeit ist aber rein äußerlich. Noch mehr Info gibt es  bei WIKI.

 

 

 

DASSIES ODER KLIPPENSCHLIEFER

 

DASSIES ODER KLIPPENSCHLIEFER

 

DASSIES ODER KLIPPENSCHLIEFER

 

 

 

Und einen Elefanten entdecke ich auch noch – oder seht ihr ihn auf dem folgenden Bild etwa nicht?

 

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Punkt vier auf der heutigen “TO GO LISTE” ist der Wanderweg zum Wasserfall. Es ist erst 14:20 Uhr als wir diese Stelle passieren – es kann also zeitlich geschafft werden.

 

WATERFALL WALK TSITSIKAMMA

 

Der etwa 3 Kilometer lange Wanderweg “Waterfall Walk” folgt dem Otter Trail an der Küste entlang und führt zu einem herrlichen Wasserfall.

In mehreren Kaskaden stürzt das Wasser in einen Felspoool, in dem Sie an heißen Tagen baden können. So beschreibt es der Reiseführer und wir machen uns zuversichtlich auf den Weg.

WATERFALL WALK TSITSIKAMMA

 

Entlang wunderschöner Klippen und Felsen folgen wir den markanten Hinweis”pfoten”.

 

WATERFALL WALK TSITSIKAMMA

 

WATERFALL WALK TSITSIKAMMA

 

WATERFALL WALK TSITSIKAMMA

 

WATERFALL WALK TSITSIKAMMA

 

Felsen wie man sie eher selten bis gar nicht sieht. Es macht total viel Spaß hier herum zu klettern doch leider ziehen dunkle Wolken auf. Wir überlegen noch eine Weile brechen die schöne Kletterpartie doch ab.

Die rutschigen Felsen sind kein idealer Untergrund und wer will sich am neunten von 24 Reisetagen schon die “Haxen” brechen. Schön war’s trotzdem!

 

 

 

Auf dem Weg zum Hotel in Port Elisabeth machen wir einen letzten Stop in Jeffrey Bay.

 

 

JEFFREYS BAY

 

 

Gegründet wurde Jeffreys Bay im Jahr 1849. Der Name ist abgeleitet von J. A. Jeffreys, einem Walfänger, der an dieser Stelle einen Laden betrieb.

Ursprünglich ein Fischerdorf, ist der Ort mittlerweile nichts Geringeres als einer der besten Surfspots der Welt. Es führt eine kleine Straße an den Strand und an jenen Ort, der mit seinen Suptertube-Wellen als einer der besten Surfspots auf der ganzen Welt gilt!

Keine andere Welle ist abwechslungsreicher, keine Rechtswelle ist so lang und so perfekt wie diese hier. Außerhalb der Surfszene wurde Jeffreys Bay im Juli 2015 weltweit bekannt, weil mitten in einem Wettkampf der Weltmeister Mick Fanning von einem Hai angegriffen wurde. Live im Fernsehen. Das entsprechende Video wurde auf YouTube viele Millionen mal geklickt. Kann man sich anschauen muss man aber nicht.

 

 

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Viel gibt es hier und heute nicht zu sehen und uns war der Tag aufregend und abwechslungsreich genug.

Das Hotel für die heutige Nacht ist “gediegen” – nicht ganz unser Style doch “why not”? Wir könnten reichlich Freunde einladen können, Platz genug steht jedenfalls zur Verfügung. Doch all unsere Lieben sind hunderte von km entfernt. Schade!

Nachfolgend ein paar Bilder oder klickt euch zur Hotel Homepage.

 

 

Heute sind wir 230 km gefahren und 19935 Schritte gelaufen, wie gesagt am liebsten unterwegs.
Übernachtung: VILLA TUSCANA IN PORT ELISABETH

 

Auf den nächsten Reisetag freuen wir uns riesig und sind sehr gespannt. Wir besuchen den Addo Elefanten Park und sehen viele verschiedene Tiere und unzählige Elefanten.

>> Klickt euch gerne zur Fortsetzung << oder schaut wieder vorbei und denkt wie immer daran:

 

ES GIBT NICHTS GUTES

AUSSER MAN TUT ES

Hauptsache glücklich und jede(r) wie er/sie mag

 

Ihr habt Fragen, Anregungen, Kritik oder Korrekturen? Fein, nur her damit – ich freue mich über Mails und Kommentare! Das Formular findet ihr wie gewohnt am Seitenende!

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