SÜDAFRIKA RUNDREISE – TAG 19 KRUGER NATIONAL PARK

TAG 19 * SAFARI IM KRUGER NATIONAL PARK * Erkenntnisse und Geständnisse und reichlich viele Tiererlebnisse…

Nach dem feinen Essen am offenen Lagerfeuer sind wir gestern zeitig schlafen gegangen. Der Wecker musste immerhin auf halb 5 Uhr gestellt werden. (Link zum gestrigen Tag)

In der Nacht hören wir durch das geöffnete Fenster die seltsamsten Geräusche…

Mit dem Brüllen von Flusspferden und Löwen lässt sich besonders gut einschlafen wenn man weiß dass zwischen unseren Betten und den Wildtieren schätzungsweise 100 bis 150 m liegen. Gesichert durch einen hohen Zaun. Gut so!

Aber zurück zum heutigen Tage. Heute geht es auf Safari in den Kruger National Park.. Die Abfahrt im offenen Geländewagen findet pünktlich um 5:30 Uhr statt.

Gut das wir Jacken angezogen haben und wärmende Decken im offenen Wagen bereit liegen. Es ist noch recht frisch an diesem (Winter)Morgen. Aber die Temperaturen werden sich doch sicher noch ändern – oder?

 

Punkt sechs Uhr stehen wir jedenfalls am Tor zum Kruger National Park und sind ziemlich gespannt.

Der Krüger-Nationalpark (auch häufig englisch Kruger National Park) ist das größte Wildschutzgebiet Südafrikas.

Er liegt im Nordosten des Landes in der Landschaft des Lowveld auf dem Gebiet der Provinz Limpopo sowie des östlichen Abschnitts von Mpumalanga.

Seine Fläche erstreckt sich vom Crocodile-River im Süden bis zum Limpopo, dem Grenzfluss zu Simbabwe, im Norden. Die Nord-Süd-Ausdehnung beträgt etwa 350 km, in Ost-West-Richtung ist der Park durchschnittlich 54 km breit und umfasst eine Fläche von rund 20.000 Quadratkilometern. Damit gehört er zu den größten Nationalparks in Afrika.

Das Schutzgebiet wurde am 26. März 1898 unter dem Präsidenten Paul Kruger als Sabie Game Reserve zum Schutz der Wildnis gegründet. 1926 erhielt das Gebiet den Status Nationalpark und wurde in seinen heutigen Namen umbenannt.

Im Park leben 147 Säugetierarten inklusive der „Big Five“, außerdem etwa 507 Vogelarten und 114 Reptilienarten, 49 Fischarten und 34 Amphibienarten (Von WIKI mehr zum Park hier <KLICK>)

 

Ein bisschen kitschiger Sonnenaufgang wird gestattet sein – oder?

 

Und ehe ich jetzt zu jedem Tierchen schreibe wie schön, niedlich, beeindruckend, umwerfend, toll usw. sie doch alle sind (denn das sind sie auf jeden Fall) möchte ich einfach ein bisschen über unsere Erfahrung der letzten zwei Wochen schreiben.

Was hat uns besonders gefallen? Und was würden wir beim nächsten Mal anders machen?

Was lohnt sich aus unserer Sicht auf jeden Fall?

 

Die „MUST SEE’s“ dieser Welt z.B. mag ich persönlich überhaupt gar nicht.

Das Internet quillt quasi über mit „MUST SEE!“ – aber jetzt mal ehrlich im Urlaub oder besser auf einer Reise müssen wir schon mal gar nichts.

Na klar haben auch wir uns vorher kundig gemacht, Reiseführer gelesen und das Internet nach Reisetipps abgeklappert. Aber bei MUST SEE (liefert bei GOOGLE z.Z. immerhin 725.000.000 Ergebnisse, das schafft niemand!!) und MUST DO geht bei mir ´ne Klappe zu.

Ich mag diesen „Befehlston“ einfach nicht. Und so möchte ich auf unserer Seite auch einfach nur schreiben „hat uns gefallen“ oder „möchten wir empfehlen“.

Diese Seite ist und bleibt werbefrei. Wir freuen uns wenn jemand vorbei schaut und wir den ein oder anderen Tipp geben können.

That´s all!

 

Es wird jetzt einmal Zeit für „Geständnisse“ und Grundsätzliches…

Bei unserer RUNDREISE NORWEGEN haben wir im Nachhinein festgestellt dass es klüger gewesen wäre über Finnland und Schweden zügig zum Nordkap zu reisen um anschließend gemütlich an der Westküste entlang wieder gen Süden zu reisen.

Hintergrund ist dass der Beifahrer (in diesem Falle ich) unserer Meinung nach besser auf der „Wasserseite“ sitzen sollte. Es lässt sich weit besser fotografieren wenn man nicht versuchen muss das Objektiv am Fahrer vorbei zu positionieren.

Und dieses erworbene Wissen sollte jetzt in Südafrika endlich angewandt werden. Die Rundreise wurde also von Kapstadt nach Johannesburg geplant.

CLEVER! Ja, clever wenn man in Südafrika auf der „richtigen“ Seite fahren würde. Bei LINKSVERKEHR (aus meiner Sicht halt falsch) sitzt der Beifahrer auf der Strecke von Kapstadt nach Johannesburg auf der dem Landesinneren zugewandten Seite!!

Jetzt erst einmal wieder zurück zum Krüger und weiteren Tiererlebnissen…

Elefanten zum Greifen nah im Krüger National Park

Dieser kleine Elefant kommt auf dem Foto ja schon putzig daher – mit Klick aufs Bild geht es zu einem kleinen Video zur gleichen Szene.

 

Es ist sehr spannend Elefanten aus nächster Nähe zu sehen. Mir persönlich haben die Kleinen besonders gut gefallen. Aber dieses halbwüchsige „Racker“ sehr nah am Strassenrand bescherrte auch Gänsehautfeeling pur.

Und ehe wir noch einige Tierbilder des heutigen Tages einfügen möchte ich ein wenig über unsere grundsätzliche Safari Erfahrung erzählen.

Nächste Erkenntnis – SAFARI(S)! Wer nach Südafrika reist und wie wir vielleicht zum allerersten Mal im Leben wird sicher auch die südafrikansiche Tierwelt bestaunen wollen.

An unser erstes Erlebnis werden wir uns ganz sicher immer erinnern können. Unser Besuch des ADDO ELEPHANT PARKS ist bis zum heutigen Reisetag eines der großen Highlights dieser Rundreise.

Danach waren wir im KARIEGA GAMES RESERVE auf vier Safaris unterwegs und haben ebenfalls zahlreiche Tiere gesehen.

Aber wenn schon Südafrika so sollte es auch auf jeden Fall in den „KRUGER“ gehen. Und so sind wir hier heute unterwegs und unser Guide gibt sich alle Mühe uns die „BIG FIVE“ komplett zu machen.

1. Elefanten:

Haben wir im ADDO und im Krüger reichlich gesehen und werden diese Erlebnisse sicher nie vergessen

2. Nashorn:

Nashörner sogar mit 2 Monate altem Baby haben wir im Kariega mehrmals täglich in Ruhe beobachten können – traumhaft

3. Afrikansiche Büffel:

Sind uns im Kariega einige Male über den Weg gelaufen

4. Löwen:

Dank des ehrgeizigen Guide im Kariega waren wir einer Löwin bis auf ca. 5 m nahe – spektakulär

5. Leopard:

Der hat nicht sollen sein, alternativ haben wir uns sehr über den Geparden gefreut. Es hatte den Anschein als sei er zu unserer Freude ein wenig länger in Position stehen geblieben.

Der Ehrgeiz um diese BIG FIVE sorgt bei dem ein oder anderen Besucher sicher für üble Laune wenn das große Ziel nicht erreicht wird.

Unserer Meinung nach sind alle Tiererlebnisse auf ihre eigene Art und Weise ein unvergessliches Erlebnis und man sollte den Tag oder die Safari lieber unbekümmert genießen ehe man sich selbst vom „MUST SEE“ zu sehr die Tour verdirbt.

Mein Favorit waren eh die Giraffen und die haben wir reichlich beobachten können.

 

Und wenn schon kein Leopard so entdeckt unser Guide in weiter Ferne (wir hätten ihn vermutlich übersehen) einen Geparden, english  „cheetah“.

 

Der Gepard ist eine hauptsächlich in Afrika verbreitete Katze.
Die in ihrem Jagdverhalten hoch spezialisierten Geparde gelten als schnellste Landtiere der Welt. Er erreicht im Lauf bis zu 93 km/h, kann diese hohe Geschwindigkeit aber nur etwa 400 m durchhalten.

Erfreulicherweise macht dieser Gepard für eine Weile keinen Gebrauch von seinen Fähigkeiten. Fast zu schön um wahr zu sein bringt er sich in Position und schaut mehrmals direkt zu uns herüber.

Das wahr sicherlich eines der Highlights unseres heutigen Besuches.

 

ADDO – wer Elefanten mag wird den ADDO lieben! Hierher würden wir auch ein zweites Mal reisen und im Wiederholungsfall direkt im Park nächtigen! Wir waren hier allein mit unserem kleinen Flitzer unterwegs und konnten anhalten wann wir wollten und fahren wohin wir wollten. Das entspricht eher unserem Geschmack als geführte Touren. Wir haben viele Elefanten gesehen und auch viele andere Wildtiere aus nächster Nähe.

KARIEGA – hier hat uns oft besonders die Fahrt durch das Gelände gefallen. Die Fahrt jenseits der geteerten Wege und auch abseits der Pisten bergauf und ab war für uns der Hit da es doch ein wenig mehr das Gefühl von Freiheit und Abenteuer mit sich brachte.

Die Unterkunft war zwar riesig groß aber da wir nur unterwegs waren wurde diese lediglich zum Schlafen genutzt. Eine kleine günstige Unterkunft wäre ausreichend gewesen. Die Artenvielfalt der Tiere und das Engagement des Guide haben uns besonders gut gefallen.

KRUGER – riesig groß und ohne Guide aus unserer Sicht wenig ratsam. Im normalen PKW sitzt man viel zu tief und kann kaum über das hohe Gras hinweg sehen. Die Hinweise des „Buschfunk“  wo welches Tier gesichtet wurde helfen dem Aufspüren der Tiere doch sehr und ohne Guide fehlt diese Informationsquelle einfach. Nur auf Teerstraßen und oft auch im Konvoi zu fahren fand ich persönlich eher  langweilig. Aber viele Besucher wollen/müssen eben die „BIG FIVE“ sehen und unser Guide ist sehr ehrgeizig diese fünf vor die Linse zu bekommen.

Einen Vergleich möchten wir an dieser Stelle nicht anbringen. Jeder Park hat uns auf seine Art und Weise gut gefallen und kann durchaus weiter empfohlen werden.

Trägt man bei Google „Südafrika und Safari“ als Suchwort ein wird man quasi von Angeboten überhäuft. Es ist für jeden Besucher etwas Passendes dabei.

An dieser Stelle viel Freude bei der Suche und beim Erleben der Safari sowieso.

 

Die Sonne verschwindet schon am Horizont als unser Guide in Richtung Ausfahrt fährt.

Nach mehr als elf Stunden Safari sind wir happy aber auch ziemlich müde und freuen uns auf eine Dusche und ein leckeres Essen am Lagerfeuer.

Morgen fahren wir weiter nach Nelspruit in die beste aller Unterkünfte dieser Rundreise, aber das wissen wir zu diesem Zeitpunkt leider noch nicht.

Schaut also wieder vorbei – die Fortsetzung folgt.

Das Teilen des Berichtes ist durchaus erwünscht.

 

Unterkunft für diesen Tag:

Anreise 18 Mai Montag

Abreise 20 Mai Mittwoch

Bushwise Safari Lodge

2821 Seekoei Street, 1340 Marloth Park, Südafrika (Telefon: +27836517464) Hotel ansehen

€ 305 ZAR 4.000 (für 2 Nächte)

2 Kommentare

  1. Sehr schöner Bericht und tolle Fotos. Bestimmt beeindruckend, wenn plötzlich so ein Elefant auftaucht. Auch die scheinbar putzigen Jungtiere haben ja schon eine stattliche Größe. 🙂

Besten Dank für deinen Kommentar