SÜDAFRIKA RUNDREISE * TAG 14 VON PORT ST. JOHNS BIS UNDERBERG

SÜDAFRIKA RUNDREISE – TAG 14: DIE KÜHE AM STRAND BLEIBEN UNVERGESSLICH! DIE FAHRT FÜHRT AN DIESEM REISETAG VON PORT ST JOHNS ÜBER LUSIKISIKI UND KOKSTADT BIS UNDERBERG: DER WEG IST DAS ZIEL!

 

Kühe am Strand in Port St Johns
Kühe am Strand in Port St Johns

 

Wach werden, aus dem Bett springen und aus dem Fenster schauen ist bei mir an diesem Morgen EINS! Als erstes muss die Aussicht überprüft werden. Ob der Blick aus dem Fenster Ähnlichkeit mit den Bildern der Unterkunft bei Booking.com hat? 

Bei der Anfahrt kamen uns gestern doch berechtigte Zweifel. War der Blick auf die Lagune das einzige Argument was für diese Unterkunft spricht?

Solltet ihr den Reisebericht der gestrigen Anfahrt verpasst haben reicht ein KLICK und für die fleißigen Leser – ja, wir hatten trotz allem eine ruhige Nacht.

Zurück zum Blick aus dem Fenster. Man stelle sich vor: Schlaftrunkenen Blickes fern der Heimat morgens um halb sieben in Südafrika „Kuh am Strand“. Da glaubst du doch du bist im falschen Film – oder? Jetzt sind es sogar schon drei Kühe…

Erste Reaktion: Augen reiben!

Die Kuh ist immer noch da.

Jetzt sind es sogar schon drei!

 

 

 

Mit Klick auf das nachfolgende Bild gelangt ihr zu einem Buchtipp: MUH von David Safier (lustige Urlaubslektüre)

 

Zweite Reaktion: Ehemann wecken! „Du glaubst nicht was ich am Strand entdeckt habe!“ rufe ich euphorisch und erhalte ein verschlafenes „Wieso, was is´n los?“ zur Antwort.

Frank findet diese Attacke am frühen Morgen zwar nicht so toll doch meine Begeisterung lässt ihn doch aus dem Bett steigen.

Fragend schaut er vom Strand zu mir und wieder zum Strand. „Sind das etwa Kühe?“ „Ja, erst nur eine und jetzt sind es schon drei!“

 

 

Dritte Reaktion: Er kocht Kaffee und sie hüpft aufgeregt durch die Gegend und filmt und fotografiert als gäbe es in ganz Afrika nichts Besseres zu sehen. „Kühe am Strand, ich lach mich schlapp!“

Wir sitzen schließlich auf der Miniterrasse unserer „Lodge“ trinken unseren Kaffee und schauen den Kühen am Strand zu.

Wem von euch Lieben haben wir vor längerer Zeit denn wohl das Buch „Muh“ ausgeliehen?? Ich weiß es echt nicht mehr und würde es gerne mal wieder lesen. Dies mal so am Rande.

Auf dem nachfolgenden Bild seht ihr unseren kleinen Hüpfer am Ende der Sackgasse – dahinter und daneben gibt es nur noch Wald und das Meer.

Hier standen wir gestern Abend noch vor verschlossenem Tore. Quintessenz des letzten Tages: Diese Unterkunft kann man buchen muss man aber nicht.

 

 

 

PORT ST. JOHNS

 

Unsere teilweise mühsame Anfahrt über Schlaglochpisten wurde am Ende nicht entlohnt. Alternativ würden wir beim nächsten Mal unweit der N2 nächtigen und am nächsten Tag zeitig weiter fahren. Oder uns ein schönes Hotel direkt am Strand suchen.

Wenn ich mir die Beschreibung „Port St. Johns im Pondoland (Eastern Cape)“ auf Südafrika.net anschaue haben wir sehr wahrscheinlich etwas verpasst. Vielleicht hat uns die Stadt nach fast 500 km mit reichlich Stau und Baustellen auch nur auf dem falschen Fuß erwischt.

Wir starten heute um 8:40 Uhr und fahren zunächst auf der R61 Richtung Norden und tanken um 10 Uhr erst einmal in Lusikisiki.

 

 

LUSIKISIKI

 

 

Lusikisiki ist ein Ort in der südafrikanischen Provinz Ostkap. Der Ort entstand aus einem 1894 eingerichteten Militärstützpunkt. Seit 1932 gibt es dort eine Verwaltung. Der Name ist lautmalerisch und bezeichnet das Rauschen von Schilf im Wind.

Lusikisiki war Hauptstadt von Pondoland und einer der Sitze des AmaMpondo-Königreichs. König Faku, Gründer des modernen AmaMpondo-Königreiches, wurde dort geboren.

Er ließ 1830 die erste Missionsstation in Pondoland einrichten. Am 6. Juni 1960 wurden elf Einwohner im Ngquza-Hill-Massaker von Mitarbeitern der Regierung getötet.

Anschließend war Lusikisiki ein Zentrum des Widerstands gegen die Apartheid, der dort von der Non European Unity Movement angeführt wurde.

Auf der weiteren Strecke wechseln sich sanfte Hügel, Grasflächen, bergige Streckenabschnitte und kleine Dörfer ab.

Die Straßen sind mal in mehr mal in weniger gutem Zustand. An vielen Stellen gibt es Baustellen um die Alphaltdecken zu erneuern.

Nachfolgend einige Bilder von der Strecke. Auf den Betrachter mögen sie vielleicht eher langweilig weil wenig spektakulär wirken.

Uns gefällt diese Landschaft allerdings außerordentlich gut und wir genießen solche Fahrten. OK, am liebsten natürlich im Wohnmobil.

 

 

 

KOKSTAD

 

Kokstad hat gut 50.000 Einwohner, ist Sitz der Gemeindeverwaltung und liegt verkehrsgünstig an der N2, zwischen dem Mount Currie (2200 Meter) und den Ingeli-Bergen auf einer Höhe von 1280 Meter.

Kokstad ist das Versorgungszentrum der umliegenden Farmregion, wo vor allem Rinder- und Schafzucht sowie Milchwirtschaft betrieben werden.

Hier machen wir allerdings nur ein kurzes Päuschen und wechseln danach bei Swartberg auf die R617. Um halb drei erreichen wir nach 287 km „THE OLD HATCHERY“ in Underberg.

 

THE OLD HATCHERY“ in Underberg

 

 

Unsere Bleibe ist eher klein und übersichtlich, doch sauber und sehr ruhig gelegen. Wer Ruhe und eine schöne Landschaft sucht findet hier eine günstige Unterkunft.

Die nachfolgenden Bilder zeigen euch unser „kleines Häuschen“ und ein wenig von der tollen Landschaft.

 

 

 

Wie schön ein kleines Häuschen für uns ganz alleine!

Unsere Bleibe ist eher klein und übersichtlich, doch sauber und sehr ruhig gelegen. Wer Ruhe und eine schöne Landschaft sucht findet hier eine günstige Unterkunft.

Die nachfolgenden Bilder zeigen euch unser „kleines Häuschen“ und ein wenig von der tollen Landschaft.

 

 

 

 

Auf dem Grundstück der “The old Hatchery” gibt es auch ein Originelles Restaurant im Style einer riesigen Rundhütte. Genau das werden wir heute Abend testen und für gut befinden.

Nach dem Essen schließt dieser wunderschöne Tag mit einem Bilderbuch Sonnenuntergang ab. Apropos Bilderbuch – sämtliche Bilder dieses Reisetages gibt es im Großformat mit Klick hier.

Unterkunft für diesen Tag:

Anreise 14 Mai Donnerstag

Abreise 15 Mai Freitag

The Old Hatchery

Drakensberg Gardens Road, 3257 Underberg, Südafrika (Telefon: +27826027020) Hotel ansehen

€ 44 ZAR 580

 Gefahrene km: 287

Mit Klick hier zum nächsten Reisetag oder ihr schaut wieder vorbei und denkt wie immer daran:

 

ES GIBT NICHTS GUTES

AUSSER MAN TUT ES

Hauptsache glücklich und jede(r) wie er/sie mag

 

Ihr habt Fragen, Anregungen, Kritik oder Korrekturen? Fein, nur her damit – ich freue mich über Mails und Kommentare! Das Formular findet ihr wie gewohnt am Seitenende!

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4 Kommentare

  1. Ach, liebe Petra, Deine Südafrika Artikel sind soooo ….klasse…ich bekomme grad wieder Lust und “Heimweh”. Und das Buch “Muh” gehört auch in mein Repertoire…ich liebe es. Aber Kühe am Strand in SA habe ich wirklich bis jetzt noch nie gesehen. Seid Ihr denn auch am Swartberg Pass und in Prince Albert gewesen, in der Stadt, in der die Zeit still gestanden zu sein scheint? So, jetzt muss ich Deine Artikel weiterlesen…als ob man dort wäre..lg die”andere Petra”

    1. Moin Du Liebe, wie schön dich zu lesen. Herzlichen Dank für all deine Kommentare!!! Es ist ja ein wenig so wie der Spruch „Applaus sei des Künstlers Brot“ hahaha Vom Künstler bin ich Lichtjahre entfernt und es ist ja auch gar nicht mein Ziel aber deine Kommentare wirken halt so auf mich… So, das sollte erst einmal erwähnt werden.
      Über den Swartberg Pass sind wir in der Tat gefahren – mag sein dass es nicht sonderlich erwähnt wurde? Muss ich mal checken In Prince Albert waren wir jedoch nicht. Wir sind kurz durch Pilgrims Rest gefahren. Darüber hatten wir einiges gelesen – konnte uns aber nicht vom „Hocker hauen“ – wir waren auf dem Rückweg der Panoramaroute… und von diesen Eindrücken derartig geflasht dass eine alte Goldgräber Stadt zu diesem Zeitpunkt überhaupt keine Chance hätte. Wir stehen eh mehr auf Natur und Landschaft. Wir haben schon viele Städte gesehen und sicher auch unzählige „Altstädte“ irgendwie hat sich im Laufe der letzten Jahre heraus gestellt dass wir derer genug gesehen haben. Sicher wird es Ausnahmen geben, klaro, aber im Trend schauen wir eher nach Highlights in Landschaft und Natur.
      Deswegen auch i8m nächsten Jahr wieder 3 Wochen NORWEGEN!!! Seid ihr schon im hohen Norden gewesen?? LG Petra

      1. Liebe Petra, jetzt habe ich Dir (leider) lange nicht geantwortet. Sorry! Wir waren ein paar Tage unterwegs ohne WLAN – auch mal (ent-)spannend. Mit unserem WoMo ins Markgräflerland, Elsass, den Kaiserstuhl (Teil meiner Wurzeln) und nach Freiburg zu meinen Eltern. Das ist sehr zu empfehlen jetzt im Herbst, da die Blätter sich so schön färben. Zu Deinen Fragen: unser Wohnmobil ist ein “Lebenstraum”, de wir uns erfüllt haben. Ein autarkes Expeditionsmobil. Mit dem wir auch viel im Winter unterwegs sind. Und mit genügend Strom und Wasser auch alleine in der Pampa stehen können. Und damit zu Deiner nächsten Frage: nein. leider waren wir noch nicht in Skandinavien, steht aber als nächste Reise auf unserer To Do List. Und ja, auch wir meiden inzwischen Städte und treiben uns vor allem ausserhalb der Saison in der Natur herum, dann wenn man Platz und Luft zum Atmen hat. Südafrika war vor Jahren unsere erste gemeinsame längere Reise (noch ohne WoMo)…und da waren Städte eben auch ein Thema… obwohl Prince Albert als Stadt zu bezeichnen, wäre wirklich übertrieben…sympathisches verschlafenes Nest träfe es besser. So, jetzt hoffe ich, Deinen Wissensdurst fürs erste gestillt zu haben…freue mich auf weitere anregende Konversation, tolle Berichte und wünsche Dir einen wunderbaren Herbst Sonntag…mehr dann demnächst wieder auf meinem Blog, der, wie Du sicherlich schon bemerkt hast, nicht immer nur vom Reisen handelt…aber in Zukunft natürlich auch vermehrt, denn das ist das, was wir zukünftig noch viel mehr machen wollen…interessant finden wir allerdings auch immer wieder die Geschichten der “Reisenden”, wie sie dazu kamen…und was sie so antreibt.Liebe Grüsse aus der (heute neblig trüben) Schweiz. Petra

Besten Dank für deinen Kommentar und bis zum nächsten Mal...

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