SÜDAFRIKA RUNDREISE * TAG 14 VON PORT ST. JOHNS BIS UNDERBERG

VON PORT ST. JOHNS BIS UNDERBERG oder der Weg ist das Ziel und von Kühen am Strand

 

Du denkst du träumst: Kuh am Strand

Wach werden, aus dem Bett springen und aus dem Fenster schauen ist bei mir an diesem Morgen EINS!

Solltet ihr den Reisebericht der gestrigen Anfahrt verpasst haben reicht ein KLICK und für die fleißigen Leser – ja, wir hatten trotz allem eine ruhige Nacht.

Zurück zum Blick aus dem Fenster.

Man stelle sich vor: Schlaftrunkenen Blickes fern der Heimat morgens um halb sieben in Südafrika „Kuh am Strand“.

Jetzt sind es sogar schon drei Kühe…

Erste Reaktion: Augen reiben!

Die Kuh ist immer noch da.

 

Jetzt sogar schon drei!

 

Mit Klick aufs Buch gelangt ihr zu einem Buchtipp: MUH von David Safier (lustige Urlaubslektüre)

Zweite Reaktion: Ehemann wecken! Findet er nicht witzig aber er steht auf und sieht: Kühe

Dritte Reaktion: Er kocht Kaffee und sie hüpft aufgeregt durch die Gegend und filmt und fotografiert als gäbe es in ganz Afrika nichts Besseres zu sehen.

Wir sitzen schließlich auf der Miniterrasse unserer „Lodge“ trinken unseren Kaffee und schauen den Kühen am Strand zu.

Wem von euch Lieben haben wir vor längerer Zeit denn wohl das Buch „Muh“ ausgeliehen?? Ich weiß es echt nicht mehr… würde es gerne mal wieder lesen. Dies mal so am Rande.

Unser kleiner Hüpfer am Ende der Sackgasse – dahinter gibt es nur noch Wald

Hier standen wir gestern Abend noch vor verschlossenem Tore. Quintessenz des letzten Tages. Port St. Johns kann man besuchen muss man aber nicht.

Die teilweise mühsame Anfahrt über Schlaglochpisten wird am Ende nicht entlohnt. Alternativ würden wir beim nächsten Mal unweit der N2 nächtigen und am nächsten Tag zeitig weiter fahren.

Wir starten heute um 8:40 Uhr und fahren zunächst auf der R61 und tanken um 10 Uhr erst einmal in Lusikisiki.

Auf der weiteren Strecke wechseln sich sanfte Hügel, Grasflächen, bergige Streckenabschnitte und kleine Dörfer ab.

Die Straßen sind mal in mehr mal in weniger gutem Zustand. An vielen Stellen gibt es Baustellen die über weite Strecken für neue Alphaltdecken sorgen.

Nachfolgend einige Bilder von der Strecke. Auf den Betrachter mögen sie vielleicht eher langweilig weil wenig spektakulär wirken.

Uns gefällt diese Landschaft außerordentlich gut und wir genießen solche Fahrten. OK, am liebsten natürlich im Wohnmobil.

Unser Zuhause für eine Nacht: THE OLD HATCHERY IN UNDERBERG

Mittags machen wir noch eine kurze Pause in Kokstad und wechseln danach bei Swartberg auf die R617. Um halb drei erreichen wir „THE OLD HATCHERY“ in Underberg.

Wie schön ein kleines Häuschen für uns ganz alleine!

 

Unsere Bleibe ist zwar klein und übersichtlich aber sauber und sehr ruhig gelegen. Wer Ruhe und eine schöne Landschaft sucht findet hier eine günstige Unterkunft.

Nachfolgend einige Bilder vom “Häuschen” und von der tollen Landschaft.

Originelles Restaurant im Style einer riesigen Rundhütte.

Auf dem Geländer der “The old Hatchery” gibt es auch ein Restaurant das wir abends testen und für gut befinden…

Nach dem Essen schließt dieser wunderschöne Tag mit einem achso kitschigen Sonnenuntergang ab.

Gute Nacht Ihr Lieben, danke für eure Aufmerksamkeit!

Morgen geht es weiter – schaut wieder vorbei!

Unterkunft für diesen Tag:

Anreise 14 Mai Donnerstag

Abreise 15 Mai Freitag

The Old Hatchery

Drakensberg Gardens Road, 3257 Underberg, Südafrika (Telefon: +27826027020) Hotel ansehen

€ 44 ZAR 580

SÜDAFRIKA RUNDREISE TAG 15 <KLICK> Fortsetzung folgt!!

4 Kommentare

  1. Ach, liebe Petra, Deine Südafrika Artikel sind soooo ….klasse…ich bekomme grad wieder Lust und “Heimweh”. Und das Buch “Muh” gehört auch in mein Repertoire…ich liebe es. Aber Kühe am Strand in SA habe ich wirklich bis jetzt noch nie gesehen. Seid Ihr denn auch am Swartberg Pass und in Prince Albert gewesen, in der Stadt, in der die Zeit still gestanden zu sein scheint? So, jetzt muss ich Deine Artikel weiterlesen…als ob man dort wäre..lg die”andere Petra”

    1. Moin Du Liebe, wie schön dich zu lesen. Herzlichen Dank für all deine Kommentare!!! Es ist ja ein wenig so wie der Spruch „Applaus sei des Künstlers Brot“ hahaha Vom Künstler bin ich Lichtjahre entfernt und es ist ja auch gar nicht mein Ziel aber deine Kommentare wirken halt so auf mich… So, das sollte erst einmal erwähnt werden.
      Über den Swartberg Pass sind wir in der Tat gefahren – mag sein dass es nicht sonderlich erwähnt wurde? Muss ich mal checken In Prince Albert waren wir jedoch nicht. Wir sind kurz durch Pilgrims Rest gefahren. Darüber hatten wir einiges gelesen – konnte uns aber nicht vom „Hocker hauen“ – wir waren auf dem Rückweg der Panoramaroute… und von diesen Eindrücken derartig geflasht dass eine alte Goldgräber Stadt zu diesem Zeitpunkt überhaupt keine Chance hätte. Wir stehen eh mehr auf Natur und Landschaft. Wir haben schon viele Städte gesehen und sicher auch unzählige „Altstädte“ irgendwie hat sich im Laufe der letzten Jahre heraus gestellt dass wir derer genug gesehen haben. Sicher wird es Ausnahmen geben, klaro, aber im Trend schauen wir eher nach Highlights in Landschaft und Natur.
      Deswegen auch i8m nächsten Jahr wieder 3 Wochen NORWEGEN!!! Seid ihr schon im hohen Norden gewesen?? LG Petra

      1. Liebe Petra, jetzt habe ich Dir (leider) lange nicht geantwortet. Sorry! Wir waren ein paar Tage unterwegs ohne WLAN – auch mal (ent-)spannend. Mit unserem WoMo ins Markgräflerland, Elsass, den Kaiserstuhl (Teil meiner Wurzeln) und nach Freiburg zu meinen Eltern. Das ist sehr zu empfehlen jetzt im Herbst, da die Blätter sich so schön färben. Zu Deinen Fragen: unser Wohnmobil ist ein “Lebenstraum”, de wir uns erfüllt haben. Ein autarkes Expeditionsmobil. Mit dem wir auch viel im Winter unterwegs sind. Und mit genügend Strom und Wasser auch alleine in der Pampa stehen können. Und damit zu Deiner nächsten Frage: nein. leider waren wir noch nicht in Skandinavien, steht aber als nächste Reise auf unserer To Do List. Und ja, auch wir meiden inzwischen Städte und treiben uns vor allem ausserhalb der Saison in der Natur herum, dann wenn man Platz und Luft zum Atmen hat. Südafrika war vor Jahren unsere erste gemeinsame längere Reise (noch ohne WoMo)…und da waren Städte eben auch ein Thema… obwohl Prince Albert als Stadt zu bezeichnen, wäre wirklich übertrieben…sympathisches verschlafenes Nest träfe es besser. So, jetzt hoffe ich, Deinen Wissensdurst fürs erste gestillt zu haben…freue mich auf weitere anregende Konversation, tolle Berichte und wünsche Dir einen wunderbaren Herbst Sonntag…mehr dann demnächst wieder auf meinem Blog, der, wie Du sicherlich schon bemerkt hast, nicht immer nur vom Reisen handelt…aber in Zukunft natürlich auch vermehrt, denn das ist das, was wir zukünftig noch viel mehr machen wollen…interessant finden wir allerdings auch immer wieder die Geschichten der “Reisenden”, wie sie dazu kamen…und was sie so antreibt.Liebe Grüsse aus der (heute neblig trüben) Schweiz. Petra

Besten Dank für deinen Kommentar und bis zum nächsten Mal...