SÜDAFRIKA RUNDREISE TAG 10 * UNVERGESSLICH! ADDO ELEPHANT PARC

Unser Tagesziel ist heute der Addo Elephant Parc doch ehe wir uns von unzähligen Elefanten umzingeln lassen wollen wir unser nächstes Nachtquartier lokalisieren und das ist nicht ganz so einfach. Begleitet uns durch einen unvergesslichen, elefantenstarken Reisetag.

 

 

 

Die Adresse ist ein wenig irritierend und auch bei Google Maps nicht direkt ausfindig zu machen.

 

 

Bisher haben wir noch jedes Ziel erreicht und es wird uns gewiss auch heute früher oder später gelingen.

Die 25 km auf der Schotterpiste sind etwas langatmig. Mit der richtigen Musik und bester Laune vergeht auch das. Wir sind viel zu gespannt auf das was uns heute wieder erwartet!

 

Umlambo Bed & Breakfast R336, Addo, Sundays River Valley , 6115 Mfuleni
 

 

Und siehe da – sooo schwierig wie einige andere Gäste in der Beurteilung vermerkt haben ist es doch gar nicht.

Schon um 10:30 Uhr erreichen wir das „UMLANDO“ inmitten Zitronenhainen und zugegebener Weise etwas „ab vom Schuss“.

 

Auf der Terrasse hört man ausser Vogelgezwitscher kaum etwas. Die herzliche Begrüßung, das hübsche saubere Zimmer und der herrliche Garten lassen die etwas mühsame Anfahrt schnell vergessen.

Ursprünglich wollten wir nur das Gepäck abstellen und uns Informationen zum ADDO geben lassen.

Gegen den Vorschlag, ein zweites Frühstück einzunehmen, haben wir nichts einzuwenden und genießen selbiges auf der Terrasse.

Eine Stunde später machen wir uns auf den Weg zum ADDO und fahren um 12:15 Uhr durch das Tor zum Park. Wer mich kennt kann sich die Aufregung sicherlich lebhaft vorstellen. Spannung pur!

 

ADDO ELEPHANT PARC / ADDO ELEFANTEN NATIONALPARK

 

Der Addo-Elefanten-Nationalpark (englisch: Addo Elephant National Park) liegt 70 Kilometer nordöstlich von Port Elizabeth im Sundays River Valley. Der Elefanten-Nationalpark ist mit 1640 km² der größte Nationalpark im Ostkap.

Der Nationalpark wurde 1931 zum Schutz der elf letzten überlebenden Elefanten der Region eingerichtet, die bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht zum Opfer von Elfenbeinjägern oder Farmern geworden waren.

Der Gründung vorausgegangen war eine von Seiten der Regierung initiierte Jagd auf die hier heimischen Kap-Elefanten, die auf der Suche nach Nahrung immer wieder die Felder und Gärten der hier ansässigen Farmer verwüsteten.

Nachdem es zu öffentlichen Protesten gekommen war, als der „letzte große weiße Jäger“ Major P. J. Pretorius in einem Jahr 130 Elefanten erlegte, wurde im Addo-Busch das seitdem mehrfach erweiterte Wildreservat eingerichtet.

Im Jahr 1954, als es 22 Elefanten gab, ließ der damalige Parkmanager Graham Armstrong eine Fläche von 2270 Hektar mit Elefantenzäunen umgeben. Dieser Zaun wird noch heute vom Park genutzt und ist als „Armstrong-Zaun“ nach seinem Erfinder benannt.

Im Jahr 2004 lebten im Park etwa 350 Elefanten. 2006 wurden bereits knapp über 400 Elefanten gezählt. Damit erreichte der Nationalpark das ökologisch vertretbare Maximum an Elefanten.

 

 

 

Wir sind total gespannt auf das, was uns erwartet. Kaum haben wir das Tor passiert dauert es weniger als 10 Minuten als uns der erste Elefant vor den Wagen läuft.

Wir sind direkt fasziniert und total begeistert von „unserem ersten freilaufenden Elefanten“.

 

 

Franks erstaunte Frage „Und jetzt?“ beantworte ich mit einem einfachen „Warten?!“

Der halbwüchsige Elefant läuft vor und zurück und scheint sich einen Spaß daraus zu machen in unsere  erstaunten Gesichter zu schauen. Wir sitzen gebannt und sind einfach nur sprachlos. Welch grandioses Erlebniss.

Es ist wahrlich ein Unterschied ob man Elefanten im Zoo sieht oder in freier Wildbahn mitten auf der Straße. Den Dickhäuter und unseren doch recht kleinen Leihwagen trennen keine vier Meter.

 

Addo Elefanten Park - Ganz schön verspielt unser erster Elefant
Ganz schön verspielt unser erster Elefant

 

Nach einer Weile marschiert er einfach weiter und verschwindet im Busch.

Vorsicht Zebra(streifen) auf der Straße

 

Wir fahren zunächst nur über die geteerten Straßen später auch über recht gut befahrbare Schotterpisten und sehen Zebras, Gazellen, Strauße und viele andere Tierarten.

Neben Elefanten leben im Addo-Elefanten-Nationalpark Kudus, Afrikanischer Büffel, Elenantilopen, Südafrikanische Kuhantilopen, Buschböcke, Warzenschweine, Steppenzebras, Spitzmaulnashörner, Hyänen und Leoparden.

2003 wurden Löwen im Park angesiedelt, so dass man seither die sogenannten Big Five im Park antreffen kann. Fleckenhyänen wurden ebenfalls angesiedelt, und auch die Wiederansiedlung von Wildhunden und Geparden ist geplant.

Die nachfolgenden, und alle anderen Bilder natürlich auch, sind durch Klick zu vergrößern!

 

 

 

 

 

Huch ist das alles aufregend und spannend. Man weiß nie was sich hinter dem nächsten Busch oder der nächsten Kurve verbirgt. Es ist wie Kino in der “Mitkämpferreihe”.

Und obwohl wir nur mit einem Kleinstwagen unterwegs sind können wir sehr weit schauen und entdecken viele unterschiedliche Tiere.

 

 

Wir haben echt nicht erwartet soooo viele Elefanten zu sehen
Wir haben echt nicht erwartet soooo viele Elefanten zu sehen
 

Wir fahren vier Stunden von Wasserloch zu Wasserloch und sehen uns im Camp um. Ein wenig bedauern wir keinen Picknickkorb oder etwas für den Grill dabei zu haben.

Obwohl, die Zeit wäre auch viel zu schade! Essen können wir auch daheim. Tiere und Elefanten aus nächster Nähe beobachten gewiss nicht!

Also nutzen wir die Zeit und sehen wirklich unglaublich viele Elefanten mal in der Ferne und dann plötzlich und unerwartet wieder direkt vor unserem Wagen.

 

 

Doch wie könnte es anders sein, irgendwann ist der Blick zur Uhr nötig und wir steuern in Richtung Ausfahrt.

„Ach fahr doch noch einmal hinten zu Punkt 2 der Karte!“ so meine spontane Eingebung.

Gesagt, getan fahren wir kurz vor Ende unseres Besuches spontan noch einmal die kleine Schleife. Und das ist gut so! Sämtliche Elefanten, so unser Gefühl, des Parks strömen in diese Ecke des Parks.

 

 

Wie einem unsichtbaren Befehl folgend marschieren die Dickhäuter fast majestätisch allesamt in die gleiche Richtung.

Nach einer Viertelstunde sieht es fast aus als würden alle Elefanten des Parks den Horizont zieren. Nachfolgend noch einige Aufnahmen dieses schönen Abschiedsgeschenkes.

 

 

 

Es gibt Momente im Leben, die vergisst man nie wieder. Der Besuch des Addo Park gehört für uns ganz sicher dazu.

Zurück am „UMLANDO“ beantworten wir die freundliche Frage unseres Vermieters, ob wir etwas zu Abend essen möchten mit „JA gerne!“

Zwei Stunden später genießen wir am Gartenkamin ein wirklich feines Abendessen.

 

Die Beurteilung dieser Unterkunft liegt bei BOOKING.COM bei 9.3 von 10 Punkten.

Sieht man von der etwas längeren Anfahrt ab ist diese Unterkunft aufgrund der ruhigen Lage und der Freundlichkeit der Betreiber sehr empfehlenswert.

Als sei der Tag nicht schon herrlich genug gewesen gibt es zum Finale noch einen kitschigen Sonnenuntergang.

 

 

 

Gute Nacht Afrika! Gute Nacht Welt und Ihr Lieben Daheim!

Das komplette Bilderbuch im Großformat gibt es mit >Klick hier< zu sehen.

Unterkunft für diesen Tag:

Anreise 10 Mai Sonntag

Abreise 11 Mai Montag

Umlambo Bed & Breakfast

R336, Addo, Sundays River Valley , 6115 Mfuleni, Südafrika (Telefon: +27718938333) >>Hotel ansehen<<

€ 53 / ZAR 700

 Gefahrene km 206 km

Morgen fahren wir weiter zur  KARIEGA GAME RESERVE MAIN LODGE “landen” in einem viel zu großen Haus, erleben zwei Safaris täglich und sichten einen frei lebenden Löwen.Klickt euch gerne direkt zur Fortsetzung “ZWEI TAGE SAFARI IM KARIEGA GAME RESERVE” oder schaut wieder vorbei und denkt wie immer daran:

 

ES GIBT NICHTS GUTES

AUSSER MAN TUT ES

Hauptsache glücklich und jede(r) wie er/sie mag

 

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