SIERRA DE LAS NIEVES, STRANDLEBEN UND DIE STIERKAMPFARENA IN RONDA

Stippvisite Sierra de las Nieves, ein wenig Strandleben und die Stierkampfarena in Ronda

Der Stier – sicher hinter einem Zaun und zum Glück nicht in der Stierarena – ist wunderschön anzuschauen, leider nur von hinten

Da wir von Ronda erst einmal genug gesehen haben machen wir uns heute zunächst auf den Weg in die Sierra de las Nieves.

Den Leihwagen parken wir am Eingang und laufen los.

Sicher war das nicht die beste Idee aller Zeiten denn es ist einfach nur langweilig.

Ein nicht endend wollender Weg sogar eher eine  Piste und rechts und links hohe Bäume.

Laaangweilig!

Aber wahrscheinlich sind wir seit der gestrigen Wanderung einfach nur verwöhnt… also weiter!

Soooo viel Gegend aber nix zu sehen – außer Schotterpiste und Bäume so weit das Auge reicht

Zwei, drei, vier oder gar fünf km später reicht ein Blickwechsel und wir laufen wieder zum Leihwagen zurück. Denken wir jedenfalls…

Ja, haben wir es tatsächlich wieder geschafft vom Weg abzukommen?

Ja nee is klar – das geht doch gar nicht wenn man auf dem gleichen Weg wieder zurück läuft! Doch solch schwierige Aufgaben können Frank und ich durchaus bewerkstelligen.

Sein Handy sagt der Wagen steht <<HIER>> (tut er aber nicht) und mein Wikiloc (tolles APP zum Wegeaufzeichnen) sagt der Wagen steht ca 1,5 km entfernt.

Dieser Punkt geht an mich und kurze Zeit später fahren wir Richtung Meer.

Beim nächsten Mal bereiten wir uns besser auf die Sierra de las Nieves vor, versprochen!

Ein bisschen Meeresrauschen… Bild anklicken

Und so fahren wir schnurstracks ans Meer.

Wir laufen einige km in die eine und nach einer 180 Grad Wende die gleiche Anzahl km wieder zurück.

Es ist einfach schön einfach nur am Meer entlang zu laufen – dem Meeresrauschen kann man durch Klick auf´s Bild ein wenig lauschen…

Zurück in Ronda pflegt Frank seine Augen und ich schaue mir die Stierkampfarena an.

Die Stierkampfarena in Ronda – Innenansicht

Die Plaza de Toros de Ronda ist eine Stierkampfarena in Ronda. Außer an Stierkampftagen ist sie täglich für Besucher geöffnet.

Die Plaza de Toros de Ronda wurde in den Jahren von 1783 bis 1789 erbaut.

Bereits 1572 wurde ein Platz für Reitübungen in der Stadt an dieser Stelle eingerichtet.

Zu dieser Zeit waren sogenannte ritterliche Spiele in Gebrauch und die Spiele galten als Qualifikation für den Stierkampf.

Bitte Platz nehmen… (bequem sehen sie ja nicht aus, die Sitze)

Innen sind zwei Galerien geschossartig angeordnet. Jede Etage hat fünf jeweils um eine Stufe erhöhte Sitzreihe.

Schützt vor Sonne und Regen – das Dach der Arena

136 toskanische Pfeiler stützen das Holzziegeldach…

Die aus Sandstein gebaute Arena hat einen Durchmesser von 66 Metern und eine Kapazität von etwa 6000 Zuschauern.

Ihre kreisrunde Bauform wird später üblich. Sie gilt als eine der ältesten und eine der schönsten ihrer Art.

Wartezone für Pferd oder Stier

Unterhalb der Sitzreihen, für Zuschauer nicht einsehbar, sind die Gitterboxen für sie wartenden Stiere und Pferde. Ihre Bedienung erfolgt von oben.

Die Fliesen erinnern an Delfter Blau

Die Treppenstufen sind mit schönen Fliesen verziert…

In einem anderen Teil der Arena ist das Stierkampfmuseum untergebracht, das Museo Taurino.

Da mich aber Stierkampf überhaupt nicht begeistert (eher das Gegenteil davon!) spare ich mir diesen Teil und schaue mir lieber das Gebäude als solches in Ruhe an.

Into the Deep…

Und ehe ich mich versehe stehe ich nach dem Besuch der Arena (schon wieder) an der „Neuen Brücke“ und schaue mir von oben die Stelle an an der wir gestern die Kappe vom Objektiv retten mussten – irre, wie tief das ist.

Die Brücke „Puente Nuevo“ ist übrigens 98 Meter hoch, besteht aus Quadersteinen, die aus der Schlucht genommen wurden, und ermöglichte die Verbindung zwischen dem modernen Stadtviertel von Ronda (das Marktstadtviertel) und dem alten Stadtviertel.

Mit Klick auf das Bild geht es zu einem kleinen „RONDA VIDEO“

Ganz in der Nähe der Brücke befindet sich diese wunderschöne Fliesenarbeit…

Ich mache mich auf Erkundungstour in die Altstadt oder wohin auch immer. Verlaufen kann man sich in Ronda ja sicher nicht…

Fassade vom Palacio del Marqués de Salvatierra

Palacio del Marqués de Salvatierra: Dieser kleine Palast im typisch aristokratischen Baustil des 18. Jh.s besitzt ein herrliches Portal.

Der Markgraf von Salvatierra, ein weitgereister Edelmann der Renaissance, ließ das Fenster mit zwei Inkas-Indianerpaaren flankieren, die einen Dreiecksgiebel stützen

Blick auf die Altstadt und den Aussichtspunkt zur Brücke -weiße Häuser und reichlich Stufen: ANDALUSIEN UND RONDA im Speziellen!!

 

Ein Blick auf die Altstadt durch den ARCO DE FELIPE V – mit Klick auf das Bild gelangt ihr zu einem kleinen Video über diesen Teil der Stadt – ich frage mich wie das aufgenommen wurde?

Die Musik ist zwar etwas „fremd“ die Bilder aber toll gemacht!

Our Lady of Mercy

Und ehe ich Frank „aus dem Bett schmeisse“ noch ein Bild von der Kirche vor unserem Schlafzimmer „Our Lady of Mercy“ – hübsch anzuschauen nur ab und zu etwas laut…

Und morgen fahren wir zum Caminito del Rey – zwar ohne ihn besteigen zu dürfen aber die Fahrt dorthin ist toll und anschliessend erobern wir Malaga – also schaut wieder vorbei!!

Besten Dank für deinen Kommentar und bis zum nächsten Mal...