RUNDREISE MAROKKO – TAGESAUSFLUG NACH IMMOUZER UND ESSAOUIRA

Wir berichten euch diesmal vom Tagesausflug nach Immouzer – einer beeindruckenden Fahrt durch das „Paradise Valley“, einem Marktbesuch der besonderen Art und waghalsigen Sprüngen in die Tiefe. Wir zeigen euch die Küstenstadt Essaouira, den dortigen Hafen, die Festungsanlage und unzählige Möwen. Beide Ausflüge haben sich gelohnt – sorgen sie doch seitdem für schöne Erinnerungen. Lasst euch ein wenig inspirieren…

 

Traumstrände gibt es reichlich in Marokko
Traumstrände gibt es reichlich in Marokko

 

Küstenregion, Arganöl und Ziegen auf Bäumen

 

Ich muss früh aufstehen als ich am Dienstag von Agadir alleine zum Tagesausflug nach Essaouira aufbreche. Der Weg ist das Ziel denke ich so bei mir während der Fahrt entlang der Küste auf dem Weg Richtung Norden.

Man möchte direkt loslaufen und sich in die Wellen werfen - oder?
Man möchte direkt loslaufen und sich in die Wellen werfen – oder?

Nach 90 Minuten Fahrzeit stoppt der Bus und wir können von einer Anhöhe das Meer und den unter uns liegenden Küstenstreifen sehen und fotografieren.

 

Leider ist es noch ein wenig diesig aber die Aussicht ist dennoch sehr beeindruckend
Leider ist es noch ein wenig diesig aber die Aussicht ist dennoch sehr beeindruckend

 

Ja, ich war auch dort!
Ja, ich war auch dort!

Kurvenreich windet sich die N1 an der Küste entlang und später durch die Berge 180 km Richtung Norden.

 

So übersichtlich die Küstenregion so kurvig die Straßen
So übersichtlich die Küstenregion so kurvig die Straßen

Ich genieße die Fahrt, aber anderen Fahrgästen ist eher etwas mulmig zumute. Sie scheinen weder Busfahrten noch Kurven im Besonderen zu mögen.

Nach einer Woche Rundreise quer durch Marokko sind mir sowohl Bus als auch Busfahrer vertraut und was soll uns hier schon passieren?

 

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Wo Arganbäume sind, findet man oft auch Ziegen auf den Ästen. Sie ernähren sich von den Blättern und knabbern das Äußere der Nüsse ab.

Der Rest wird dann aufgelesen, und der Kern zu dem kostbaren Arganöl verarbeitet.

Ehe wir die Frauenkooperative erreichen können wir die Kletterexperten beobachten und fotografieren.

 

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Der Reiseleiter sagt noch „Nicht so dicht heran gehen“ und schwupp steht ein Reiseteilnehmer quasi im Baum und die Ziegen springen vom Baum und laufen fort. Na prima…

 

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Kurze Zeit später legen wir einen Stopp an der Cooperative Marjana ein. Ausführlich wird uns die Herstellung des Arganöl erklärt.

 

 

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Besuch der Cooperative Marjana
Besuch der Cooperative Marjana

Unterwegs legen wir einen Stopp an der Cooperative Marjana ein. Ausführlich wird uns dort die Herstellung des Arganöl erklärt und wir dürfen alles fotografieren.

 

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Die Arganfrüchte werden traditionell von Frauen gesammelt und verarbeitet. Nach dem Trocknen der Früchte in der Sonne wird das Fruchtfleisch entfernt sowie faule Kerne aussortiert, damit dadurch der Geschmack des Arganöls nicht beeinträchtigt wird.

 

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Die harten Kerne der Frucht werden aufgeknackt, die darin enthaltenen Arganmandeln werden sorgfältig entnommen und am offenen Feuer leicht angeröstet.

 

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Das Öl wird sowohl von Hand gepresst als auch halbmechanisch in kleinen Öl-Pressen (1. Pressung) ausschließlich in Kaltpressung gewonnen.

 

ESSAOUIRA – STADT DER MÖWEN UND DES WINDES

 

Um 11:30 Uhr erreichen wir endlich Essaouira und schlendern zunächst gemeinsam durch die schmalen Gassen der Altstadt. Hier ist alles ein wenig „ländlicher“ und wir entdecken kaum Touristen.

 

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Als wir kollektiv in einen weiteren „Verkaufsladen“ geführt werden sorry, aber es platzt mir echt der Kragen.

Habe ich etwa einen Ausflug „Arganöl und Holzschnitzereien“ gebucht? Nein!

 

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Ich frage den Busfahrer wo wir uns wann zur Abfahrt treffen und bekomme nur ein „Erfahren Sie später…!“ zur Antwort. Ich glaub ich spinne. Also mal ehrlich…

Ich fahre doch nicht 4,5 Stunden mit dem Bus um dann von einer Verkaufsshow zu nächsten zu pilgern.

 

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Etwas lauter und noch deutlicher verlange ich regelrecht nach der Abfahrtsadresse. Und siehe da – der Busfahrer bringt mich höchstpersönlich zur Haltestelle. Geht doch!

Ich speichere diesen Ort sowohl im Handy als auch optisch im Gedächtnis und mache mich allein auf den Weg durch Essaouira. Manchmal muss frau halt deutlich werden…

 

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Mich lockt natürlich als erstes die Versuchung die Aussicht von der Festungsanlage zu testen. Das war ja wohl klar!

 

Blick von der Stadtmauer in Essaouira
Blick von der Stadtmauer in Essaouira

Von der Sqala de la Kasbah, einer ehemaligen Artillerie-Plattform der Stadtmauern an der Seeseite der Medina, ist der Blick auf den Hafen, die Atlantikküste und die Medina, die zum Weltkulturerbe der UNESCO zählt mehr als imposant.

 

Ideale Filmkulisse - die Festungsanlage in Essaouira
Ideale Filmkulisse – die Festungsanlage in Essaouira

Die gewaltige Kulisse der Stadtmauer war übrigens einer der Drehorte von Ridley Scotts Kreuzritter-Film „Königreich der Himmel“ und zum Dreh der dritten Staffel von „Games of Thrones“ reiste das Produktionssystem ebenfalls nach Essaouira an die Atlantikküste.

 

Häufiges Motiv - dieses Guckloch in der Festungsanlage mit Blick zur Stadt
Häufiges Motiv – dieses Guckloch in der Festungsanlage mit Blick zur Stadt

Die mächtige Festungsanlage geht auf die Portugiesen zurück, zwischendurch schlüpften hier Piraten unter. Auf einem Grundriss, der wiederum ein Import aus Europa ist: Die im 18. Jahrhundert angelegte Medina von Essaouira mit ihrem – für Marokko völlig untypischen – weitgehend symmetrischen Grundriss, geradlinig verlaufenden Straßen und zwei Stadttoren wurde im Jahre 2001 in die UNESCO-Liste des Weltkulturerbes aufgenommen.

Und damit jeder durchschauen kann, groß und klein, stehen Trittleitern bereit
Hier hätte auch Anja durchschauen können…

Ich husche hier von einem Aussichtstürmchen zum nächsten denn leider habe ich keine Kopfbedeckung und die Möwen kreisen in unglaublicher Anzahl um unsere Köpfe.

 

Hier kann man sicher fotografieren und ist vor den Möwen sicher

Hier kann man sicher fotografieren und ist vor den Möwen sicher
Ob hier mit Kanonen auf Möwen geschossen wird konnte ich leider nicht heraus finden
Ob hier mit Kanonen auf Möwen geschossen wird konnte ich leider nicht heraus finden

Mitte des 18. Jahrhunderts wurde Mogador, wie der Ort damals hieß, zu einem wichtigen Handelsplatz, der viele jüdische Kaufleute anlockte. Friedlich lebten sie mit den Arabern zusammen in der Medina.

 

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Der Sultan hatte seinerzeit einen Franzosen mit der Planung der Stadt beauftragt, der Ingenieur entwarf schnurgerade Hauptstraßen nach westlichem Muster, ungewöhnlich für eine arabische Stadt.

Mir sind diese geraden Straßen sehr recht – sind sie dem Orientierungssinn doch nützlich.

 

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Eine Kollektion von Kanonen (Bronze und Eisen) aus dem 17. und 18. Jahrhundert steht auf der dem Meer zugewandten Scala de la Kasbah.

 

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Im Fischereihafen werden noch Schiffe in traditioneller Manier aus Holz gefertigt, Netze geflickt und Angelschnüre mit Ködern bestückt.

 

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Relaxmodus im Hafen von Essaouira
Relaxmodus im Hafen von Essaouira

Wer sich in den Hafen und auf die Festungsmauer traut sollte bedenken, dass dieser Ausflug auch durchaus „beschissen“ enden kann.

Nicht umsonst haben die Arbeiter im Hafengebiet allesamt eine Kopfbedeckung oder Tücher und Schals um den Kopf. Es ist mir kaum gelungen eine Aufnahme zu machen ohne das 3 bis 10 Möwen durch das Motiv fliegen.

 

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In der Blütezeit des 18. und 19. Jahrhunderts gab es in Essaouira über 20 Botschaften und Konsulate und bis zu 63 Synagogen.

 

Die eigentliche Schönheit der Stadt wurde erst durch die Hippiebewegung in der Mitte des 20. Jahrhunderts wiederentdeckt. Seitdem ist Essaouira ein beliebter Ort für Aussteiger, Künstler, aber auch vor allem für Touristen.

 

Traumhafter Strand in Essaouira
Traumhafter Strand in Essaouira

Am wunderschönen Strand weht ein kräftiger Wind. Der Beiname „Essaouira, 260 Tage Wind pro Jahr“ erklärt die Leere am Strand. Hier hält es kein Sonnenanbeter lange aus.

Dafür haben die Surfer den Spot für sich entdeckt, tragen ihre Bretter durch die Altstadt ans Meer und rauschen mit dem Wind davon.

 

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Die Einheimischen tragen Kopfbedeckung - sollte man als Tourist auch machen
Die Einheimischen tragen grundsätzlich eine Kopfbedeckung – sollte man als Tourist auch machen

Ich werde Essaouira immer als Stadt der tausend Möwen in Erinnerung behalten und kann einen Besuch nur empfehlen.

Dieser Ort kommt für die Wohnmobiltour ganz gewiss auf die TO GO LISTE – allein schon wegen der Strecke dorthin.

 

Blick von der Dachterrasse eines Cafe in der Nähe der Stadtmauer / Uhrenturmes
Blick von der Dachterrasse eines Cafe in der Nähe der Stadtmauer / Uhrenturmes

Nachdem ich die Festungsanlage und den Hafen ausgiebig besucht unzählige Bilder „geschossen“ habe entdecke ich auf dem Weg zum vereinbarten Treffpunkt die Dachterasse eines kleinen Café. Cappucino in der Sonne mit Blick auf das Geschehen unter mir ist genau das Richtige im hier und jetzt.

Ich schreibe selten bis überhaupt nicht „Muss man machen!“ oder ähnliches, aber solltet ihr nach Marokko fahren und der Ausflug nach Essaouira wird angeboten solltet ihr die Chance nutzen. Ich würde auch ein 2. Mal dorthin fahren.

Und ehe ich mich von Essaouira verabschiede möchte ich euch bei Interesse das BILDERBUCH ESSAOUIRA empfehlen.

Und wer nicht klicken mag kann sich mit Klich hier eine kleine Videozusammenfassung anschauen.

 

IMMOUZER – DER ETWAS ANDERE WOCHENMARKT UND UNVERGESSLICHE FAHRT DURCH DAS „PARADISE VALLEY“

 

Am Donnerstag fahren Frank und ich nach Immouzer. Für diesen Ausflug haben sich 55 Teilnehmer angemeldet die zusammen prima in einen großen Reisebus gepasst hätten.

Da der Weg nach Immouzer allerdings über sehr schmale und kurvige Bergstraßen führt werden wir auf drei Mercedes Sprinter verteilt.

 

Wegstrecke von Agadir bis Immouzer
Wegstrecke von Agadir bis Immouzer

 

Korrekt heißt das heutige Ausflugsziel Immouzer des Ida Outane und die spektakuläre Fahrt dorthin entspricht aus unserer Sicht wahrlich der Umschreibung „Der Weg ist das Ziel“.

 

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Die Fahrtstrecke zählt zu den kontrastreichsten Bergregionen Marokkos. Die nachfolgenden Bilder versuchen euch diese Landschaft ein wenig näher zu bringen.

 

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Wir starten in Agadir und fahren über die Nationalstraße 1 in nördlicher Richtung vorbei am Hafen und der Kasbah und dort geht die Fahrt auch fast direkt „ab in die Berge“.

Erinnert ihr euch an unseren Ausflug hinauf zur Festung? Über die P1001 fährt uns der Busfahrer in nordöstliche Richtung.

 

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Zu Anfang führt die Straße auf ebenen Wegen durch ein hügeliges Gebiet mit wildwachsenden Bäumen und Sträuchern.

Nach 5 Kilometern steigt die Straße stetig an und führt kurz danach hinunter in ein kleines Tal.

 

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Das „Asif Tamrhakht“, wie „Paradise Valley“ übersetzt heißt, gilt als eines der schönsten Täler Südmarokkos.

Rund 30 Kilometer von der Atlantikküste entfernt, schmiegt es sich tief hinein in das westliche Vorland des Atlasgebirges.

 

 

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Die Legende besagt, dass es Jimi Hendrix in den 60ern gewesen sei, der dem Tal seinen Namen gegeben hat.

Ob diese Geschichte stimmt oder nicht können wir nicht prüfen, fest steht aber, dass diese Gegend ausgesprochen schön und sehenswert ist und wir verstehen können, dass sich hier damals viele Hippies regelmäßig getroffen haben.

Die “Rainbow Gatherings” im paradiesischen Tal finden auch heutzutage noch statt.

 

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Ebenso aktuell verbringen die Einheimischen hier gerne ihre Freizeit und erfrischen bei einem Picknick ihre Füße im kühlen Flussbett.

Die kleinen Plastikmöbel sind ein echter „Eyecatcher“ – oder?

 

 

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Im Tal angekommen geht es nun recht bald wieder hinauf- schließlich liegt Immouzer auf einer Höhe von 1160 Meter.

 

IMMOUZER – HAUPTMARKTTAG IST DONNERSTAG

 

Immouzer ist eine kleine Ortschaft mit einer Moschee, einem kleinen Hospital, mehreren kleinen Geschäften und ein paar Restaurants.

 

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Donnerstags treffen Sie die Dorfbewohner beim Wochenereignis, dem Hauptmarkttag der Umgebung.

Es wird kräftig gehandelt und gefeilscht: Obst und Gemüse, Haus-, Garten- und Feldgeräte sowie das Fleisch des Schlachttages – alles wurde zum Markt auf Eseln transportiert.

 

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Hier werden Schafshälften kurzerhand über die Schulter gelegt und auf dem Esel abtransportiert und das gekaufte Huhn an Ort und Stelle geschlachtet.

 

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Es ist wie´s ist und so ist es schon seit hunderten von Jahren. Wer solche Eindrücke nicht sammeln möchte sollte ggf. im Bus sitzen bleiben.

 

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Schaf: Liefert warme Wolle für den Winter und Fleisch für den Mittagstisch

 

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Wir haben Glück denn ausser unserer Reisegesellschaft sind kaum Touristen unterwegs.

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Es führt lediglich eine geteerte Straße durch diesen kleinen Ort bei den restlichen „Straßen“handelt es sich um festgestampfte Lehm/Sandböden. Wie es hier wohl ausschaut wenn es regnet??

 

20160602_100251 Ein besonders hübsches Exemplar – oder?

Den Markttag in Immouzer sollte man sich nciht engehen lassen a) weil es doch schon sehr speziell und authentisch ist und b) die Strecke dorthin den Besuch schon lohnt.

Dies einmal so als Tipp am Rande. Uns hat es jedenfalls sehr gut gefallen.

 

LES CASCADES ODER DIE WASSERFÄLLE VON IMMOUZER

 

Ein weiteres Highlight steht aber heute noch auf unserer „TO GO LISTE“ – die Wasserfälle von Immouzer.

Sie werden von den Marokkanern wegen ihres entstehenden Dunstes beim Herabstürzen des Wassers auch der „Brautschleier“ genannt.

 

Man knn hier oben links im Bild schon erkennen wie grell die Sonne scheint
Man kann hier oben links im Bild schon erkennen wie grell die Sonne scheint

Entlang kleiner, zufällig direkt am schmalen Weg zum Wasserfall platzierten, Verkaufsstände laufen wir dem Plätschern des Wasserfalles entgegen.

Man kann den Platz kaum verfehlen, man hört ihn auf dem Weg dorthin je nach Wasserstand mehr oder weniger laut.

 

Diese zwei Helden machen sich auf den Weg um in das doch recht kleine Wasserbecken aus hoher Höhe zu springen

„Les Cascades“ befindet sich in einem Talkessel, und das Wasser – je nach Jahreszeit mehr oder weniger – ergießt sich über die von Farn überwucherte Kalksteinwand hinunter in mehrere natürliche Felsbecken.

Dieser Platz wirkt sehr entspannend und der Wasserfall und seine Umgebung bieten ein spektakuläres Fotomotiv. Ja, wenn man zur richtigen Tageszeit dort ist… sind wir aber leider nicht.

Während unseres Besuches steht die Sonne genau auf der falschen Seite und wir begnügen uns mit dem Erlebten und einigen weniger „vorzeigbaren“ Bildern zur Erinnerung.
Zwei nicht mehr ganz so junge Männer springen von der Seite etliche Meter tief in das natürliche Sprungbecken. Kein einfaches Unterfangen, denn die Springer müssen genau kalkulieren, wo sie in das Felsbecken eintauchen.

Aber keine Angst, sie haben es gewiss unzählige Male trainiert und erhalten nach erfolgreichem Sprung Applaus und ein Trinkgeld.

 

Rückfahrt durch die wunderschöne Landschaft...der Weg hat sich gelohnt
Rückfahrt durch die wunderschöne Landschaft…der Weg hat sich gelohnt

Von diesem Ausflug bleibt uns der sehr authentische Markttag in Immouzer und die herrliche Fahrt durch das „paradiesische Tal“ in bester Erinnerung – den Ausflug empfehlen wir daher weiter.

 

Oleander - herrlich!
Und überall blüht der Oleander – herrlich!

Da es sich um einen Halbtagesausflug handelt steht uns nach der Rückkehr noch der Rest des Tages zur Verfügung.

Das ist die beste Gelegenheit euch noch kurz von den wahrlich grandiosen Sonnenuntergängen in Agadir vorzuschwärmen – schaut doch mal:

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Wer möchte kann sich mit Klick hier  noch weitere Bilder anschauen.

 

LIDL RUNDREISE MAROKKO – die vier Königsstädte und eine Woche Badeurlaub

Zusammenfassend und abschließend lässt sich zu dieser Rundreiseise folgendes schreiben:

Wir haben für diese Reise 599 Euro bezahlt und keinen einzigen Cent bereut – hat der Reisepreis doch folgendes beinhaltet:

  • Zug zum Flug
  • Hin und Rückflug München / Agadir / München
  • 1 Woche Rundreise mit gut deutschsprechendem Reiseleiter
  • Sämtliche Eintrittsgelder
  • Unterkunft während der Rundreise in Mittelklassehotels incl. Halbpension
  • 1 Woche Badeurlaub all inclusive im Strandhotel in Agadir

In Anbetracht des Preis- Leistungsverhältnisses kann kaum gemeckert werden. Ja, ok ich weiß es gibt Reisende die auch das schaffen. Die lässt man am besten links liegen. Die brauchen das!

Ein Indiz für unsere Zufriedenheit ist aus unserer Sicht die Tatsache, dass wir keinen Monat nach dieser tollen Rundreise über den gleichen Veranstalter gleich die nächste gebucht haben – an der Rundreise „USA – Höhepunkte des Westens“ lassen wir euch ab Mitte September teilhaben.

Und nein, wir erhalten weder Rabatt noch sonstige Vergünstigungen und diese Seite ist und bleibt werbefrei. Wir erzählen von unseren Reisen einfach nur „just for fun“.

Bis zur USA Reise wird sicherlich das ein oder andere Wohnmobilwochenende für unsere und eure Abwechslung sorgen.

Schaut gerne wieder vorbei und denkt wie immer daran:

ES GIBT NICHTS GUTES

AUSSER MAN TUT ES

Ihr habt Fragen, Anregungen, Kritik oder Korrekturen? Fein, nur her damit – ich freue mich über Mails und Kommentare! Das Formular findet ihr wie immer am Seitenende!

7 Kommentare

  1. Bin gerne mitgekommen! Tolle Eindrücke! Besonders die bunten Bilder vom Fischereihafen haben es mir angetan. Finde ich gut, dass du die Courage hattest, dich von dieser Verkaufstour loszureißen! Absolut gruselig sowas. LG Simone

    1. Freut mich Simone und ja das ist gruselig. Und noch schlimmer wenn man bedenkt dass ich frauenuntypisch einkaufen nicht also gar nicht mag
      Als nächstes folgt Bericht über unsere Bayerntozr nachdem wir aus Marokko kommend in München gelandet sind.
      Ich sag nur traumhafte Landschaft bei schönstem Wetter.
      Und nur Bilder keine Galerien
      Liebe Grüße

Besten Dank für deinen Kommentar und bis zum nächsten Mal...