PARK UND SCHLOSS SANSSOUCI – SOLLTE MAN GESEHEN HABEN!

ABSCHIED UND AUF ZU NEUEN UFERN – DER LETZTE TAG AN BORD UND AUF DER HAVEL

2014-09-26 Bootstour zu sechst auf der Havel 107

Freitag, 26.09.2014 Nach dem Frühstück machen wir uns auf den Erkundungsweg und laufen zunächst durch den weitläufigen Park Sanssouci.

Der Park Sanssouci in Potsdam hat eine Fläche von etwa 289 ha. Betreut und verwaltet wird der Park von der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg. Am Ostende der Terrasse von Schloss Sanssouci befindet sich die 1745 angelegte Gruft, in der sich seit dem 17. August 1991 die Grabstätte des preußischen Königs Friedrich II. befindet.

Der Park ist sehr beeindruckend und auch im Spätsommer/Herbst hat dieser Park seinen Reiz. Schöne alte Bäume, Bachläufe, Kräutergärten und Obstwiesen sind sehr sehenswert und die wenigen Besucher sind im Park kaum wieder zu finden. Vorbei am Chinesischen Haus und der Neptungrotte gelangen wir eine Weile später zum Schloss Sanssouci.

2014-09-26 Bootstour zu sechst auf der Havel 120

Schloss Sanssouci (französisch sans souci ‚ohne Sorge‘) liegt im östlichen Teil des Parks Sanssouci und ist eines der bekanntesten Hohenzollernschlösser der brandenburgischen Landeshauptstadt Potsdam. Nach eigenen Skizzen ließ der preußische König Friedrich II. in den Jahren 1745 bis 1747 ein kleines Sommerschloss im Stil des Rokoko errichten. Mit der Planung beauftragte er den Architekten Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff. Unter Friedrich Wilhelm IV. wurde das Schloss 1841/42 durch Umbau und Verlängerung der zwei Seitenflügel erweitert.

Vom Schloss Sanssouci aus laufen wir zum Brandenburger Tor. Das Brandenburger Tor am Luisenplatz in Potsdam, nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Wahrzeichen der Stadt Berlin am dortigen Pariser Platz, wurde 1770/71 von Carl von Gontard und Georg Christian Unger im Auftrag Friedrichs II. gebaut. Es steht am westlichen Ende der Brandenburger Straße, welche in gerader Linie bis zur Kirche St. Peter und Paul verläuft.

Durch die Einkaufsstraße gelangen wir zur Konditorei Backstoltz. Die Bedienung ist unterhaltsam und die Auswahl an verschiedenen Kuchen, Suppen Quiches sehr originell und abwechslungsreich. Wir genießen unsere kleine Zwischenmahlzeit und machen uns danach langsam aber sicher auf den Rückweg. Durch die Altstadt und durch das Holländische Viertel geht es zurück zum Boot. Die anderen vier haben ja noch bis morgen Zeit wir allerdings haben noch 400 km bis Greven Heimweg zu bewältigen.

Mit dem Boot müssen nur noch ein paar km zurück gelegt werden und dann haben wir den Heimathafen Werder an der Havel wieder erreicht. Kurz noch die privaten Dinge vom Boot ins Wohnmobil gepackt und los geht es Richtung Heimat.

Ankunft halb eins in der Nacht – Wäsche in die Waschmaschine – halb zwei Wäsche aufhängen und ab ins Bett. Morgen früh klingelt der Wecker um sechs Uhr und die Fortsetzung lautet „AIDA 2014 Östliches Mittelmeer“

Quintessenz dieser Bootstour: Das Boot ist für eine Tour zu sechst ideal. Zu acht oder zehnt mag es funktionieren aber sicher nur bei gutem Wetter. Wir haben die Tour genossen und einen Einblick in die Seefahrt erhalten. Ich (Petra) wäre wenn denn dann lieber auf hoher See mit etwas mehr Seegang. Das allerdings mag Frank nicht – also bleiben wir lieber auf der Strasse und dem Wohnmobil treu oder aber wir genießen hin und wieder eine Tour mit der AIDA.

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