(NICHT)WEIHNACHTEN IN HAMBURG UND RELAXEN IN KALTENKIRCHEN

Unser Stellplatz an der Glacischaussee – im Hintergrund der Michel

Wie auch in den vergangenen Jahren lassen wir die allgemeine Weihnachtshektik hinter uns und fahren über die Feiertage nach Hamburg.

Am 23. Dezember erreichen wir noch vor Mitternacht „unseren“ Stellplatz auf der Glacischaussee gegenüber des Heiligengeistfeldes.

Da wir weder Strom noch Ver- oder Entsorgung benötigen sparen wir uns grundsätzlich die Kosten für einen Stellplatz. Es geht auch gut ohne!

Das HARD ROCK CAFE in Hamburg – immer einen Besuch wert
 

Kurz Um die Mittagszeit machen wir uns auf den Weg – erst einmal ans Wasser. Es ist seltsam aber vielleicht ergeht es euch genauso – an den Landungsbrücken spürt man tatsächlich den Duft der großen weiten Welt.

Es tut einfach gut hier zu sein. Wir laufen noch eine Weile durch die Gegend und ehe das HARD ROCK CAFE um 15 Uhr schließen wird wärmen wir uns hier für den Rückweg.

TIPP NR. 1 – Ein Besuch des HARD ROCK CAFE – und bei gutem Wetter die Aussicht von der Dachterasse genießen.

 

Der Himmel über dem Hamburger Hafen am Heiligabend – spektakulär schön!
 

Von den Landungsbrücken aus laufen wir im großen Bogen durch das Schanzenviertel, hier gibt es an diesem Nachmittag jedoch kaum Sehenswertes.

Die Straßen sind menschenleer und verlassen. Und so machen wir uns auf den Weg in unser rollendes Zuhause. Nach einem heißen Cappucino decken wir den viel zu kleinen Tisch mit all den Leckereien, die diesen schönen Tag für uns perfekt machen.

Weihnachten bei den Brocksens – drei Teelichter statt Weihnachtstrubel und unnütze Geschenke. Wir sind mehr als zufrieden, quatschen und hören Musik (keine Weihnachtslieder!) bis spät in die Nacht.

 

Die Holstentherme – im Sommer kommen wir sicher noch einmal wieder!
 

Am ersten Weihnachtstag lockt das Wetter nicht wirklich ins Freie und nach kurzen Recherchen entscheiden wir uns für einen Besuch der Holsten Therme in Kaltenkirchen. Eine sehr gute Entscheidung wie sich im Laufe des Tages herausstellen wird.

Mit TIPP Nr. 2 möchten wir einen Besuch dieser Freizeitanlage gerne weiter empfehlen. Speziell auch für Wohnmobilfahrer denn der Stellplatz an dieser Sauna ist sehr ruhig und kostenlos und eine Ver- und Entsorgungsstation liegt in unmittelbarer Nähe.

 

Der Aussenbereich der Holstentherme – Augenweide und Wohlfühloase
 

Pünktlich um 12 Uhr gehen wir vom Wohnmobilstellplatz hinüber zur Therme und erst nach mehr als acht erholsamen Stunden machen wir uns wieder auf den Rückweg.

Lobend möchten wir die Freundlichkeit des Personals, die Sauberkeit, die professionellen Aufgüsse und das ausgezeichnete Essen erwähnen. Ein rundherum perfekter Tag!

 

Neun Uhr morgens am 2. Weihnachtstag in Kaltenkirchen – der  herrliche Sonnenaufgang verspricht einen schönen Tag
 

Nach einem Cappucino machen wir uns auf den Weg zurück nach Hamburg und parken unseren Pössl wieder an der üblichen Stelle. Und auf geht´s zum Stadtrundgang. Vorbei an den Landungsbrücken laufen wir in Richtung Speicherstadt.

Die Sonne strahlt uns ins Gesicht und der hellblaue Himmel macht sich auf unseren Fotos besonders gut.

An diesem Wochenende gibt es allerdings nur Bilder vom Handy – die Hände sind in warmen Handschuhen verpackt.

 

Weihnachtsstimmung im CARLS
 

Zur Mittagszeit landen wir im „Carls“. Ein hübsches Bistro in unmittelbarer Nähe der Elbphilharmonie und unser

TIPP Nr. 2 – das „CARLS“: nettes Personal, hübsches Ambiente und leckere Kleinigkeiten machen einen Besuch lohnenswert.

 

Die unvollendete: Elbphilharmonie
 

Nach einem leckeren Salat und einem Elsässer Flammkuchen setzen wir unsere Wanderung fort. Und irgendwann wollen wir ja schließlich das Hamburger-3-Tage-Ticket nutzen.

Erfahrung die x-te – für gut geplante Tagesabläufe sind wir einfach zu spontan!

Unser TIPP Nr. 3 – mehr entdecken und weniger zahlen – so lautet der Slogan des Hamburg Ticket und bietet freie Fahrt mit Bus, Bahn und Fähren des HVV. Günstiger und bequemer kommt man in Hamburg nicht von einem zum anderen Ende!

 

Wie ein Luxusliner, der am Elbufer angelegt hat, steht das “Dockland” seit 2006 am Altonaer Fischereihafen
 

An den Landungsbrücken steigen wir in die Fähre der Linie 62 und schippern bis zum Dockland. Die Stufen hinauf reizen so ungemein und kurze Zeit später genießen wir die Aussicht von hier oben.

TIPP Nr. 4 – die Aussicht vom Dockland genießen! Dank seiner “Schiffsform” ist das sechsgeschossige Bürogebäude am Elbufer in Altona nicht nur ein Hingucker, sondern auch eine begehbare Sehenswürdigkeit.

Die 140 Treppenstufen aus Holz und Glas bis zur öffentlichen Plattform sind leicht zu bewerkstelligen und werden mit einem wunderschönen Ausblick belohnt. 

Mit der nächsten Fähre fahren wir über Finkenwerder und steigen zwei Stationen weiter in Neumühlen aus.

 

Wunderschöne Aussicht vom Altonaer Balkon
 

An der Anlegestelle Neumühlen liegt der im Jahr 1977 gegründete Museumshafen Oevelgönne mit seinen historischen Schiffen.

Direkt hinter dem Museumshafen liegen die kleinen bunten, teils hunderte von Jahren alten Kapitäns- und Lotsenhäuser am steilen Elbhang.

Wie es im Reiseführer beschrieben bieten sich für unseren Rückweg zum Fischmarkt zwei Varianten an – unten am Ufer entlang oder 30 Meter höher mit großartigen Ausblicken über die Elbe und auf den Containerterminal.

Wir wählen den Elbehochweg. Die Wergweisen leiten uns durch den Rosengarten, Donnerspark, Heinepark bis zum Altonaer Balkon.

 

Sehr übersichtlich und informativ: Das Fußgängerleitsystem in Hamburg
 

Hier genießen wir die Aussicht und freuen uns abermals über die Wahl unseres Urlaubszieles „Hamburg, unsere Stadt!“

Den gut leserlichen Hinweisschildern folgen wir weiter in Richtung Fischmarkt.

TIPP NR. 5An knapp 290 Schilderstandorten wird der Weg zu ca. 150 Zielen gewiesen, darunter Sehenswürdigkeiten, kulturelle Einrichtungen, U- und S-Bahnhöfe sowie Fähranleger. Diesen Schildern zu folgen ist einfach wie lehrreich.

Entlang der sehr schönen Elbuferpromenade gelangen wir zum Fischmarkt. Den kitschigschönen Sonnenuntergang an der Elbe fotografieren wir unzählige Male und können uns kaum los reißen. Die Bilder sprechen für sich.

Sonnenuntergang am Fischmarkt in Hamburg
 

Auf dem Parkplatz beim Fischmarkt entdecken wir ein Wohnmobil mit heimatlichen Kennzeichen. Wir wollen die Nachbarn nur kurz begrüßen sitzen aber keine zwei Minuten später bei heißem Kaffee zum Klönschnack in deren nagelneuem Wohnmobil. An dieser Stelle ein Dankeschön für die spontane Bewirtung und die nette Unterhaltung mit reichlich Fachsimpelei an die unbekannten Gastgeber.

Aber wir wollen ja noch weiter und landen kurze Zeit später (wieder einmal) HARD ROCK CAFE.

Viel passiert heute nicht mehr – der Tag war einfach nur schön und Qualität ist immer noch besser als Quantität.

 

Origineller Zapfhahn: Saxophon
 

Der beste Platz ist immer noch der an der Theke – so auch im HARD ROCK CAFE, Hamburg

Sonnenaufgang im Nebel
 

Die Sonne geht am folgenden Tag im Nebel direkt hinter dem Michel auf – ein bizarr schöner Anblick! Da wir am Abend mit lieben Freunden im Sauerland verabredet sind heißt es am Samstag Abschied nehmen – HAMBURG, wir kommen wieder!

Nachfolgend der Link zum Bilderbuch dieses Hamburg Besuches – viel Spaß beim Blättern < HIER KLICKEN >

Besten Dank für deinen Kommentar und bis zum nächsten Mal...