GEIERLAY – DEUTSCHLANDS LÄNGSTE HÄNGESEILBRÜCKE

GEIERLAY HÄNGESEILBRÜCKE – allein schon das Wort Hängeseilbrücke macht neugierig. Was verbirgt sich hinter oder unter Deutschlands längster Brücke? Wir schauen uns das einmal aus der Nähe an, klettern zur Krönung in der „Ehrenburg“ auf den Bergfried.

GEIERLAY IM HERBST

Kennt ihr schon Deutschlands länge Hängebrücke? Nein? Macht nichts wir bisher auch noch nicht.
Aber das wird sich an diesem Wochenende ändern. Kommt mit wir zeigen sie euch von allen Seiten und noch so einiges mehr.
UNSER ROLLENDES HOTEL – 120000 KM UND KEIN EINZIGES PROBLEM
Wir starten unsere Tour am Donnerstagabend und fahren bis an den Laacher See.
Die Nacht auf einem Park & Ride Parkplatz 60 km vor der „Geierlay Hängeseilbrücke“ ist ruhig und wie bestellt scheint am Freitagmorgen sogar die Sonne.
Das lässt ja auf ein goldenes Oktoberwochenende hoffen.
„Dichte Mist“ würde der Holländer sagen
Unterwegs wissen wir nicht ob jetzt Sonnenbrille oder Nebenscheinwerfer die Sicht verbessern. Die Sonne scheint grell durch den Nebel. Echt bizarr!

Punkt 10 Uhr erreichen wir noch vor dem großen Ansturm den Busparkplatz…

 

 

Viel größer als es auf diesem Bild zu sehen ist scheint uns Mörsdorf gar nicht zu sein

… laufen nach einem stärkenden Kaffee zunächst durch den Ort und mit einigen wenigen Besuchern zusammen auf dem gut beschilderten Weg zur „Geierlay“.

 

Wir sind ja sooo gespannt!!

Der Weg zur Geierlay und auch andere Wanderwege sind vorbildlich beschriftet

INFO: Seit Frühjahr 2015 ist Mörsdorf auch ein Etappenort des SAAR-HUNSRÜCK-STEIGES.

Mit KLICK auf´s Bild erfahrt ihr mehr.

 

Von verträumter Dorfidylle zum Wallfahrtsort?

Und direkt der erste TIPP für euch! Fahrt früh zur Geierlay und falls ihr mit dem Wohnmobil anreist haltet Ausschau nach den Hinweisschildern „Busparkplatz“.

Es gibt wenig Parkraum in Mörsdorf und rot-weiße Flatterbänder zeugen vom (verzweifelten) Versuch ein wenig Ordnung zu halten.

Die Besucherströme seit Eröffnung am 3. Oktober 2015 scheinen den kleinen Ort völlig überrannt zu haben.

Ein Besuch der Internetseite http://www.geierlay.de/ ist lohnenswert und informativ. Durch Klick auf die folgenden Bilder gelangt ihr auf verschiedenste Seiten die weitere Info und Eindrücke liefern.

 

 

360 m lang und 100 m tief: Geierlay Hängeseilbrücke

Aber zurück zu unserem Besuch. Durch den Ort und über die Felder laufen wir entlang informativer Informationstafeln und stehen endlich an der Brücke.

Sie wackelt ganz ordentlich aber die starken Stahlseile haben die „Sache“ im Griff

Den Erdmännchenalarm gibt es ja eigentlich nur an den Stellen an denen man klettern oder steigen kann aber das Erlebnis über diese Brücke laufen zu können fühlt sich verdammt genauso aufregend an.

 

Jetzt lassen wir aber die Bilder sprechen – schaut doch einmal wir schön sie ist!!

 

 

Ein tolles Erlebnis und gerne wieder: Geierlay

Mit „sie“ meine ich natürlich die „Geierlay“!

An dieser Stelle ist erst einmal ein „herzliches DANKE SEHR liebe Anja fällig“. Ohne deinen Reisetipp wären wir auf dieses Vergnügen vielleicht erst viel später aufmerksam geworden.

Solltest du nach Betrachten der Bilder den Wunsch verspüren deine Höhenangst zu therapieren – wir nehmen dich gerne an die Hand!

 

 

 

 

 

 

SCHWARZ WEIß VARIANTE…

Am Ende der Geierlay sind unzählige Bilder „im Kasten“ und wir wirklich begeistert.

Es ist sehr beeindruckend und faszinierend in einhundert Meter Höhe nur durch Drahtseile gehalten 360 Meter weit zu laufen.

 

Wie gefällt euch dieses Bauwerk? Seid ihr auch schon dort gewesen?

 

 

Entweder läuft man auf der Brücke wieder zurück oder aber man entscheidet sich den etwas längeren Weg durch den Wald zu nehmen.

 

Wir entscheiden uns für die zweite Variante und werfen noch ein paar letzte Blicke auf die Geierlay aus der Ferne.

 

Die Wanderung durch den Wald ist einfach wunderbar. Wir begegnen in den 1,5 Stunden lediglich einem weiteren Paar.

 

Die Farben des Laubes, die Ruhe und das Rauschen des Baches – eine perfekte Kombination.

In weiter Ferne und lichter Höhe: Geierlay
Gemütlicher Plüschsessel
Die ca. drei oder vier km laufen sich wie von selbst… eine Zeit lang verläuft der Weg entlang eines kleien Baches.

 

Gibt es im Herbst (viel) Schöneres als durch buntes Herbstlaub zu laufen?

 

Wir finden nicht – also ich (Petra) noch mehr als Frank.

 

 

Zweieinhalb Stunden später sind wir wieder im Dorf. Das Museumscafé hat leider nur am Wochenende geöffnet, schade!

 

 

 

 

Es bleibt uns nur auf den Kuchen zu verzichten und uns den Kaffee kurzerhand selbst zu kochen.

 

Danach fahren wir weiter zur Ehrenburg. Aber ehe wir dort ankommen entdecken wir die Hochlandrinder.

 

 

Sicherlich erst ein paar Wochen alt…
Bei Wind und Wetter auf der Weide und sich selbst überlassen…
Ob du wohl zum Friseur gehen solltest?
Sie sind soooo schön – oder nicht?

Wir fahren zunächst an den Rindern vorbei da es weder Parkplatz noch eine Wendemöglichkeit gibt.

 

Ich muß wohl einigermaßen enttäuscht geschaut haben als Frank nach einigen km kehrt macht und entgegen jeder Gewohnheit auf dem Radweg parkt. DANKE!!

 

Ich liebe Rindviecher und damit sind die Vierbeiner auf der Weide gemeint.

 

 

Der goldene Oktober wie man ihn sich vorstellt…
Vitaminbombe Hagebutte

Wir parken den Pössl in Buchholz und laufen von hier aus zuversichtlich in Richtung Ehrenburg.

 

Unterwegs treffen wir eine ehemalige Hamburgerin. Sie scheint sich gern zu unterhalten und tippt bei unserer Herkunft anhand des Dialektes direkt auf den hohen Norden. Naja fast richtig!

 

Sie erklärt uns den Vitamingehalt der Hagebutte und schwärmt von ihrer Hagebutten Marmelde mit Rotwein…

 

HAGEBUTTEN MARMELADE MIT ROTWEIN: Das Rezept gibt es AUF KLICK:

 

 

Sicherlich wäre diese Wanderung zur Ehrenburg  im Sommer oder am Vormittag eine schöne Tour gewesen aber nicht im Oktober am späten Nachmittag.

 

 

Nein, das ist nicht die Ehrenburg! Dorthin laufen ich jetzt gleich – komm mit!

 

Und so kehren wir nach einigen Kilometern um und fahren bis zur Burg. Frank kocht den Kaffee und ich mache mich auf den Weg zur Burg. Jobcharing!

 

 

Bitte recht freundlich

Das nenne ich Begrüßung. Auf dem Weg zur Burg läuft mir ein Burgfräulein fröhlich lachend entgegen. Wie nett!

 

 

Die wildromantisch gelegene Burg der Ehrenberger Ritter birgt mit ihrer urwüchsigen Schönheit eine Fülle von Reizen.

 

 

Der trutzigen Wehrhaftigkeit ihrer hoch aufragenden Türme und der Romantik ihrer malerischen Winkel kann man sich kaum entziehen.

 

Erfreulicherweise bin ich fast alleine in den Kellergewölben und später oben im Turm unterwegs. Ein ganz klein bisschen unheimlich ist es schon…

 

 

 

 

Rapunzel Rapunzel lass dein Haar herunter… So ähnlich wie auf dem Bild stellt man sich diesen Turm in dem Rapunzel wohnt vielleicht vor.

 

Rund sechzehn Meter hoch überragt der vermutlich Mitte des 14. Jahrhunderts erbaute zweitürmige Bergfried das Plateau der Ehrenburg.

 

 

Beste Aussichten vom Turm der Ehrenburg

Mir sagt der Turm allerdings „Dort oben gibt es eine gute Aussicht! Also nix wie hin!“

 

Und da gibt es kein Halten da müssen die schmalen steilen Stufen erklommen werden. Erdmännchenalarm!

 

 

TIPP: Die 3,50 Euro Eintrittsgeld sind aus meiner Sicht gut investiert.

 

 

Wohin fahren wir jetzt? Kurz ein Blick in die Karte und die Entscheidung fällt auf Cochem.
Cochem an der Mosel… Jawohl!
Bedingt durch eine Baustelle bei Löf müssen wir zwar einen großen Bogen fahren aber wir haben Zeit und unsere Lieblingsmusik lässt keine Langeweile aufkommen.
In Cochem ist der Stellplatz ist auch bald gefunden und der Irish Pub „THE PINT“ ist welch Glückes Geschick direkt um die Ecke.
Wir sagen da mal „gute Nacht“ aber vorher noch kurz die Info das wir morgen einen ganz besonders schönen Tag in Cochem verleben. Wir fahren auf den Berg, wandern zur Burg und schlendern in die Altstadt. Zum „Feierabendbierchen“ fahren wir weiter bis Bad Neuenahr-Ahrweiler. Schaut also wieder vorbei!

15 Kommentare

  1. Die Burg find ich klasse, da wär ich sofort dabei 😀 Bei der Brücke bin ich mir nicht so sicher… Da hab ich dann doch ganz schön Höhenangst 😀 Die schottischen Hochlandrinder sind toll <3

    1. Ach du Ärmste das tut mir leid… Aber glaube mir Julita beim Bilder anschauen bist du relativ sicher
      Wir haben eine liebe Freundin mit ähnlicher Höhenangst… Ich persönlich leide am Gegenteil. Alles was hoch ist begeistert und fasziniert mich ich war ganz traurig als wir im Frühjahr den http://youtu.be/DGeIrgDZezM verpasst haben…

  2. Liebe Petra, ich war leider noch nicht in Geierlay oder Umgebung, das kommt aber auf jeden Fall auf meine Liste – denn du hast mir gerade richtig Lust darauf gemacht! 🙂
    Liebe Grüße, Karina

    1. Hey Karina,

      fein freut mich sehr das ganze Wochenende war wie ein kleiner Urlaub und durchaus empfehlenswert. Bin gespannt wie es dir ggf. gefällt. Wünsche dir vorsorglich schon mal viel Spaß Liebe Grüße Petra

Besten Dank für deinen Kommentar