Happy Rizzi House in Braunschweig

BRAUNSCHWEIG – SILBERMOND SEI DANK UND ÜBERALL DIESE LÖWEN

Seid ihr schon einmal in Braunschweig gewesen? Ja, prima, da wisst ihr ja wie schön diese Stadt an der Oker ist. Den anderen sei diese sehenswerte Stadt ein Besuch empfohlen. Wir zeigen euch nachfolgend die Altstadt, den Dom, viele sehr gut erhaltene Fachwerkhäuser und ein ganz besonders buntes happy Bilderbuchhaus. Begleitet ihr uns in die Löwenstadt?

„Fahren wir heute noch oder doch lieber erst morgen früh?“ lautet am Freitagnachmittag die spannende Frage und liefert dem regelmäßigen Leser auch gleich die Antwort auf die nicht gestellte Frage warum das Erscheinungsdatum der letzten Reiseberichte schon so lange zurückliegt. Natürlich waren wir unterwegs.

Da ich (Petra schreibt) allerdings drei „Wochen am Stück“ meinen werten Kollegen urlaubsvertreten durfte blieben die weitentfernteren Ausflüge erst einmal aus.

Damit ihr schon ein wenig Vorgeschmack bekommt streue ich ein paar Bilder des Tages in den Text. Habt Spaß ihr Lieben…

 

Gewichtig Gillideckel Braunschweig

 

 

Für den 19. August liegen seit Monaten die Tickets für das „Silbermond Livekonzert“ im Handschuhfach und warten nur darauf uns nach Braunschweig zu locken. Heute ist es endlich soweit.

 

WOHNMOBIL STELLPLATZ BRAUNSCHWEIG

 

Also zotteln wir am Freitagabend los und finden (logisch!) einen überfüllten Stellplatz in Braunschweig vor. Für den Fall, dass ihr diese schöne Stadt besuchen möchtet liefere ich euch hier einmal die Info:
Ein gut befestigter Platz für 16 Reisemobile mit einer Ver- und Entsorgung erwartet Euch am Rande einer Parkanlage an der Theodor-Heuss-Straße. 

  • Stellplatznutzung und Entsorgung sind kostenlos.
  • 10 Minuten Frischwasser kosten 1 €
  • Zwei Stromsäulen mit je 8 Steckdosen vorhanden. Nutzungskosten 1 € für 8 Stunden Strom.

Anfahrt: BAB 391 –Abfahrt BS–Gartenstadt
Koordinaten: 52°14’58,6″N   10°31’05,7″E

Weitere Info findet ihr mit Klick bei Pro Mobil

Wir sind nicht die einzigen die diesen Stellplatz überfüllt vorfinden. Mit uns kreisen zwei weitere „um den Block“ und andere stehen bereits unweit am Straßenrand.

Wir packen unser Rollhotel ebenfalls an den Straßenrand und verkriechen uns um kurz vor 23 Uhr in die Federn. Gute Nacht!

Die Wettervorhersagen sind für dieses Wochenende alles nur nicht berauschend. Bei guten Prognosen reicht mir eine Wetter App – bei schlechten kontrolliere ich alle!! Irgendwer muss doch etwas Positives melden.

Nicht so an diesem Wochenende, wundert uns zwar aber nun denn. Schauer, bewölkt, Regen – das liest sich alles wenig Open-Air-Konzert kompatibel. Das wird schon noch…

 

„Der einzige Mist,
auf dem nichts wächst,
ist der Pessimist“

Theodor Heuss

 

Soviel dazu. Am nächsten Morgen ist es zwar nicht der blaue Himmel und auch nicht die Sonne die uns wecken sondern der vorbei rauschende Straßenverkehr.

Nach einem gemütlichen Kaffee suchen und finden wir direkt an der Volksbank-Brawo-Bühne am Raffteich ein ruhiges Plätzchen für die kommende Nacht.

 

Einige Ultrafans sitzen doch tatsächlich schon um halb elf vor dem Eingang um die besten Stehplätze zu erhaschen. Das nenne ich Einsatz!

 

Unser Einsatz folgt um kurz vor elf, als wir beschließen statt der Buslinie 418 (fährt regelmäßig – Klick für mehr Info) unseren gesunden Füßen zu vertrauen.

„Bus oder zu Fuß“ lautet die Frage der besseren Hälfte und „auf den Bus müssen wir noch 7 Minuten warten, also los!“ meine Antwort.

Wie ihr wisst sind wir schon viel herumgekommen, aber über vier km schnurstracks durch eine schöne Allee gerade aus laufen und an der Strecke ebenso viele Bushaltestellen wie Kleingärten entdecken (mindestens vier eher mehr!) ist auch uns neu.

 

Wir machen jetzt keine Reklame für „frei campen“, aber solltet ihr nach Braunschweig fahren und keinen Platz auf dem oben genannten Stellplatz finden – wir werden beim nächsten Mal direkt wieder hierher fahren um eine ruhige Nacht zu verbringen.

Sollte jemand aus dem Braunschweiger Planungsausschuss diese Worte lesen hier meine Empfehlung: Baut einen Wohnmobilstellplatz im Grünen für mindestens 40 besser 60 Wohnmobile nahe der Stadt – es freut die Wohnmobilfahrer und bringt der Stadt merkbar mehr Besucher.

Zurück zu unserem Weg in die Stadt. Rechts des Weges ist der Parkplatz bereits für die Konzertbesucher mit weiß-rotem Flatterband abgegrenzt. Gut sieht die nasse Wiese nicht aus.

Hoffentlich regnet es nicht noch mehr! Wir sind auf jeden Fall mit Regenjacken im Rucksack auf alles vorbereitet.

 

LÖWENSTADT BRAUNSCHWEIG – FORSCHUNGS- UND UNIVERSITÄTSSTADT IM GRÜNEN

 

Mit etwa 250.000 Einwohnern ist Braunschweig die zweitgrößte Stadt Niedersachsens und liegt zwischen dem Harzvorland und dem norddeutschem Flachland an der Oker.

Seit der Stadtgründung durch Heinrich den Löwen wurde Braunschweig über die Jahrhunderte durch die Welfen und die Hanse geprägt.

Heute ist die Region Braunschweig ein bedeutender europäischer Standort für Wissenschaft und Forschung.

Wer hätte gedacht oder gewusst, dass Braunschweig innerhalb der Europäischen Union seit 2007 die intensivste Region in Bezug auf Forschung und Entwicklung ist?

Der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft verlieh Braunschweig für das Jahr 2007 den Titel „Stadt der Wissenschaft“.

Das Mittelalter wird in den verwinkelten Gassen des Magniviertels mit kleinen Fachwerkhäusern oder auf dem Burgplatz mit seinen historischen Gebäuden ebenso erlebbar wie das urbane Lebensgefühl in der pulsierenden Einkaufsstadt auf den innerstädtischen Plätzen.

Und genau das schauen wir uns heute einmal aus der Nähe an.

Um 12 Uhr erreichen wir den Eulenspiegelbrunnen. Nicht dass er allein den weiten Weg gelohnt hätte, aber er ist der erste Punkt auf dem Braunschweiger Stadtplan den wir erreichen.

 

EULENSPIEGELBRUNNEN

 

Der am Bäckerklint erbaute Brunnen erinnert an Till Eulenspiegel, der im Jahre 1300 in der Nähe Braunschweigs das Licht der Welt erblickt haben soll.

Er gilt als Ur- und Sinnbild unverwüstlicher, lachender Lebensbejahung. In unmittelbarer Nähe des Brunnens befand sich bis 1944 die Bäckerei, in der Till, dem Volksbuch zufolge, als rechter Schalk Eulen und Meerkatzen gebacken haben soll.

Durch die Gassen und ein wenig im Zickzackkurs erreichen wir kurze Zeit später den Wochenmarkt am Altstadt Rathaus.

 

ALTSTADTMARKT

 

Der Wochenmarkt auf dem Altstadtmarkt ist Braunschweigs ältester und traditionsreichster Wochenmarkt umgeben von schmucker historischer Kulisse.

Mit mehr als 50 Marktständen ist er einer der größten Märkte der Löwenstadt.

Da wir weder frische regionale Erzeugnisse, Bioprodukte, Spezialitäten und saisonale Obst- und Gemüsesorten kaufen wollen reicht uns ein Blick von oben und aus der Ferne.

Für euch zur Info – dieser Markt findet am Mittwoch und Samstag von 8-13 Uhr statt.

 

GEWANDHAUS

 

Auf dem Weg zum Altstadtmarkt begrüßt uns der prächtige Ostgiebel des Gewandhauses. Die nördliche Fassade ist dem Altstadtmarkt zugewandt und dort befindet sich auch die Treppe auf der man den ganzen Marktplatz überschauen kann.

Die wenigen Stufen hoch lohnen nicht nur wegen der Aussicht, sondern auch wegen des prächtigen wie farbenfrohen Renaissanceportal, welches sich früher an der Hagenmarkt-Apotheke befand. Ist es nicht wunderschön?

In der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts, der ersten Blütezeit der Altstadt Braunschweigs als Handelsmetropole des Mittelalters, reichten die Räumlichkeiten in den Häusern der Handwerker und Kaufleute sowie auf den Höfen der Innungen nicht mehr aus um die in der Stadt hergestellten Güter zu lagern.

Insbesondere traf dies auf die braunschweigischen Tuchwaren zu.

Aus diesem Grunde entschloss sich die Bürgerschaft dafür ein neues, großzügiges Gebäude zu errichten, das gleichzeitig auch als Sitz der städtischen Kaufleute und der wichtigsten Zünfte dienen sollte.

Erstmals urkundlich erwähnt wird es dort 1307. Im Jahre 1329 erhielt es einen Weinkeller und wurde 1352 mit einem Schankprivileg versehen, was den Gewölbekeller zum ältesten Gastronomiekeller Niedersachsens macht.

Im Mittelalter genoss man dort Bier, Wein und Braunschweiger Mumme.

Neben Handels- diente das Gewandhaus auch Repräsentationszwecken. Es war ein Ort für Versammlungen und Festlichkeiten.

Macht und Reichtum der Gewandschneider, die die älteste und vornehmste Gilde der Stadt stellten, drücken sich im Bau des Gewandhauses aus.

Als Folge zahlreicher Luftangriffe im Jahr 1944 brannte das Gewandhaus bis auf die Ostfassade vollständig aus. Im Jahr 1976 wurde die Fassade des Gewandhauses renoviert.

 

BRAUNSCHWEIGER ELLE

 

Die Gewandschneider verkauften im Gewandhaus ihr Tuch abschnitt- oder ballenweise in den sogenannten “Wandbuden”.

Um Käufer wie auch Verkäufer vor Betrügern zu schützen, wurde bereits im 16. Jahrhundert ein „genormtes“ Längenmaß in Braunschweig eingeführt: die „Braunschweiger Elle“.

Sie misst 57,07 cm und befindet sich seit alters her gegenüber des Gewandhauses, fest verankert am zweiten Pfeiler des Altstadtrathauses.

 

Anmerkung: Die “Schüttorfer Elle” misst stolze 68 cm! In der Zeit der Leineweberei, als das metrische System noch unbekannt war, diente es als amtliches Richtmaß für Zeugwaren.

Nicht nur in Schüttorf (in der schönen Grafschaft Bentheim, meine Heimat), sondern auch in den Nachbarstädten Lingen, Rheine und Ochtrup.

Wissen am Rande: Die ägyptische Elle betrug zarte 0,45 cm während die Leinenelle am Staphansdom stolze 0,896 m betrug. Hat diese Information euer Interesse geweckt – mit Klick macht Wikipedia euch durch die ellenlange Geschichte der Elle noch schlauer.

 

DER KOHLMARKT UND SEIN BRUNNEN

 

Der Kohlmarktbrunnen, im Spätmittelalter auch Ulrichsbrunnen genannt, befindet sich auf dem Kohlmarkt.

Der unter Denkmalschutz stehende Zierbrunnen wurde 1868/69 nach Plänen des Architekten Oskar Sommer im Stil der Neorenaissance errichtet.

Der Kohlmarkt ist ein zentraler Marktplatz und gehört zu den ältesten Siedlungsgebieten innerhalb Braunschweigs.

Die ältesten siedlungsgeschichtlichen Funde lassen sich in das 9. Jahrhundert datieren. Weitere Info zum Brunnen findet ihr mit Klick hier.

Lesenswert, da irgendwie unterhaltsam, ist die dort verfasste und detailliert aufgeführte Entlohnung der Arbeiter, die seinerzeit den Brunnen gebaut haben.

Und während ihr vielleicht den Text lest schlendern wir weiter durch die von Fachwerkhäusern gesäumten Gassen und landen, wie könnte es anders sein, im Wirtshaus. Ja, liebe Namensvetterin in der Schweiz, das bisschen was wir essen sollten können wir auch trinken. Denn:

 

„Mittags um eins macht jeder seins“

 

Wir gönnen uns ein frisch gezapftes Schwarzbier. Lecker! Und kaum haben wir uns ob des Windes ins Innere, bzw. in den überdachten Vorhof verzogen fängt es an zu regnen.

Auch nicht schlimm. Hier sitzen wir trocken und können das Bierchen (sind 0,5 l noch ein „chen“?) in Ruhe trinken.

 

 

HAPPY RIZZI HOUSE

 

Danach gibt es kein Halten mehr. Ehe wir Braunschweig verlassen möchte ich auf jeden Fall das Happy RIZZI House sehen.

 

Diese farbenprächtige „Villa Kunterbunt“ wurde von dem US-amerikanischen Künstler James Rizzi (1950–2011) entworfen und vom Braunschweiger Architekten Konrad Kloster umgesetzt.

Das Gebäude ist mit Pop-Art-Malereien gestaltet. Häufigstes Motiv an der Fassade sind die fröhlichen Gesichter. Darüber hinaus findet man weitere wiederkehrende Motive wie u.a. Herzen, Augen, Sterne und Vögel.

 

In der Reihe „Die schönsten Bauwerke Deutschlands“ der Zeitschrift Hörzu wurde das Rizzi-Haus per Leserwahl zu einem der 100 schönsten Bauwerke gewählt. Und wir finden: zu Recht.

Mein erster Gedanke „Weihnachtsplätzchenförmchen auf bunter Knetmasse“. Der zweite Gedanke „Hier möchte ich wohnen!“ Dritter Gedanke „wer soll morgen bloß die ganzen Bilder sortieren?“

Gesagt und getan laufe ich zweimal um das ganze Gebäude herum und bin total begeistert. So viele schöne Fenster, Herzen und Gesichter.

Ein wenig erinnern mich die Bilder an jene von Guillermo Mordillo – je länger man schaut desto mehr entdeckt das Auge.

 

BRAUNSCHWEIGER SCHLOSS

 

Als ich mich endlich vom fröhlichen bunten Haus losreißen kann ist es bis zum Braunschweiger Schloss nicht weit.

Das Braunschweiger Schloss liegt am Bohlweg im Zentrum der Stadt. Seine Vorgängerbauten waren von 1753 bis zum 8. November 1918 die Residenz der braunschweigischen Herzöge aus dem Hause der Welfen.

Der erste Bau wurde ab 1717 errichtet, 1791 vollendet und in der Nacht vom 7. auf den 8. September 1830 niedergebrannt.

Im Jahre 1841 wurde ein zweiter Bau errichtet. Dieser wiederum wurde durch schwere Luftangriffe während des Zweiten Weltkrieges stark beschädigt und 1960 endgültig abgerissen.

 

Von 2005 bis 2007 entstand an dieser Stelle ein Neubau, die Kombination des Einkaufszentrums „Schloss-Arkaden“ mit der optischen Rekonstruktion der Außenfassade des Braunschweiger Residenzschlosses.

80 Prozent der Grundfläche der Schlossrekonstruktion sind von der Stadt angemietet und werden kulturell genutzt, unter anderem als Stadtbibliothek und Schlossmuseum. Oben thront mittig die Braunschweiger Quadriga.

 

Auf dem Weg zum Dom fällt uns noch das Gebäude der Bezirksregierung auf. Gegenüber auf der anderen Straßenseite (vor dem Hotel Deutsches Haus) stehen ein paar Löwen, die mir quasi ins Objektiv springen. Naja nicht direkt springen, aber er macht sich doch gut im Vordergrund – oder?

Frank entdeckt derweil eine makabre Kombination. Sehr ihr was ich meine? Ich habe es auch nicht gleich entdeckt…

Wenn ich in diesem Leben einen Wunsch frei hätte, glaubt mir, genau das wäre mein innigster Wunsch: Von der Lebenslust direkt in die Urne! Ok, natürlich nicht in absehbarer Zukunft, aber wenn, denn dann.

 

BRAUNSCHWEIGER DOM

 

Die ehemalige Stiftskirche St. Blasii auf der südlichen Seite des Burgplatzes ist heute evangelisch-lutherischer Dom.

Er wurde von Heinrich dem Löwen nach Rückkehr von seiner Palästina-Fahrt in den Jahren 1173 bis 1195 als dreischiffige Gewölbebasilika anstelle einer älteren Anlage errichtet. 

Heinrich der Löwe bestimmte diese Kirche als seine Grabstätte, wo er 1195 auch neben seiner Gemahlin Mathilde bestattet wurde. Auch die Grabstätte Ottos IV., deutscher Kaiser und König, Sohn Heinrichs des Löwen befindet sich im Dom.

 

Leider findet während unseres Besuches auf dem Burgplatz das Musiktheater Open Air statt. Schön für die Gäste, weniger günstig zum Fotografieren.

Zwischen Dom, Burg Dankwarderode und dem Landesmuseum wird eigens für diesen Anlass eine 1.300 Zuschauer fassende Arena errichtet, die in historischer Kulisse das passende Ambiente für ein einzigartiges Musiktheatererlebnis unter freiem Himmel liefert.

 

Mir stechen die Parkbänke auf Löwenrücken liegend ins Auge. Die kann man auch aus der Nähe fotografieren… hoppla, wenn man nicht gerade von einem anderen Touristen angerempelt wird. Nee, das ist jetzt hier so gar nicht unser Ding… bloß weg hier.

Langsam aber sicher macht sich bei uns auch die Vorfreude auf das Silbermond Konzert bemerkbar. Wie ihr wisst, oder euch denken könnt, laufen wir die 5 km selbstverständlich zum Pössl zurück.

Erinnert ihr auch an die Bilder des Altstadtmarktes von heute Vormittag? Zeltdach an Zeltdach ließ keinen Pflasterstein erkennen. Und jetzt? Wie von Zauberhand ist der riesige Platz wie leergefegt.

Am Rollhotel angekommen schauen wir bei einer Tasse Kaffee dem Treiben auf dem Parkplatz zu. Die meisten Besucher sind weiblich und „um die 20 Jahre jung“. Einige ältere Konzertbesucher können wir doch noch entdecken, im Gefolge die Silbermond begeisterten Kinder.

Wir sind weder nahe der 20 noch haben wir Kinder bei uns. Ganz klar, wir ziehen den Altersdurchschnitt wieder einmal gewaltig nach oben. Wen kümmert es? Uns jedenfalls nicht.

Da es sich um ein Open Air handelt und es keinerlei Sitzgelegenheiten geben wird können wir uns noch relaxed bis halb acht gedulden.

Die Vorband nehmen wir nicht so wirklich wahr und um halb neun ist es endlich soweit.

Die Silbermond Sängerin Stefanie Kloss wundert sich erst einmal über das Wetter. „Leute was macht ihr? Zwei Tage nur Regen und jetzt strahlend blauer Himmel!“ Und wir denken so bei uns „das hätten wir dir vorher sagen können“ behalten es aber für uns.

Bei “Fury” in Bad Segeberg hatten wir das gleiche Glück!

 

Die Band fängt an zu spielen, und als der Gesang einsetzt, drehen sich hunderte Zuschauer weg. Rücken zur Bühne. Der Grund: Silbermond-Sängerin Stefanie Kloß läuft durchs Publikum auf die Volksbank-Brawo-Bühne. So überraschend wie der Auftakt ist so verläuft auch das komplette Konzert.

 

Gänsehaut pur wechselt sich mit Chorgesängen der Fans ab und als die letzten Töne verhallen verlassen 6000 Fans glücklich und zufrieden das Gelände. Schön war´s! Danke Silbermond!

Und noch einmal Danke dafür, dass du uns nach Braunschweig gelockt hast! Diese historische Stadt an der Oker werden wir gewiss ein zweites Mal besuchen.

Hier könnt ihr euch gerne zu einem aktuellen Video klicken. Unsere eigenen muss ich noch zurecht schnibbeln.

Und während euch das großformatige Bilderbuch “BRAUNSCHWEIG QUERBEET” angeschaut habt ist auch die Fortsetzung fertig gestellt.

Was passiert, wenn man mit dem Wohnmobil auf dem Parkplatz am „Freibad Raffteich“ in Braunschweig steht und bei Google Maps nach naheliegenden Sehenswürdigkeiten Ausschau hält?

Man erhält nicht nur den Tipp sich das Schloss, die Altstadt und das Rathaus in Braunschweig anzuschauen, sondern auch „Klein Venedig“ in Wolfenbüttel. Und genau das haben wir gemacht. Klickt euch gerne direkt rüber oder schaut wieder vorbei.

Denkt bis dahin wie immer daran:

 

ES GIBT NICHTS GUTES

AUSSER MAN TUT ES

Hauptsache glücklich und jede(r) wie er/sie mag

 

Ihr habt Fragen, Anregungen, Kritik oder Korrekturen? Fein, nur her damit – ich freue mich über Mails und Kommentare. Das Formular wie immer am Ende der Seite.

 

 

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