ANDALUSIEN RUNDREISE – VON MARBELLA BIS GIBRALTAR

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Tag zwei der Rundreise (DI 2.12.2014) Der Minireisekocher bewährt sich bestens. Wie gewohnt kocht Frank uns morgens den „Guten-Morgen-Kaffee“ oder auch zwei oder drei und so startet es sich dann doch gleich viel besser in den Tag. Wir sind beide keine „Frühstücker“ aber ohne Kaffee geht morgens gar nicht. Frisch fröhlich fahren wir im Modus „Autobahn meiden“ zum ersten Tagesziel: Castellar de la Frontera. Im Reiseführer wird geradezu von diesem Ort geschwärmt aber irgend etwas scheint da nicht zu stimmen. Wir laufen und laufen aber die 70 schnuckeligen Häuser welche dicht an dicht auf der Kuppe eines Berges erbaut wurden sind nicht zu finden. Egal, fürs Erste!

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Die Burg von Castellar de la Frontera

Wir sitzen in der Sonne und schauen den Einheimischen bei der Arbeit zu. Bereits gestern in Ronda und auch in Marbella war uns aufgefallen wie fleißig überall gestrichen und renoviert wird. Für die nächste Saison? Sprechenden und auch lesenden Menschen kann geholfen werden und so schaue ich zurück am Leihwagen noch einmal genauer in den Reiseführer – oh Mann, es ist doch ganz einfach! Wir müssen hoch zur Burg. Wir folgen von der Landstraße A 405 den Schildern Richtung Castillo de Castellar und parken den Wagen vor dem Burgtor und dort stehen dann auch die hübschen weißen Häuser innerhalb der maurischen Festung (13./14. Jh.). Die schmalen Gassen sind mit Kletterpflanzen bewachsenen und schon dafür lohnt der Weg hinauf. Zusätzlich entlohnt der Blick vom Mirador auf den Stausee. 1971 verließen die damaligen Bewohner das Castillo und bauten sich ein neues Dorf in der Ebene und Aussteiger zogen in die leer stehenden Häuschen. Rein zufällig kommen wir mit einer deutschen Bewohnerin ins Gespräch und erfahren etwas mehr über das Leben hier oben in der eher einsamen Gegend. Nachfolgend einige Aufnahmen die leider nur einen kleinen Eindruck vermitteln können. Einen Besuch der Festung Castellar de la Frontera möchten wir gerne weiter empfehlen. Beim nächsten Besuch laufen wir zu Fuß hoch!

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In den Gassen von Chastellar de la Frontera

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Blick von der Burg auf den Stausee „in echt noch viel schöner!“

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Blick von der Burg ins Landesinnere – unvergesslich schön!
Aber jetzt fahren wir erst einmal weiter Richtung Gibraltar!!
Bild unten einer der bekanntesten Felsen weltweit und somit auch das Erkennungszeichen von Gibraltar

Weltberühmt – der Felsen von Gibraltar

Unsere Betten für diese Nacht haben wir im Hostal Carlos I in La Linea (38,00 Euro, sauber, nett und zental) gebucht. Wir stellen die Koffer kurz ab und machen uns auf den Weg nach Gibraltar. Den ersten Versuch den Wagen an der Grenze zu parken haben wir verworfen. Insgesamt gibt es dort eine riesige Baustelle und der Versuch eines „Trickbetrügers“ uns 20 Euro für den Parkplatz „abzuluchsen“ hat uns diese Variante verdorben. Dann eben zu Fuß – ist ja um die Ecke. An der Grenze können wir aber den Ausführungen eines Veranstalters nicht widerstehen und buchen eine Rundfahrt incl. Eintrittsgelder für die „MICHAELS CAVE“ Tropfsteinhöhle, den GREAT SIEGE TUNNEL (Verteidigungsanlage vom Ende des 18. Jhs), Stopp am APE´s DEN und dem UPPER ROCK. Der Fahrer fährt uns zu allen wichtigen Punkten der Insel und erklärt uns nebenbei reichlich zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten und zur Geschichte der Insel. Das Wetter könnte nicht besser sein und wir genießen sowohl die teilweise rasante Fahrt den Berg hinauf als auch die umwerfende Aussicht.

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Für einen Gibraltar Besuch sollte man mindestens einen Tag einplanen. Gibraltar gehört nicht zu Spanien, sondern zu Großbritannien. Gesprochen wird überwiegend englisch, die Kultur ist britisch, das Pfund ist die bevorzugte Währung, es wird aber auch der Euro akzeptiert. Gibraltar ist 6,5 km²groß und zählt ca. 30.000 Einwohner.

Der Fels von Gibraltar ist ein monolithischer Kalksteinfels, der den größten Teil der Halbinsel Gibraltar an der Südwestspitze Europas umfasst. Er gilt als einer der berühmtesten Felsen der Welt. Der größte Teil des Felsens ist Naturschutzgebiet und bietet über 250 Berberaffen eine Heimat.

Nachfolgend einfach in lockerer nicht chronologischer Reihenfolge unsere Eindrücke von Gibraltar in Bildform. Und auf <KLICK HIER > geht es zu noch mehr Bildern dieses Tages

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Die Affen sind ziemlich dreist – auf Autos klettern sie besonders gerne!!
2014-12-02 Andalusien Von Marbella bis Gibraltar (73) Ganz schön nah kommen diese Affen also Vorsicht

Gibraltar ist der einzige Ort in Europa, an dem Affen (Tierart: Berberaffe oder Magot, Macaca silvanus) freilebend vorkommen. Deswegen nennt man Gibraltar auch den „Affenfelsen“. Die Affen werden zwar allgemein als freilebend bezeichnet; der Sache nach sind es aber mittlerweile Haustiere, die regelmäßig von Menschen gefüttert werden.

Tropfsteinhöhle zu zweit… herrliche Ruhe!!

Als nächstes steht der Besuch der St. Michael’s Cave, etwa auf halber Höhe unserer Rundtour auf dem Programm. Sie ist die berühmteste der Höhlen auf Gibraltar und der Besuch lohnenswert. Danach besichtigen wir die Great Siege Tunnels, zu deutsch die Großen Belagerungstunnel. Es handelt sich hier um eine massive Tunnelanlage im nördlichen Teil des Felsens von Gibraltar.

2014-12-02 Andalusien Von Marbella bis Gibraltar (128)Great Siege Tunnels, zu deutsch die Großen Belagerungstunnel.

Die Tunnel wurden ab dem Jahre 1782 in den Berg getrieben und richteten sich vornehmlich auf die Landzunge, die das spanische Festland mit dem britischen Territorium verbindet. Bei schlechtem Wetter hätten wir uns wahrscheinlich bei beiden Sehenswürdigkeiten länger aufgehalten aber nicht bei strahlendem Sonnenschein und der herrlichen Aussicht. Beim nächsten Besuch planen wir auch hier mehr Zeit ein, festes Schuhwerk, gefüllter Rucksack und auf geht’s… aber wie gesagt leider erst beim nächsten Besuch. Eine organisierte Tour ist mit 75 Euro (wir waren die einzigen Teilnehmer in einem 9-Sitzer- Bus) sicher nicht billig dafür waren wir aber auch an allen Stationen fast alleine und konnten uns in Ruhe umschauen.

Guiness geht immer

Nach einer Stärkung im Hotel machen wir uns abends noch einmal auf Erkundungstour durch La Linea und landen im Irish Pub „um die Ecke“. Nettes Lokal mit guter Musik und zivilen Preisen.

Morgen geht es weiter nach Tarifa und Cadiz, also dran bleiben.

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