Maria Wörth von oben

AM WÖRTHER SEE UND DURCH SLOWENIEN

Waren wir gestern noch am Millstätter See so führt uns der heutige Tag um den Wörther See, läßt uns in schwindeliger Höhe Ausschau halten und des Nachts ein wenig verzweifeln… aber lest selber.

Da wir den Campingplatz erst mittags verlassen müssen darf Frank zur Feier des Tages ausschlafen. 

Beim Thema „Ausschlafen“ bin ich völlig talentfrei und fang dem Vogel schon eher mal den Wurm vor der Nase weg.

Durch Velden am Wörther See Durch Velden am Wörther See

 

Über die L69, B 100/83 fahren wir in südöstliche Richtung. Heute wollen wir uns den Wörther See ein wenig anschauen. Und nach kurzer Fahrzeit scheint auch diesmal der Weg schon wieder das Ziel zu sein.

„Himmel-die-Berge“ die Landschaft ist so unglaublich schön. Das Wetter könnte nicht besser sein und dementsprechend sind wir gut gelaunt und genießen die Fahrt, diese Reise und das Leben im Allgemeinen.

Wir fahren am nördlichen Ufer des Wörther See entlang und machen den ersten Stop des Tages in Velden.

 

Nach einem kleinen Rundgang und nachdem das Lebensmitteldepot wieder aufgefüllt ist fahren wir weiter am Nordufer des Wörther See entlang.

Ich schaue während dessen im Stellplatzführer nach geeigneten Plätzen.

Ein Hinweisschild „CAMPINGPLATZ“ am Straßenrand weckt unser Interesse, aber leider hat dieser Platz Mittagspause und wir haben keine Lust zu warten und fahren kurzerhand weiter.

Pössl macht Pause in Maria Wörtham Wörther See Pössl macht Pause in Maria Wörth am Wörther See

 

Dann entdecke ich auf dem Berg gegenüber vom See den Aussichtsturm Pyramidenkogel. Das nutzt jetzt gar nichts – da muss ich erst einmal hoch. Erdmännchenalarm!!

Wie schon öfter erwähnt – die einen haben Höhenangst (Gruß an Anja) die anderen (also u.a. ich) müssen auf alles was irgendwie hoch ist unbedingt drauf klettern.

Stufen, Leitern, Türme, Steilklippen und Mauersims – es kann gar nicht hoch genug sein! Ob ich früher ein Erdmännchen mit Auftrag „Feinde sichten“ war? Man weiß es nicht… Könnte ja sein!

Also fahren wir um den See herum und steuern aber erst einmal Maria Wörth an.

Postkartenmotiv: Maria Wörth am Wörthersee Postkartenmotiv: Maria Wörth am Wörthersee – ist das nicht kitschig schön?

Wir finden einen Parkplatz und schlendern gemütlich durch diesen hübschen Ort. Und siehe da – hier kann man tatsächlich gemütlich speisen und auch shoppen. Nichts im Vergleich zu unserem Besuch vorgestern Abend in Millstatt.

Da ich vergessen habe meine T-Shirts einzupacken gelingt es mir hier endlich Abhilfe zu schaffen. SSV in Maria Wörth und vier neue T-Shirts wechseln binnen 15 Minuten den Besitzer.

Ein leckeres Eis genießen wir am Fähranleger in der Sonne und dann fahren wir „endlich“ zum Aussichtsturm. Bin sooo aufgeregt…!!

Die nachfolgenden Bilder versuchen euch ein wenig „Maria Wörth Feeling“ zu vermitteln.

 

Maria Wörth

ÖSTERREICH 2015 (244)

ÖSTERREICH 2015 (245)

ÖSTERREICH 2015 (246)

ÖSTERREICH 2015 (252)

ÖSTERREICH 2015 (256)

ÖSTERREICH 2015 (262)

Und jetzt geht es endlich in luftige Höhe: Pyramidenkogel wir kommen!!

 

Pyramidenkogel - das Bild ist bei Wiki entliehen leider nicht von mir...
Pyramidenkogel

 Das Bild ist bei Wiki „entliehen“ und leider nicht von mir… diese Landschaft hätte ich zu gerne aus der Vogelperspektive gesehen!!

Der Aussichtsturm Pyramidenkogel ist mit fast 100 Metern der welthöchste Aussichtsturm aus Holz.

Die aus mächtigen, elliptisch angeordneten Holzstützen bestehende Konstruktion, die sich spiralförmig in den Himmel schraubt imponiert bereits vom Parkplatz aus.

Den Pössl parken wir im Schatten des Turmes. Frank kocht Kaffee und ich flitze nach oben.Arbeitsteilung!

 

Fast so schön wie die Aussicht ist die Konstruktion als solche Fast so schön wie die Aussicht ist die Konstruktion als solche

 

Das Ticket ist schnell gekauft (Klick für aktuelle Info) und schon flitze ich Stufe für Stufe nach oben. Laufen gehen schreiten?

Nein, fast so als gäbe es oben entweder etwas umsonst oder es schlüge fünf vor zwölf. Höhe beflügelt mich!

Und so sehr die Skulptur von unten beeindruckt so fasziniert sie im Inneren. Viele Besucher benutzen den Lift und so habe ich das „Treppenhaus“ für mich alleine.

 

Hallo Frank undHallo Pössl Hallo Frank Hallo Pössl

 

Gut so! Auf jeder Etage lege ich kurze Stopps ein. Schaue, fotografiere und immer mal wieder nachsehen ob ich Frank unten irgendwo entdecken kann.

Und ja, seht ihr ihn dort unten neben dem Pössl? (Noch im Schatten!)

 

 

Ich folge der spiralen Aussichtstreppe ehe ich schließlich den 360° Rundumblick auf der obersten Aussichtsplattformen genieße. Hammer!!

Von hier oben ist die Welt doch plötzlich wirklich „nichtig und klein“! Hüpfe hierhin und hüpfe dorthin, banne zahllose Bilder auf Handy und Kamera und entdecke dann erstaunlicherweise den Pössl fast schon in der Sonne. Upps!

Ich war doch nur gaaanz kurz oben? Oder? Nutzt ja nichts… da Kaffee am besten heiß schmeckt und sicher schon fertig ist mache ich mich an den „Abstieg“. Und während ich zahllose Stufen hinabsteige schaut ihr euch die folgenden Bilder an – ok?

 

Maria Wörth von oben... unvergesslich Maria Wörth von oben… unvergesslich
On the road again - vom Wörther See gen Süden On the road again – vom Wörther See gen Süden

 

Den Besuch des Aussichtsturms Pyramidenkogel möchten wir unbedingt empfehlen – die Aussicht ist grandios und wird sicherlich unvergesslich bleiben!

Nach dem Kaffee muss ein neuer Plan bzw. ein weiteres Ziel her. Nach einigem Hin und Her entscheiden wir uns den Faden „Kroatien“ wieder aufzunehmen. Das Navi wird mit Endstation „Plitvicer Seen“ programmiert und auf geht´s weiter gen Süden.

Es folgen einige von zahllosen Bildern von unterwegs für euch zum „mitreisen“.

 

Gleich fahren wir nach Slowenien - Nr. 36 der bereits bereisten Länder

Gleich fahren wir nach Slowenien – Nr. 36 der bereits bereisten Länder

Slowenien? Wir haben uns nie wirklich Gedanken zu diesem Land gemacht.

Ist es so ähnlich wie die Norweger über Dänemark sprechen? Dänemark ist das Land durch das man fahren muss wenn man nach Norwegen möchte…

So denke ich während der Fahrt durch Slowenien auf der (vergeblichen) Suche nach einem Stellplatz.

In Slowenien gibt es keine Stellplätze und keine Campingplätze. Jedenfalls nicht auf unserer Strecke. Es ist fast (ein wenig) zum Verzweifeln…

Dafür entzückt dieses kleine Ländchen auf seine ganz eigene Art und Weise. Ich kann es gar nicht so recht in Worte fassen. Keine Superlative und auch nichts Sensationelles aber hübsch und irgendwie nett im Sinne von nett.

Und ehe Frank die Augen zu fallen und mir der Geduldsfaden reisst sind wir nach 165 km auch schon fast wieder an der Grenze als Frank plötzlich ein Hinweisschild „CAMPING“ entdeckt. Na geht doch!!

 
Mitten im Nirgendwo… GUTE NACHT!
Im rechten Winkel nach links und wir landen am Fluss im… NICHTS! Ja genau! Hier ist nichts! Ein Campingplatzschild und eine frische Bauruine zeugen von vergangenen Campingtagen. 
Ein paar Jugendliche spielen Volleyball und nach einem erfrischenden Bad im Fluss machen sie sich auf den Heimweg. 
Wir allein und sonst nichts und niemand weit und breit – und der volle Vollmond! WOW – welch kitschig schöne Nacht am Ende der Welt! Gute Nacht! 
Morgen besuchen wir die Plitvicer Seen (sooo unglaublich schön!!) und nächtigen bei den Bären – schaut also wieder vorbei.
Der ganze Reisetag in großformatigen Bildern kann mit Klick hier durchblättert werden.
Morgen besuchen wir die Plitvicer Seen und nächtigen bei den Bären – ja richtig gelesen!

Schaut gerne wieder vorbei und denkt bis dahin wie immer daran:
ES GIBT NICHTS GUTESAUSSER MAN TUT ES

Hauptsache glücklich und jede(r) wie er/sie mag

 

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