AM KAP KAMENJAK

Kap Kamenjak – ist die südliche Spitze der Halbinsel Istrien. Es steht als geschützte Naturlandschaft unter gesetzlichem Schutz und ist das erste Etappenziel an diesem Tag. In grandioser Landschaft machen wir auf Spurensuche. Was wir suchen? Dinosaurier, was denn sonst?


Die Nacht in RABAC war im Übrigen nach dem Gewitter ruhig und nach mehreren stärkenden Kaffee machen wir uns am Vormittag recht zeitig auf den Weg in den Süden.

Auf Bundes- und Landstraßen fahren wir bis zum Fischerdorf Premantura.

Das Womo fein im Schatten am Ortsrand geparkt laufen an der Straße entlang zum Eingang des Naturschutzgebietes.

 

 

Auf Kap Kamenjak hat sich eine einzigartige Flora und Fauna erhalten. Im Speziellen beherbergt die Halbinsel über 550 verschiedene Pflanzenarten, wobei fünf davon auf Kap Kamenjak ihren einzigen Lebensraum in Kroatien haben.

Eine besondere botanische Attraktion stellen auch die zahlreichen Orchideen-Arten dar. So steht es im Reiseführer.

Die Botaniker sind wir jetzt eher nicht,  rechts und links des Weges stehen tatsächlich recht hübsche Blümchen. Sorry, leider habe ich sie nicht im Detail fotografiert… ob es Orchideen waren? Wahrscheinlich!

 

 

 

Direkt am Eingang des Naturschutzgebietes beginnt auch der Dinosaurierpfad. Während der Kreidezeit, vor ca. 80-140 Millionen Jahren, entstanden die Kontinente.

Damals lebten viele verschiedene Dinosaurierarten auf der Halbinsel Istrien.

 

 

 

Im Dinosaurierpfad auf Kamenjak kann man darüber Interessantes erfahren und sogar Fußabdrücke von Dinosauriern besichtigen.

Für Familien mit Kindern ist der Dino Weg“ sicher eine nette Freizeitbeschäftigung. Uns hat es auch ohne Kinder Spaß gemacht.

Die Bilder geben nur bedingt diese wunderschöne Landschaft wieder. Vor Ort bleiben wir jedenfalls oft stehen und stauen über all das Schöne was die Natur hier zu bieten hat. Am besten ihr plant einen ganzen Tag für den Besuch am Kap ein.

Nachfolgend noch ein paar Bilder vom Kap und den Dinos…

 

Einen Badetag auf der Naturschutz-Halbinsel Kamenjak kann man gut mit einem Ausflug zum Dinosaurierpfad verbinden oder umgekehrt.

Und hätten ja hätten wir unsere Badesachen eingepackt ja dann hätten wir auch schwimmen können. Haben wir aber nicht! Wir wollten ja wandern…

TIPP: Solltet ihr das Kap Kamenjak bei schönem Wetter besuchen „Packt die Badehose ein!“

Und übrigens: Ein italienischer Taucher hat im Jahre 1995 auf einem Tauchgang eine durchschlagende Entdeckung gemacht: Den größten Fund von Dinosaurierknochen im gesamten Mittelmeerraum – bei Bale, nur ca. 10 km von Pula entfernt. Mehr dazu hier KLICK!

Nach gut 20.000 Schritten stehen wir wieder am Pössl. Das wirklich faszinierende an einem Wohnmobil (z.B. unser Pössl 2Win) ist ja unter anderem die eigene Toilette, der Kühlschrank und der Kaffee der jederzeit und überall gekocht werden kann. Reihenfolge ohne Wertung!!

OK OK das eigene Bett und die eigene Dusche sind auch „Gold wert“, aber nach unserer Wanderung am Kap Kamenjac wollen wir ja weder schlafen noch duschen sondern etwas Kühles und frisch gekochten Kaffee trinken und danach weiter zum Tagesendziel.

Sollten sich „Wohnmobil Neulinge“ ohne Vorkenntnisse auf diese Seite verirrt haben so lasst euch sagen das unser „Pösslchen“ trotz seiner nur 5,99 m Länge über all diese oben aufgeführten Einrichtungsgegenstände verfügt und dennoch im Alltag als „Zweitwagen“ eingesetzt wird. Unsere beste Anschaffung ever!!!

Vom Kap ist es nicht so weit bis zum Campingplatz „CAMP KAZELA“ und kurz nach Eintreffen dort laufen wir erst einmal in Richtung Medulin City.

Das Wohnmobil zum wiederholten Male fern des Trubels geparkt laufen wir kurze Zeit später„querfeldein“ in Richtung City Medulin.

Das Zentrum rund um die Kirche ist menschenleer und wirkt „gottverlassen“.

Haben wir uns bei der Anfahrt noch an die Anweisung von Lisa (Navi) gehalten und uns durch das Einbahnstrassenwirrwarr gemogelt so treffen wir während des Spazierganges auf ein sehr verzweifeltes „Camperneulingeehepaar“ mit ihrem neuen Camper mitten in der Altstadt.

Es geht nicht vor und nicht zurück = fest gefahren!

Dank Franks beruhigenden Worten und etwas Hilfestellung schaffen sie letztendlich doch das „riesige Geschoss“ wieder auf Kurs zu bringen.

Sie hatten entgegen der Beschilderung auch auf die Ansage des Navi gehört – TIPP!!! – das ist in Medulin nicht ratsam!!

 

Von der Kirche aus laufen wir hinunter zum Hafen. Hier gibt es zur Belohnung für fast 30.000 Schritte erst einmal ein frisches Bierchen. PROST!

Nach dieser gemütlichen Verschnaufpause laufen wir entlang der belebten Strandpromenade vorbei an diversen Bars, Cafes und Geschäften zum Campingplatz und ehe wir uns versehen sind wir auch schon am Pössl! Gute Nacht!

 

 

 

 

Morgen wandern wir zum Leuchtturm, entdecken ein sehr spezielles Ferienhaus, Bauruinen und einen entlegenen Wassertaxi Stand.

Schaut gerne wieder vorbei und denkt bis dahin wie immer daran:

ES GIBT NICHTS GUTES

AUSSER MAN TUT ES

Hauptsache glücklich und jede(r) wie er/sie mag

 

Ihr habt Fragen, Anregungen, Kritik oder Korrekturen? Fein, nur her damit – ich freue mich über Mails und Kommentare. Das Formular findet ihr wie gewohnt am Seitenende!

2 Kommentare

  1. Schöne Etappe 🙂 Aber bei der Anzahl von Schritten könnt ich das nur mit Einschränkung. Bei ca. 13000 Schritten ist bei mir krankheitsbedingt echt Ende. Da schau ich mir gerne Deine Fotos an 😀 <3

Besten Dank für deinen Kommentar und bis zum nächsten Mal...