AIDA ÖSTLICHES MITTELMEER – ANREISETAG VENEDIG (ITALIEN)

Samstag, 27.09.2014 Wer den vorherigen Reisebericht „Bootstour zu sechst auf der Havel“ gelesen hat weiß dass wir am Vorabend erst nach eins ins Bett gehen konnten. Vorher mussten noch schnell die nötigsten Kleidungsstücke gewaschen und zum Trocknen aufgehängt.

Punkt sechs Uhr: Wecker klingelt – AUFSTEHN! Wäsche in den Trockner, Kaffee kochen, duschen…

Punkt sieben Uhr: Koffer packen – Reiseunterlagen checken –

Punkt acht Uhr: Abfahrt Richtung Düsseldorf

Punkt 10 Uhr: Nach kurzer Shuttletour vom Parkplatz (Parkplatzunternehmen „Parkairport“ möchten wir an dieser Stelle gerne weiter empfehlen) geben wir unsere Koffer auf. Mit dem APP von Air Berlin ist das online einchecken ein Kinderspiel und wurde bereits am Vortag erledigt.

12:10 Uhr pünktlicher Start – Venedig wir kommen

15:00 Uhr An Bord der Aida und direkt aufs Zimmer und kurze Zeit später sind auch schon die Koffer da. Freude!

Da die AIDA erst am späten Abend ablegt haben wir genügend Zeit uns Venedig anzuschauen und so laufen wir los. Bis zum Piazzale Roma (Dreh und Angelpunkt) sind es zu Fuß ca. 1,5 km und kurze Zeit später gönnen wir uns das erste Eis dieser Reise.

 

 La dolce vita - in Venedig geht es (uns) besonders gut
La dolce vita – in Venedig geht es (uns) besonders gut
 

Es ist einfach herrlich so in der Sonne dem Treiben hier zuzuschauen. Entlang des Canal Grande schlendern wir mit unserem Eis Richtung Bahnhof. Wassertaxen, Fähren, Gondeln hier gibt es reichlich Bewegung auf dem Wasser. Also das sollte man wirklich selbst einmal gesehen haben.

Direkt gegenüber des Bahnhofes glänzt die Kuppel der San Simeone Piccolo herrlich in der Sonne. Und dann kommt mir die ganze Gegend plötzlich wieder vertraut und bekannt vor. Am 08.08.08 waren wir bereits schon einmal in Venedig. Unsere Hochzeitsreise verbrachten wir in einem Hotel ganz in der Nähe und direkt daneben gab es einen Irish Pub.

Dem regelmäßigen Leser unserer Berichte dürfte unsere Begeisterung für Pubs bekannt sein. Frank komm mal mit ich habe eine kleine Überraschung Und gesagt getan sitzen wir kurze Zeit später vor eben diesem Pub und geniessen ein leckeres Guiness in der Sonne.

Das Hotel haben wir nicht wieder erkannt (es hat sicher den Namen gewechselt) aber den Pub mit seinen markanten Geldscheinen an den Wänden, ja der ist unverwechselbar.

 

Venezianische Masken in Hülle und Fülle
Venezianische Masken in Hülle und Fülle

Nach dieser kleinen Erholungspause schlendern wir weiter durch schmale Gasse, über Plätze und vorbei an Kirchen und über zahlreiche Brücken und Kanäle. Venedig ist eben sehr speziell. Es gibt so viel zu schauen.

Kleine Lädchen mit Kunstgewerbe, Handarbeiten und Schmuck laden zum Verweilen ein. An den Straßenständen und in Spezielgeschäften werden sehr schöne Karnevalsmasken angeboten. Die Preisspanne der verschiedenen Exemplare ist riesig – der Unterschied in der Qualität der Masken ebenso.

 

RIALTO BRÜCKE
 

Die Rialtobrücke in Venedig ist eines der bekanntesten Bauwerke der Stadt. Die Brücke führt über den Canal Grande und hat eine Länge von 48 m, eine Breite von 22 m und eine Durchfahrtshöhe von 7,50 m.

 

Die lichte Weite des einzigen Bogens beträgt 28,8 m. Die Gründungen der beiden Widerlager bestehen aus Pfahlrosten mit jeweils 6.000 gerammten Holzpfählen zu beiden Seiten. Die neben dem Fondaco dei Tedeschi gelegene Brücke verbindet das Sestiere San Marco mit San Polo an einem neuralgischen Punkt.

Der Name der Brücke bezieht sich auf das Gebiet Rialto in San Polo, das vor einigen Jahrhunderten der wichtigste Handelsplatz der Stadt war. Der Name Rialto leitet sich von italienisch Rivo alto‚ deutsch hohes Ufer, ab. Das Gebiet Rialto liegt in Venedig am höchsten über dem mittleren Hochwasser.

 
Immer wieder schön: Sonnenuntergang
Immer wieder schön: Sonnenuntergang

Es ist Wochenende und dem entsprechend tummeln sich hier an dem Wahrzeichen der Stadt reichlich viele Touristen und auch Einheimische. Uns sind es jedensfalls zu viele Menschen und nach einigen Photos machen wir uns wieder auf den Rückweg. Über einen hübschen kleinen Wochenmarkt schlendern wir Richtung AIDA – langsam aber sicher sollten wir einmal etwas essen.

Nach dem Essen muss noch die leidige aber notwendige Seenotrettungsübung absolviert werden und dann geniessen wir an Bord bei einem kitschigen Sonnenuntergang das Auslaufen aus dem Hafen von Venedig. Die Kreuzfahrt möge beginnen.

Gute Nacht an dieser Stelle.

Das Bilderbuch dieses Reisetages gibt es hier: Klick hier

 

Schaut gerne wieder vorbei und denkt wie immer daran:

ES GIBT NICHTS GUTES

AUSSER MAN TUT ES

Hauptsache glücklich und jede(r) wie er/sie mag

 

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