AIDA KREUFAHRT ADRIA ROUTE – ZADAR UND KRKA (KROATIEN)

Nachdem wir in den vergangenen Tagen reichlich Städte angeschaut haben möchten wir endlich wieder in die Natur. Bereits daheim habe ich in Reiseführern vom Nationalpark Krka gelesen. Wasserstrudel und Wasserfälle üben seit je her eine magische Anziehungskraft aus.

 

2014 AIDA Zadar, Kroatien (9)

Den Leihwagen haben wir bereits daheim gebucht und so starten wir um 10 Uhr unsere Tour zu den Wasserfällen. Aber wo ist Susanne. Sie wollte doch wieder mitfahren?? Wir warten noch bis 10:20 Uhr und geben dann doch die Hoffnung auf. Da hat sie es sich es doch anders überlegt.

Der schnellere Weg zum Nationalpark wäre über die Autobahn gewesen aber wir wählen den Weg an der Küste entlang. Den ersten Stopp machen wir bei Biograd na Moru. Von der Strasse aus reizt uns einfach der Anblick. Wir fahren bis an den Strand runter und laufen ein wenig am Wasser entlang.

Einige Photos später machen wir uns wieder auf den Weg. Kurz vor Sibenik fasziniert uns die Aussicht auf der Brücke.

 

Blick von der Brücke bei Sebenik
Blick von der Brücke bei Sebenik

 

Schöne Brücke bei Sebenik

Sehr empfehlenswert: Naturpark Krka
Sehr empfehlenswert: Naturpark Krka

 

WASSERFÄLLE IM NATIONALPARK KRKA

 

Die Wasserfälle sind das Markenzeichen und die Hauptattraktion des Nationalparks Krka. Insgesamt reihen sich 17 Barrieren, dutzende kleinere und ein handvoll großer Wasserfälle aneinander, die zusammen auf der ganzen Länge des Parkareals 46 Höhenmeter überwinden.

Auf seiner Reise durch das Plateau erstreckt sich die Krka mal auf eine Breite von über 100 Metern, fräst dann wieder fjordähnliche Schluchten in den porösen Stein.

Während das Wasser außerhalb des Parks oft grau und trübe wirkt, fließt es hier – angereichert durch Minerale – in schillerndem grün über die Travertinbrücken.

Einen besonders schönen Blick auf die Wassermassen hat man von der Brücke oberhalb und dem Holzsteg unterhalb der Hauptfälle aus. Hier steht man frontal vor dem rauschenden Nass und weiter unten hat man Gelegenheit, mit dem ganzen Körper in die Fluten einzutauchen – hier an den Badestellen hat sich der reißende Strom allerdings schon längst in einen ruhigen See verwandelt.

Vom Parkplatz aus gelangt man entweder mit dem Shuttlebus oder zu Fuß zu den Wasserfällen. Wir wählen die sportliche Variante und machen uns auf den Weg.

Der Weg ist gut gekennzeichnet und es geht ziemlich steil bergab. Schon von weitem hören wir das Wasserrauschen und genießen den Anblick. Das gesamte Gelände ist gut beschildert und so folgen wir den Hinweisen und laufen den Rundweg vorbei an allen Wasserfällen und Seen. Link zu vielen Bildern am Ende des Berichtes.

 
In diesem Torbogen ist das Büro des Autoverleih untergebracht
In diesem Torbogen ist das Büro des Autoverleih untergebracht

Leider sagt uns der Blick zur Uhr dass wir den Heimweg antreten sollten. Zurück in Zadar bringen wir den Leihwagen schnell zurück, bringen Rucksack und Jacken an Bord und machen uns auf den Weg in die nahe Altstadt. Zadar ist schön und viele Touristen und Einheimische vergnügen sich auf den Strassen.

Hotspot für Touristen und Einheimische ist das neue Wahrzeichen: die Meeresorgel unweit der Uferpromenade verbreitet unverwechselbare Klangbilder, die bei gutem Wind bis zu drei Kilometer weit zu hören sind.

Architekt Nikola Bašić ließ das Kunstwerk aus 35 je 70 Meter langen Röhren in die stufenförmig betonierte Uferpromenade einbauen. Durch ein- und ausfließendes Wasser werden in diesen Röhren Klänge erzeugt, die die Wellen des Meeres in unterschiedlichen Tönen wiedergeben.

Diese entweichen über kleine Öffnungen nach oben in den Fußweg und aus seitlichen Öffnungen in den Stufen zum Wasser. Die „Orgelkonzerte“ sind ebenso frei zugänglich wie das daneben liegende Projekt „Gruß an die Sonne“.

Es besteht aus dreihundert mehrschichtigen kreisförmig zusammengesetzten Glasplatten, die Sonnenenergie speichern und diese bei stimmungsvollen Sonnenuntergangslichtspielen freisetzen.

 
Ich könnte direkt wieder los fahren - AIDA ist immer schön!
Ich könnte direkt wieder los fahren – AIDA ist immer schön!

Und dann heißt es doch Abschied nehmen von Kroatien und Zadar im Speziellen. Während des Abendessens können wir vom Tisch aus bei herrlichstem Wetter sowohl einen tollen Sonnenuntergang genießen und als auch das Ablege Manöver beobachten. Zu Beidem erklingt das obligatorische „Sail away“. Kitschig schön oder schön kitschig. Wer weiß das schon genau.

Nach AIDA ist vor AIDA – soviel steht fest!

Die AIDA Route „östliches Mittelmeer“ möchten wir gerne weiter empfehlen – uns hat diese Reise wieder ausgesprochen gut gefallen. Den ganzen Bericht und viele Bilder gibt es mit Klick hier.

Wohin uns die nächste Reise (ver)führt? Man weiß es nicht, aber wir werden berichten!

Schaut also wieder vorbei und denkt bis dahin wie immer daran:

ES GIBT NICHTS GUTES

AUSSER MAN TUT ES

Hauptsache glücklich und jede(r) wie er/sie mag

 

Ihr habt Fragen, Anregungen, Kritik oder Korrekturen? Fein, nur her damit – ich freue mich über Mails und Kommentare – Formular am Seitenende!

 

2 Kommentare

  1. Wenn man auf so einem grossen Schiff unterwegs ist, lässt sich die Schöhnheit der Inselwelt Kroatiens allerdings nur erahnen – ich empfehle jedem der dort Urlaub macht einen Boots- oder Segeltour zwischen den zahllosen kleinen Inseln mit ihren traumhaften Buchten!

    1. Hallo Christina,

      Dein Kommentar passt wie „Faust aufs Auge“.
      Genau aus diesem Grunde starten wir morgen mit unserem Wohnmobil in Richtung Istrien/Kroatien.
      Eine Bootstour steht auf der TO DO LISTE!

      Hast du sonst noch Tipps?

      Liebe Grüße
      die Petra

Besten Dank für deinen Kommentar und bis zum nächsten Mal...