AIDA ÖSTLICHES MITTELMEER – TAG 1 TRIEST (ITALIEN)

EIN SONNTAG IN TRIEST – UNVERGESSLICH!

Sonntag, 28.09.2014 Über Nacht hat uns die AIDA von Venedig nach Triest gefahren und zum Frühstück können wir den Blick auf die Stadt genießen. Das Wetter entspricht unserem Geschmack und wir freuen uns auf unseren Stadtrundgang. Ehe wir uns aber auf den Weg machen Triest zu erkunden treffen wir um 11 Uhr in der Anytime Bar beim „meet and greet“ alte und neue Bekannte. Nach zwei Glas Sekt ruft die Stadt.

Der Hafen von Triest
Der Hafen von Triest

Wir laufen zunächst zum Piazza dell’Unità d’Italia („Platz der Einheit Italiens“). Dieser ans Meer grenzende rechteckige Hauptplatz wird auf drei Seiten von neoklassizistischen Prachtbauten umsäumt: dem Palazzo del Governo (1904), der Casa Stratti, dem Palazzo del Municipio (Rathaus), dem Palazzo Pitteri (1790), dem Hotel Duchi d’Aosta (1873) und dem Palazzo del Lloyd Triestino. In der Mitte des Platzes steht ein Brunnen, der 1750 von Mazzoleni errichtet wurde und die damals bekannten vier Kontinente darstellt. Daneben erhebt sich eine Säule Kaiser Karls VI., dessen linke Hand auf den Hafen zeigt. Karl VI. hatte mit der Schaffung des Freihafens die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt im 18. Jahrhundert gefördert. Der Palazzo Pitteri (erbaut von Ulderico Moro 1790), der Brunnen (1750) und die Säule (1728) sind die einzigen Erinnerungen an das 18. Jahrhundert und bilden eine „barocke Ecke“ auf dem Platz. Das Zentrum der Stadt – rund um die heutige Piazza dell’Unità d’Italia – wurde um 1900 völlig neu gestaltet.

Eines von vielen historischen Gebäuden in Triest
Eines von vielen historischen Gebäuden in Triest

Aber so imposant diese Gebäude auch sind wir haben zunächst ein anderes Ziel: Mit der Straßenbahn auf den Berg.

Die Straßenbahn Triest–Opicina ist eine 5,175 Kilometer lange norditalienische Überlandstraßenbahn. Als Besonderheit überwinden die Straßenbahnen den steilsten Abschnitt der Strecke mit Hilfe einer Standseilbahn. Die meterspurige Bahn wird seit 2001 von Trieste Trasporti betrieben und verbindet die Hafenstadt Triest mit dem Vorort Opicina. Die Straßenbahn beginnt auf der Piazza Oberdan, die knapp über Meereshöhe im nördlichen Stadtzentrum von Triest liegt. Auf ihrer Fahrt zum Ortszentrum von Opicina überwindet die Bahn 340 Höhenmeter. Wir haben Glück. Wir erreichen die Haltestelle knapp vor Abfahrt der Bahn und schaffen es noch rechtzeitig uns für 1,30 Euro p.P. ein Ticket zu kaufen. Kaum eingestiegen startet die Bahn ihre Fahrt den Berg hinauf. Spannend. Mich hält es nach einer Weile nicht auf dem Sitz. Die Aussicht direkt hinter dem Fahrer durch die Frontscheibe ist traumhaft. Es ist ein wenig ruckelig aber das gehört ja dazu.

AIDA 2014 Triest (50)

An der Station „Obelisco“ steigen wir aus. Schließlich lautet unser Plan den Weg bergab zu Fuß zurück zu legen. Gesagt und getan. Nachdem wir ausgestiegen sind, ein paar Bilder vom Obelisken geschossen und die traumhafte Aussicht genossen haben machen wir uns auf den Rückweg. Der Weg führt (sehr) steil bergab durch schmale Gassen und Wege. Von überall hört man Geschirr und Besteck klappern – Mittagszeit in Treist. Italiener sind laut wenn sie sich unterhalten und so dringt aus mancher Küche ein lautet Spektakel – irgendwie lustig dieses „Geschnatter“. Und nach 5-7 km sind wir dann schließlich wieder unten am Hafen. Ein frisches, kühles Bierchen haben wir uns jetzt mehr als verdient. Am Canal Grande gibt es viele kleine Lokale und wir entscheiden uns für ein „schwimmendes“. Es ist einfach herrlich in der Sonne zu sitzen „Leute gucken“ und dazu ein frisch gezapftes Bier. Prost!

Am Canal Grande in Triest - wunderschön!
Am Canal Grande in Triest – wunderschön!

Aber wir wollen ja keinen Rost ansetzen und machen uns wieder auf den Weg in die Altstadt. Schade, hier ist alles schattig. Die schon tief stehende Sonne wirft lange Schatten und so laufen wir doch lieber Richtung Hafen und genießen die Wärme. Und genau das machen die Triester auch. Sie liegen auf den Steinen und sonnen sich. Ich meine ist das denn bequem? Es scheint ihen nichts auszumachen… siehe nachfolgende Fotos – sieht ja verdammt entspannt aus.

Sonntagnachmittag im Hafen von Triest
Sonntagnachmittag im Hafen von Triest

Und dann ist es auch irgendwann Zeit wieder an Bord zu gehen. Während des Abendessens an Deck verlässt die Aida den Hafen und macht sich auf den weiten Weg nach Corfu (Griechenland). Also dran bleiben – die Fortsetzung folgt – asap!

Etliche Bilder zum Triester Sightseeing gibt es hier: https://plus.google.com/photos/112047320755867932127/albums/6072372605831055009

Den kompletten Reisebericht und reichlich viele Bilder gibt es hier:http://www.unterwegs888.de/flugreisen/2014-okt-aida-mittelmeer-venedig/aida-2014-triest/

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