20170310 KARIBIK KREUZFAHRT MIT DER MSC POESIA – DOMINICA

Die Insel Dominica liegt zwischen dem karibischen Meer und dem Atlantik, etwa auf halber Strecke zwischen Puerto Rico und Trinidad und Tobago.

Christoph Columbus entdeckte zwar das Eiland, setzte jedoch niemals einen Fuß auf die Insel. Dominica ist „Natur pur“ mit unverfälschten tropischen Regenwäldern, Wasserfällen und ursprünglichen Menschen.

 

 

Die gebirgigste Insel der Kleinen Antillen besitzt viele Vulkankegel mit Lava Seen, dazu gehört z.B. der Boiling Lake, der zweitgrößte thermisch aktive See der Welt.

 

 

 

Aufgrund ihrer spektakulären, üppigen und vielfältigen Flora und Fauna wird sie als Naturinsel bezeichnet. Man sagt die gesamte Insel sei ein einziger botanischer Garten und genau das Richtige für alle Naturliebhaber. (mit KLICK zu einem Video)

Die Insel wurde erst im 16. Jahrhundert kolonialisiert und daher wurden ihre Ureinwohner nicht wie auf fast allen Nachbarinseln ausgerottet.

 

 

Auf Dominica leben u.a. die ältesten Menschen der Welt und im Südosten der Insel gibt es noch Orte in denen nur der Tauschhandel funktioniert und Geld (noch) keine Rolle spielt.

Die Namensähnlichkeit mit der Dominikanischen Republik führt insbesondere im deutschsprachigen Raum häufig zu Verwechslung.

 

 

 

 

 

 

Im Jahre 2006 war Regisseur Gore Verbinski nach einer Tour über die Insel davon überzeugt, dass Dominica die beste Kulisse für Teil Zwei und Drei vom „Fluch der Karibik“ mit Johnny Depp in der Hauptrolle bieten würde. Denn die Insel sah weitgehend immer noch so aus wie vor 200 Jahren.

 

ROSEAU – DIE SCHÖNE, BUNTE HAFENSTADT

 

Als wir morgens die grüne Insel DOMINICA erreichen ist der Himmel noch ziemlich verhangen aber auf wundersame Art und Weise gespenstisch schön. Der Blick auf den Anleger und die bunten Häuser im Hintergrund vermitteln Karibikfeeling. Schön sieht es aus von hier oben.

 

 


An der Kaimauer reihen sich die Marktstände aneinander und die ersten Ausflugsbusse warten bereits auf Kundschaft.

Leider ist der Ausflug „Zu den Drehorten von Fluch der Karibik“ ausgebucht und wir entscheiden uns für einen gemütlichen Spaziergang durch das hübsche, bunte Städtchen.

 

Ehe es aber soweit ist verfolge ich gespannt das Anlegemanöver, das sieht nach harter Knochenarbeit aus.

 

 

 

 

Nach dem Frühstück gehen wir an Land und erreichen nach nur wenigen Schritten das „DOMINICA MUSEUM“. Museen sind allerdings nicht „so unser Ding“ und wir laufen auf der Castle Street weiter bis zur St. George’s Anglican Church.

 

 

Ein sehr schönes Kirchengebäude, aber da es geschlossen ist können wir es nicht von innen besichtigen.

 


Als nächstes entdecken wir das „State House“. Das frühere Government House, steht in einem großen Garten und ist von einem hohen Zaun umgeben. Von 1840 bis 1979 befanden sich hier die Büros und Wohnung des Gouverneurs.

 

 

Plötzlich bleiben unsere Augen fasziniert an vielen einheitlich gekleideten Schulkindern hängen. Fröhlich und aufgeregt toben sie über den Rasen und steigen nach und nach in bereitstehende Minivans ein. Ist heute Schulausflug?

Uns gefallen die einheitlichen Garderoben und wir können uns erst nach einer ganzen Weile von dem entzückenden Anblick losreißen.

 

Wir laufen ein wenig kreuz und quer durch die Gassen und erfreuen uns an den bunten und teilweise in sehr „mutigen“ Farbkombinationen dekorierten Häusern. Aber schaut selber – für unsere Augen doch schon sehr ungewohnt bunt – oder?

 

Palmen sieht bei uns daheim vor und neben den Kirchen eher selten…

Vorbei an der „Our Lady of Fairhaven“, die zurzeit renoviert wird und eher einen traurigen Eindruck macht, erreichen wir nach einer Weile den Botanischen Garten am östlichen Stadtrand.

 

roseau „Our Lady of Fairhaven“

 

Am Eingang des Botanischen Garten findet sich eine kleine Übersicht und wir laufen erst einmal kreuz und quer.

 

 

Im Park stehen einige sehr schöne Bäume u.a. Kanonenkugelbaum, Teakbäume, Flamboyant-Bäume (auch Flammenbaum genannt) und ein „Wifi Baum“, der allerdings nicht hält was das angebrachte Schild verspricht.

 

 

 

Vorbei an den Cricket Plätzen entdecken wir eher zufällig die Hinweisschilder „Jack’s Walk“. Oh ja, Wanderweg! Toll!

 

 

 

Über diesen kleinen stufigen Wanderweg laufen wir in der angegebenen Zeit vorbei an sehr hohem Bambus, Schlingpflanzen und vielen verschiedenen Grüntönen zur Morne Bruce Garrison, die uns mit einem schönen Ausblick auf die Stadt belohnt.

 

Der Weg hierher ist vom Schiff aus durchaus zu Fuß zu schaffen. Die Sicht auf die bunte Stadt und auch auf das Kreuzfahrtschiff sind lohnenswert und man sollte sie nicht verpassen.

 

Als Rückweg wählen wir nicht den Wanderweg vom Hinweg, sondern laufen auf der anderen Seite wieder bergab durch die Gassen.

 

 

Könnt ihr in der Mitte des Bildes den kleinen Vogel entdecken? Weiß jemand um welche Art es sich handelt? Er flatterte sehr nervös durch die Gegend, einem Kolibri nicht unähnlich.

Es ist ganz schön schwierig diese kleinen Flugkünstler auf ein Bild zu bannen…

 

 

Es scheint in der Karibik keine Schrottplätze zu geben. Hin und wieder entdecken wir ausrangierte Fahrzeuge direkt am Straßenland an denen sich scheinbar jeder die benötigten KFZ-Teile abbaut.

 

Um 13 Uhr erreichen wir wieder das Informationscenter und den bunten Markt von Roseau ehe uns die farbenfrohe Reklametafel des „Ruins Rock Café“ ins Auge springt.

Genau das Richtige – wir lieben solche Lokale! Was dem einen das Nobelrestaurant ist sind uns „Irish Pubs“ und „Hard Rock Café“ & Co.

 

Diese sehr rustikale Bar hat karibischen Charme. Der Rumpunsch wird im Bambusbecher mit Koksnussschale als Abdeckung serviert, aus den Boxen erklingt Reggae Musik und das WLAN ist kostenlos.

Hier muss man nicht unbedingt einen letzten Drink nehmen bevor man zurück an Bord geht, aber man kann und sollte. Wir haben ihn jedenfalls genossen. Die knallroten Toiletten allein sind schon einen Blick hinter die Eingangstür wert.

 

 

 

Ehe wir uns für heute verabschieden zeigen wir euch noch ein paar Aufnahmen vom Schiffsinneren der MSC POESIA und letzte Aufnahmen vom Schiffsdeck auf Roseau kurz bevor wir diese schöne Insel wieder verlassen.

 

Morgen machen wir uns zu viert in Fort-de-France, Martinique auf Erkundungstour und werden zu zweit bis auf die Unterwäsche nass. Schaut also wieder vorbei…

 

ES GIBT NICHTS GUTES

AUSSER MAN TUT ES

 

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